Eine Frau und ein Klavier

Aus der Kategorie »just people«

Was soll man sagen? Ein ziemlich wunderbarer Abend.

Das Wetter war wunderbar, der Platz in der Bonner Museumsmeile ebenso, nicht zu leer, nicht zu voll, eine nette Ersatzbegleitung, viele gutgestimmte Menschen, eine sehr angenehme Vorband und eine wunderbare Tori Amos.

Ich muss zwar gestehen – und da geht es mir ja offensichtlich nicht alleine so – dass ich es auf Dauer etwas anstrengend fand. Ich kannte die neue Platte noch gar nicht – und wie ich gemerkt habe eine der älteren wohl auch nicht – und es macht ein Konzert, dass nur aus ausgedehnten, getragenen Klavier-Frau-Stücken besteht leichter, wenn man zwischendurch wenigstens erkennt, welches Stück sie da gerade wieder neu interpretiert.

Ausserdem war der Sound so unter aller Sau, dass zum einen die wummerigen Bässe immer unter die Bauchdecke drückten (*ülps*) (sorry), zum anderen aber alle Frequenzen dadrüber leicht verzerrt kamen.
Ergebnis: Soundbrei, Unverständlichkeit, Anstrengung, Missmut.

Zur Musik kann ich nur sagen: Ich kannte zuwenig, um über die bestimmt grandios neuen Interpretationen zu erzählen. Auf Dauer für meinen Geschmack alles etwas zu mollig, etwas zu getragen und zu elegisch.
Trotzdem ist es absolut faszinierend, Tori an Klavier und Orgel zuzusehen, wie sie ganz alleine problemlos die Bühne und den Platz füllt.
Wow.

Ausserdem hat man mich versetzt :-(

Alles zusammen aber trotzdem – wie ich ja eingangs erwähnte – ein ziemlich wunderbarer Abend und ein grosses Konzert.


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