Liebe Heike Makatsch,

Aus der Kategorie »just people«

ich habe mich gestern so sehr fremdgeschämt und deswegen muss ich Ihnen hier schreiben.

(Fremdschämen ist ein wunderbares Wort, dass ich bei Frau Serotonic kennengelenrt habe. Aber ich denke, ich muss nichts dazu sagen – es ist doch ziemlich selbsterklärend…?)
Ich habe nämlich gestern morgen Ihr Telefoninterview mit dem WDR5 – Moderator gehört.

Ich denke, bis auf ihn haben wir Hörer alle verstanden, wie Sie den Film Keine Lieder über Liebe gedreht haben. Zwar hat nicht jeder von uns schon einmal Impro-Theater gesehen (auch nicht die Schillerstrasse?) und vor allem nicht erkärt bekommen und verstanden – aber Sie haben sehr deutlich gemacht, wie Ihre Arbeit ohne Drehbuch funktioniert hat.

Ebenso denke ich, dass wir alle in der Lage sind, zwischen Ihnen als Mensch, als Schauspielerin und Ihrer Rolle zu diffenzieren. Auch wenn er noch so gerne gehört hätte, dass sie ja eine ebenso freie Einstellung zu Liebe und Sex haben wie die Ellen in der zitierten Stelle im Film. Die Hormone, Sie verstehen …

Und den dummen Spruch über die verpasste Chance, ein Bond-Girl zu werden haken wir einfach als endgültigen Beweis mangelnden Niveaus ab – und in ein paar Jahren lachen wir dann drüber, ok?

Ich freue mich jetzt erst einmal auf den Film.

Herzlichst,
Ihr Christian aussem jawl.


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