The good, the bad and the ugly

Aus der Kategorie »just people«

»Es kommt gelegentlich vor, dass Personen mit krimineller Energie (sogenannte Hacker) gefälschte E-Mails mit unechten Absendern verschicken. So erscheinen die E-Mails im Posteingang des Empfängers, als wären diese von einer renommierten Firma versendet worden.«
So schreibt mir die Telekom in ihrer eMail mit der Online-Rechnung.

Dummerweise schreibt auch jeder zweite Spammer als erstes, dass er kein Spammer ist und die Viren begrüßen uns ja heute auch gerne mit einem Virus checked im Betreff.

Es ist wirklich ein Dilemma. Die „Bösen“ haben das Medium voll besetzt und machen es uns nicht nur schwer, die wenigen Lichtblicke noch zu erkennen. Sie machen es auch nahezu unmöglich, sich noch irgendwie klar erkennbar als „Guter“ zu zeigen. In Zukunft wird wohl alles nur noch mit digitalen Signaturen gehen.
Die dann gefälscht werden, schon klar.

Geht es am Ende doch wieder um Medienkompetenz?

And now for something a litte different:
Da richte ich doch letztens einem Kunden den Filter ein, damit er die vom Provider gekennzeichneten Spams direkt im Ordner Spamverdacht hat und erkläre ihm, dass er trotzdem gelegentlich nach false positives gucken muß.
Als Beispiel sage ich, dass der Provider ja erstens auch nur einen zwar lernfähigen aber grundsätzlich dummen Computer benutzt und zweitens sich ja niemand sicher sein kan, dass er die Informationen über billiges Vi*gra nicht vielleicht angefordert hat.
Ups. Dem bösen Blick nach war das ein schlechtes Beispiel.
Demnächst nehme ich wieder den Postboten, der für uns die Rechnungen aussortiert als Beispiel.


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