Kinomarathon. Oder: die Filme vom Wochenende

Aus der Kategorie »just people«

 
Blade Trinity
P. und ich hatten halt einfach Lust auf Kino. Und für alles andere, was so lief waren wir schon verabredet. Oder schon dringewesen. Und manchmal tut so ein bisschen Testosteron-geschwängerte Luft ja auch ganz gut.

Langweilig wars. So langweilig, dass sogar die Zielgruppe links neben uns bei der vierten Schlägerei das Handy rausholte, um ein bisschen mit den Kumpels außerhalb des Kinos zu SMSen.

Die Story? Die WAS?



Ray
Musikfilme sind ja immer so eine Sache. Können unglaublich langweilig sein, wenn einfach „nur“ ein bisschen aus dem Leben eines Stars erzählt wird.
„Ray“ erzählt nur einen Ausschnitt. Benutzt als einen Erzählstrang die Heroinsucht und zum anderen immer wieder Rückblicke in die Kindheit und in ein ihn ständig begleitendes Trauma.
Damit gibt es dann wunderbare Spannungsbögen, die uns an die Hand nahmen und trotzdem viel Platz ließen für wunderbare Bilder, viel, viel Musik und für viele Momente, die die Genialität dieses Ausnahmemusikers nicht nur einfach darstellten, sondern versteh- und fühlbar machten.

All das dann in wunderbaren Farben und Bildern, so dass ich noch Tage später eine warme, weiche Stimmung um mich herum habe. Was will man mehr?


Vom Suchen und Finden der Liebe
Tja. Einerseits wunderbare Bilder (groooss!!), grosse Gefühle und ein herrliches Spiel mit der alten Orpheus und Eurydike – Geschichte.
Andererseits zu grosse Bilder (Kitsch!!), zu übertriebene Gefühle und ein zu absurdes Spiel mit der alten Orpheus und …

Und dazwischen bin ich etwas hin- und hergerissen.

Ausserdem saßen hinter uns ein paar JungsKinospacken, die offensichtlich nur deshalb da waren, weil sich Dietls Hauptdarstellerinnen ja immer ausziehen müssen. Und die haben viel verdorben.
Und den Rest der Zeit haben sie sich lautstark gelangweilt. Tja Jungs, hättet Ihr in Literatur mal aufgepasst, hättet Ihr mehr verstanden.


Hautnah
Und was wollten mir diese Menschen sagen?
Warum haben sie sich nicht mal getraut, echt zu sein? Warum haben sie die ganze Zeit nur fleissig die Klischees erfüllt? Warum haben sie nicht einfach mal gelebt?
Oder war das der Sinn des Films?
Hm …


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

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