Google wird auch nur überbewertet

Aus der Kategorie »just people«

Kann man eigentlich eine Domain – wenn sie genau den Suchbegriff enthält – vom Platz eins der Suchergebnisse verdrängen?
Oder – um es an einem konkreten Fall festzumachen: kann der kleine Blogosphären – Spass mit dem Namen Planetopia lügt noch weiter als bis auf die Plätze zwei und drei kommen?

Und: Spielt es eine Rolle?
Ich meine – was wir hier tun ist Säbelrasseln.

Ich möchte wetten: Niemand aus der Zielgruppe der Planetopia – Zuschauer wird Google bemühen, um die Website zur Sendung zu finden.
Die wird nämlich im Laufe der Sendung so oft erwähnt, dass es auch die letzte Dumpfbacke begreifen kann.

Also ist alles, was wir hier tun, die »unterschätzte Macht der Blogger« demonstrieren.

Und, was wir auch tun: Wir tanzen die nächste Runde um das goldene Kalb und lassen uns ein nofollow-Häppchen als Belohnung für unsere Treue hinwerfen.

Kann sich noch jemand an Alta Vista erinnern?
Für die „neuen“ unter Euch Lesern: Das war die Suchmaschine, bevor wir alle hier in die finnischen Clubs zogen, um Weblogs zu entdecken. Der Tanz damals hatte etwas mit Pamela Anderson in den Meta-Tags zu tun.

Danach kam übrigens noch MetaGer, das war auch einmal die Suchmaschine.

Dann kam Google.
Was kommt nach Google?

Gestern suchten wir für den blauverbot – Vortrag noch den berühmten Apple Spot von 1984. Ich hatte ihn dann auch in 2 Minuten gefunden – im Gegensatz zu den Bürokollegen weiss ich, dass alltheweb eine leicht zugängliche Videosuche hat. Google nicht.

Wie sagte Melody heute Nachmittag so schön: »Es ist an der Zeit, die Webwelt nicht immer an Google auszurichten und die Macht ein bisschen umzuverteilen.«

Wir haben unsere Lektion gelernt, haben uns von einer Suchmaschine beweisen lassen, dass Inhalte durch nichts zu toppen sind, ausser durch mehr bessere Inhalte und jetzt können wir alle mal einen Schritt zurücktreten und ein bisschen Luft holen.
Und wenn wir ehrlich sind, haben wir das mit den Inhalten schon vorher irgendwie gewusst.

So, und jetzt ist ein guter Moment mich dran zu erinnern, dass ich in der Kleinstadt lebe und – nach meiner eigenen „2-Jahre-später – Theorie“ – meine Zielgruppe Google gerade erst entdeckt

In diesem Sinne: Schlaft gut, wo auch immer Ihr seid!


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