Radio inaktiv

Aus der Kategorie »just people«

Früher – also ganz früher – da haben wir naürlich immer NDR2 gehört, wenn wir an der Nordsee im Urlaub waren.
Dann war ich lange nicht im Norden, aber als S. und ich begonnen, an die See zu fahren, merkten wir, dass wir beide NDR2 mit Urlaub verbanden. Und hörten – und hören – natürlich NDR2, wenn wir hier sind.

Und jetzt – nach ein paar Tagen und jetzt aktuell unter dem Eindruck einer dreiviertel Stunde Radio beim Frühstück muss ich mal meinen Respekt loswerden.
Und zwar an den WDR, der mit allen drei Programmen die ich oft oder gelegentlich höre so meilenweit über dem Niveau und der Qualität dessen liegt, was ich hier so höre, dass man schon von einem anderen Sport reden könnte. Nicht nur von einer anderen Liga.

Lieber NDR: Wenn ich Musik hören möchte, dann lege ich eine CD, LP oder MC ein. Oder schalte den WinAmp ein und höre Internetradio, da gibt es hervorrgende Sender.
Das, was Ihr Musik nennt, ist eh nur der kleinstmögliche Nenner. Ergebnis ist der Mist, der immer dabei rauskommt, wenn man versucht, allen gerecht zu werden. Das geht nun einmal nicht – auch wenn man die Hälte der Zeit behauptet, dass in der nächsten halben Stunde »die besten Hits der 90er« oder so kommen.
Ausserdem kann man das Radio hervorragend dazu nutzen, Textbeiträge zu senden – vor allem, wenn man sich gleich zwei Moderatoren im Studio leistet. Aber: nein, es ist kein redakioneller Beitrag, wenn man zum Kinostart von Garfield dazu aufruft, für 12 Cent die Minute anzurufen und vom fettesten Kater, den man kennt zu erzählen.
Mehr habt Ihr jetzt leider (?) nicht geredet in den letzten 40 Minuten – daher: Daumen runter.

Ach ja: Wenn wir schon dabei sind – macht doch bitte den Kompresor aus. Musik braucht auch leise Passagen.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

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