Als ich einmal ein Weihnachtsgeschenk bekam

Aus der Kategorie »just people«

Tja, Frau Lyssa langweilig fand ich den Weihnachtsbesuch meiner Eltern nicht, aber … Ach lesen Sie doch selbst – ich habe mal völlig unkommentiert einen kleinen Ausschnitt des Nachmittags veschriftlicht:

Es begab sich dirkt nach Übergabe der Flasche Prosecco.

E(lternteil): »Und ich habe Dir auch etwas mitgebracht«

I(ch): »Aha?«

E (nestelt in der Hosentasche): »Du spielst doch Gitarre!«

I: »Nein.«

E (etwas genervt): »Ja, dann eben E-Gitarre, ist ja egal«

I: »Nein.«

E (haarscharf irritiert): »Wie? Ach so, dann eben Bass, ist ja auch egal. Schau: (bitte ein Tatatataaa! einfügen) Ich habe Dir ein Plektrum mitgebracht!«

I: »Wie nett. Das braucht man beim Bass-Spielen eigentlich nicht.« (Bin ich Lemmy?)

E (ganz wenig irritiert): »Ach? Dabei lag das bei uns noch rum.
Aber warte…
(Geht zur Garderobe und holt ein Tasche) Ich habe noch etwas:
Du hast ja keinen Akkuschrauber!
«

I: »Doch.«

E: »Ach?«

I: »Klar: Seit wir dieses Haus renoviert haben sogar einen neuen, da brauchte ich doch auf jeden Fall einen guten.«

E: »Ach – dann hast Du einen Akkuschrauber? (und zieht einen aus der Tasche)«

I: »Jup.«

E: »Dann kann ich den ja wieder mitnehmen – ich hab ja sechs und ich dachte, wenn Du keinen hast…
Aber wenn Du einen hast…
«

Ja, liebe Leserinnen, das war der Tag, als ich ein Weihnachtsgeschenk bekam.
Denn das Plektrum habe ich natürlich behalten, falls Lemmy irgendwann doch noch mal an schlechtem JackDaniels stirbt.


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