Jahresendzeit

Aus der Kategorie »just people«

… habe ich doch letztens gehört, wie sich jemand »jeden Tag eine Stunde Zeit nur mür mich« wünschte.

Sollte eigentlich einfach sein, muß an sich ja nur nehmen, die Stunde.
Aber von wem nehmen? Wer hat sie denn? man hat sie doch eigentlich schon selbst, aber dann muß man sie sich nicht mehr nehmen und dann beißt sich die Katze in den Schwanz.

Sollte es vielleicht man muß sie ja nur wahrnehmen heißen?
Wenn ich mich so umgucke – egal ob in meinem <=Kalender oder um mich herum – schafft das im Moment niemand.

Schade. Wir könnten alle mehr davon haben.
Mehr von uns.
Mehr Zeit nehmen.
Mehr Zeit wahrnehmen.
Mehr uns wahrnehmen.

Klingt gut.
Ich fürchte, wenn man alleine damit anfängt ist man der Spalter. Der, der nicht zur Weihnachtsfeier kommt. Der, der der Nichte nicht das supertolle Geschenk besorgt. Der, der keine Weihnachtskarte verschickt. Der, der dem Kunden sagt, dass es dieses Jahr nicht mehr klappt, und dass er ja nichts für die Budgetierung in seiner Abteilung kann. Der, der keinen Weihnachtsbaum hat. Der, der bei der Weihnachtsmatinee nichts vorliest. Der, der keine selbstgemachten Plätzchen mitbringt. Der, der eben nicht … – da haben wir uns aber auch ganz schön was vorgenommen, jedes Jahr so ganz zum Schluss.

Der, der sich Zeit nimmt.


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