Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein! (Tucholsky)

Aus der Kategorie »just people«

Ist ja mal wieder alles an meinem kleinen jawl vorbeigelaufen. Wir kannten Marie gar nicht. Aber in dem Moment, als bekannt wurde, dass es sie gar nicht gab, war es ja schwer, an ihr noch vorbeizukommen. Weil ja jeder über sieAnne richten durfte. Weil ja jeder wusste, wie krank, unfair, … (an dieser Stelle noch ein paar Negativa und Beschimpfungen einfügen) sie doch ist.
Nun sind Beschimpfungen im allgemeinen und Bloggerbeschimpfungen im besonderen ja eh nicht unsere Sache – sieht man mal von service-unwilligen Telekommitarbeitern oder Hotline-Studenten ab – und so haben wir uns aus der Geschichte herausgehalten.

Außerdem: Hey Leute, wir befinden uns hier im Internet. Was in etwa soviel heißt wie: wir befinden uns nirgends.
Wir lesen hier in Bloggertown eine große Samlung von Zettelchen, die wir zufällig in der Mülltonne am Schulhofrand gefunden haben. Und wissen nicht, ob es die Deutschhausaufgabe „mein zweites ich“ oder Sabines und Susis Unterhaltung aus der letzten Physikstunde ist. Oder doch die verlorenen Notizen zu den Leiden des jungen Werther. So ist es nun mal.

Warum wir jetzt hier trotzdem noch etwas sagen?
Weil wir bei der verteilten Klassenkeile die ganze Zeit ein undefinierbar schlechtes Gefühl in der Magengegend hatten.
Und weil Anke – von der wir natürlich auch fast alle nicht wissen, ob es sie gibt – ein paar sehr grossartige, persönliche Worte dazu gesagt hat. Für die ich mich hier bedanken und denen ich mich anschliessen möchte.
Ps.: Na, wer hat gemerkt, dass er (oder sie) hier im Text von zwei Personen in der „wir“-Form angesprochen wurde, von denen die eine ein Weblog ist?

Pps.: Wer Zeugen für meine Existenz braucht, wende sich vertrauensvoll an Herrn TheMM, Sven oder Herrn oder Frau Mirus. Scnr.


Ähnliche Artikel lesen?

Außerdem schrieb ich zum gleichen oder ähnlichen Themen auch noch …

Ich finde den Artikel super!

Das freut mich natürlich sehr.

Du kannst den Artikel weiter verbreiten
Du meinst, der Artikel könnte auch anderen gefallen? Dann findest Du etwas weiter oben auf dieser Seite, direkt rechts unten am Artikel ein paar Buttons. Damit kannst Du den Artikel per eMail, Twitter, facebook oder google+ weiter verteilen. Ich würde mich darüber freuen.

Mir ein Geschenk machen? Uiuiuiui.
Gefallen Dir meine Artikel immer wieder, schöder Mammon ist Dir aber zu doof? Dann mach mir doch eine Überraschung: Hier findet Du meine amazon-Wishlist mit ausgesuchten und garantiert Freude spendenden Präsenten zwischen fünf und zweitausenfünfhundert Euro – da ist bestimmt was passendes dabei.

Geld? Wow.
Ist Dir mein Artikel darüber hinaus sogar noch etwas wert, dann findest Du bei den Icons zum Verbreiten des Artikels einen flattr-Button. Jeder Euro, der darüber reinkommt geht direkt weiter an netzpolitik.org.

Wer? Was? Warum?

Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

Dein Kommentar:

Ihr Lieben: Leider leidet das Kontaktformular im Moment unter technischen Problemen. Es nimmt Eure Kommentare zwar an, zeigt sie aber hinterher nicht auf der Seite an. Ich lese aber alles und: Ich bin der Techniker. Der Techniker ist informiert.

Du möchtest auch so ein hübsches Bild am Kommentar haben? Die Bilder gibts bei gravatar.com
Die Bedingungen für das Buchen eines kommerziellen Kommentars findest Du hier.