2004 – a year in this box (private reprise)

Aus der Kategorie »just people«

So, das war also 2004.

Im Rückblick größtenteils ein sehr anstrengendes Jahr.
Aber auch ein Jahr, das sehr viel Klarheit gebracht hat.

Fing ja alles sehr locker und sorglos an, alles lief, und lief auch ganz gut.
Das ist gefährlich, das macht unvorsichtig.

Besten Dank, liebes 2004, ich hatte auch vorher schon geglaubt, dass eine psychische Belastung körperlich krank machen kann, Du hättest es mir nicht zeigen müssen. Das heisst gerne mal „Mobbing“ und ist ein bekanntes Phänomen.

Danke auch dafür, dass Du mir so gezeigt hast, was ein gesunder Körper eigentlich wert ist – manches lernt man ja erst schätzen, wenn man es verliert.

Ebenso danke, dass ich endlich begreifen durfte, dass manche Menschen es wirklich nicht wert sind, dass man sich weiter mit ihnen befasst. Ich versuche ja wirklich gerne und lange, auf jemanden einzugehen, mit ihm zu reden, wenn nötig zu diskutieren und auch, ihn zu verstehen.
Aber manchmal ist das wohl vergebene Liebesmüh.
Muss man vielleicht auch mal erlebt haben.

Anfang des Jahres ging L., für immer, wie es schien.
Aber:
Wenn L. nicht zum Christian kommt, muss Christian wohl zur L. kommen – auch um das zu begreifen habe ich dieses Jahr gebraucht.
Ein bisschen zu kryptisch für Euch?
Ok, dann allgemeiner: Wenn jemand wirklich wichtig ist, ist Entfernung kein Argument. Nein, keine Entfernung.

Und am Ende des Jahres fiel – so ganz nebenbei und vielleicht auch deswegen vom jawl nahezu unbemerkt – eine der größten Entscheidungen meines kleinen Lebens.
Die Folgen werden aber dann auch hier zu verfolgen sein – ich finde so einen Umzug ja immer sehr unterhaltsam, vor allem wenn die Post und die Telekom mitspielen müssen.
Umzug also wahrscheinlich im April.
Der letzte für lange, lange Zeit – so ist es jedenfalls gedacht.

Und – um jetzt mal schnell noch mit Vorsätzen um die Ecke zu kommen: Liebes 2005,
Du bist ja jetzt gerade mal 32 Stunden alt, nimm Dir doch bitte noch schnell was vor:
Ich habe absolut keine Lust auf so eine depressive Stimmung um mich herum, wie in den letzten Wochen Deines Vorgängers.
Also bitte, mach was draus.

Besten Dank und auf ein gutes Miteinander,
Dein Christian


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