7 Konsumfragen

Aus der Kategorie »just people«

Ralph hat 7 Fragen

  1. Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?

    Es gibt zum einen die Milchprodukte aus Ahrensried (schreibt man das so?), die ich meide, weil ich die Firma einfach nicht mag. Vielleicht tue ich ihr damit unrecht. Obwohl …
    Ebenso nach Möglichkeit die einschlägigen Discounter wegen ihrer Personalpolitik und auch gerne alle Läden, die mich mit »Geiz ist geil« – Parolen oder sprechenden T-Shirts schon beim Reinkommen anschreien.
    Geiz ist nicht geil. Geiz ruiniert Qualität und vor allem den Sinn dafür.

  2. Hat es in den letzten 10 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten verändert haben?

    Je aggressiver die Werbung mir ihre Botschaften ins Hirn hämmern wollte, desto empfindlicher bin ich gegen ihre Botschaften geworden und desto sorfältiger versuche ich mir meine kleinen Einzelhändler auszusuchen.
    Das ist ein fortschreitender Prozess, der in den letzten 7-8 Jahren in Gang kam, schätze ich.

  3. Welche Ereignisse zum Thema Umwelt und Konsum haben Dich am stärksten beeindruckt oder empört?

    Ich merke, dass ich erschreckend abgestumpft bin – oder anders: mich überrascht nichts mehr. Mir war klar, dass bei den Fleischpreisen, die in Supermärkten angeboten werden nicht im geringsten auf Qualität geachtet werden kann – deswegen hat mich der Gammelfleischskandal auch nicht schockiert.
    Das war dann eher ein Gefühl wie »Na endlich«.

  4. Welche Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?

    Mich beunruhigt das immer weiter nachlassende Interesse an Wissen um Umwelt und Verbraucherschutz, das über all von einem tiefen Bedürfnis, noch mal zwei Cent zu sparen vedrängt wird.
    Selbst in meiner eher links – aufgeklärten Peergroup werde ich oft überrascht angeschaut, wenn ich über Verbraucherschutzthemen reden will.

  5. Hast Du Erfahrung mit Markenprodukten gemacht, die in der Qualität nachgelassen haben oder wird alles besser, langlebiger, funktioneller?

    Quatsch, gar nichts wird besser. Die Sachen müssen doch nach Ablauf der Garantiezeit auseinanderfallen. Ich habe zB das Gefühl, dass mein Golf schlechter verarbeitet ist als das – sonst exakt gleiche – Vorgängermodell vier Jahre vorher.

  6. Hast Du Ideen für Politiker und Konsumenten, um das Verhältnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualität zu verbessern.

    Wie wäre es mit einer Kampgane:
    »Du bist geizig.
    Du kaufst beim Discounter ein.
    Du ruinierst Arbeitsplätze und die Qualität Deiner Produkte.
    Denn Du bist ein Sparfuchs.
    Du versaust Dir Deine Lebensqualität ganz alleine.
    «

  7. Kennst Du praktische Tipps für umweltbewusstes Konsumieren. Themen könnten hier Essen, Energiesparen, Verzicht u.a. sein.

    Informier Dich, bevor Du etwas kaufst. Der Discounter ist nicht immer billiger – und seltenst preiswerter.

    Denk über das Wort preiswert nach: Preis – wert. Wert.

    Versuch, herauszufinden, was Du isst. Schau nicht weg, sondern hin.
    Und denk dann nach.

    Wiederhole 20x den Satz: »Ein Kaffeeröster kann keine Jeans für 12 Euro verkaufen.«


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