11.11.

Aus der Kategorie »just people«

Ich habs ja nicht so mit der jecken 5. Jahreszeit.

Trotzdem geht mein Gruß heute raus an meinen alten Hausmeister in meiner Zivistelle in Aachen, für den heute das Jahr beginnt.

Er war ein… nun sagen wir mal ein Brummbär. Ein bärtiger, tiefergelegter-Audi-80 – fahrender Typ mit einer großen Indianerflagge in der Heckscheibe und einer chromblitzenden Adlerschwingen-Gürtelschnalle unter der schwarzen Lederweste. Manchmal etwas brummig aber eine herzensgute Seele.
Ihr könnt ihn Euch vorstellen.

Aber am 11.11. lebte er auf, da fing das Leben an.
Der wichtigste Termin mit neuen Zivis war für ihn die Verteilung der Schneeräumdienste – da machte er den neuen dann klar, dass er alle Wochenenden vor Silvester übernehmen musste. Um dann im neuen Jahr die Wochenenden frei zu haben, so dass er an allen Sitzungen seines Vereins teilnehmen konnte.

Der wichtigste Termin überhaupt war die gesamte Zeit zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch.

Über seine leuchtenden Augen, wenn er mal Montags ein, zwei Sätze vom Wochenende erzählte habe ich eine Ahnung davon bekommen, dass Karneval etwas haben muss, was ich einfach nicht begreife.
Seitdem lästere ich nicht mehr darüber.

Ich habe ihn nie in roten Strumphosen und ordengeschmückter Jacke gesehen, habe es mir aber ehrlich gesagt immer gerne vorgestellt, wenn ich etwas verpatzt hatte und einen Anschiss von ihm bekam.

Hey, Toni: Ösche Alaaf!


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