early morning reflections

Aus der Kategorie »just people«

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Klingt schon ganz schön erwachsen.

Aber was ist erwachsen? Mal überlegen …

Erwachsen ist, wer einen Job, ein Auto, ein Haus, eine Frau, ein Kind hat.
Wenn mir diese Definition gefallen würde, würde ich das fast erfüllen.

Erwachsen ist, wer über 18 ist.
Jup, kein Problem.

Erwachsen ist, wer für sich selbst verantwortlich leben kann.
Klar. Genauso viel und genau so wenig wie wir alle, denke ich.
Ich mache zumindest niemand anders verantwortlich, also: Ja.

Erwachsen ist, wer nicht mehr darüber nachdenkt.
Tja, wie ich hier gerade beweise …

Erwachsen ist, wer Lebenserfahrung hat.
Ja, vielleicht. da wirds dann ein bisschen schwammiger, aber ich denke, hier nähern wir uns einer Definition, die mir gefällt.
Wir haben gestern – Geburtstagsvorabende eigenen sich da ja noch besser als Silvesterabende – noch so überlegt, wo die Unbeschwertheit eigentlich in den letzten Jahren so hin verschwunden ist. Und ich habe gemerkt: ich habe ein paar Dinge erlebt, die das mit der Unbeschwertheit ein bisschen schwerer machen.
Habe Menschen beerdigt. Habe mir Sorgen um mein Leben gemacht. Habe Entscheidungen getroffen, die mich für den Rest meines Lebens binden – oder zumindest so gedacht sind.

Aber: ich mag trotzdem noch. Vielleicht nicht mehr so unbekümmert fröhlich wie früher, aber dafür – wenn ich mich mal wirklich erinnere – deutlich besser.

Vielleicht dann doch erwachsen.
33.


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