Killing my software with windows

Aus der Kategorie »just people«

Ralph regt sich auf Und womit? Mit Recht, genau.
Vor zehn Jahren: Windows 95 revolutionierte den Softwaremarkt titelt nämlich die Frankfurter neue Presse Online und beschreibt den Hype, den Microsoft vor 10 Jahren um den Release ihres neuen Betriebsystems Betriebssystemaufsatzes entfacht hatten. Vielleicht wäre also »Vor 10 jahren: Microsoft revolutionierte den Marketing-Markt« passender gewesen.
Schnitt.

Ja, ich sitze hier auch an einem Windows-Rechner. Auf irgendeiner Partition liegt zwar auch noch $Linux-Distribution rum, aber die wird seltenst gebootet.

Weil ich mich hier auskenne. Weil ich hier meine Programme habe. weil ich die Menschen verstehe, die mir im Forum antworten, wenn ich eine Frage habe. Weil ich weiss, wie ich es mir schönmache, wo ich an welchen Schrauben drehen kann, wie ich Treiber bekomme und wieder loswerde, wie ich beide Bildschirme auf meine Auflösung bekomme.

Weil ich nicht alle Kunden erziehen kann, mir nur noch RTFs oder PDFs zu schicken – die wissen nämlich nicht, wie das geht.

Weil ich nicht alle Agenturen erziehen kann, mir … äh … ja was denn zu schicken? Sie haben schliesslich gerade glücklich gelernt, dass ihre Photoshop-Dokumente bei mir auch aufgehen.

Ich weiss, das ist nicht gut. Ich begründe gerade Microsoft mit Microsoft und das ist genau das, was sich Herr Gates irgednwann so gewünscht hat.

Aber das ist meine Realität. Seit 10 Jahren.

Ps.: Und wenn ich einmal reich bin, kauf ich nur noch Äpfel. Ist ja klar.


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