Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Musikfragen – da simmer dabei, das ist prima!

Noch einer, der freitags fragt

  1. Nutzt du kostenpflichtige Angebote zum Musikdownload? Wenn ja, welche und wenn nicht, warum nicht? Nutzt du kostenfreie (legale) Angebote?

    S. und ich haben zusammen einen iTunes Account und den nutze ich auch gelegentlich.
    Allerdings mag ich immer noch gerne eine echte CD in der Hand haben – so mit Cover und so. Deswegen kaufe ich immer noch gerne CDs.
    Liebe Musikwirtschaft: ja, ich bin das. Wie wärs mal mit Treueprämien?

  2. Spielst du ein Instrument?

    Jup. Hauptsächlich E-Bass. Fretted und fretless. Und dann kann ich auch aus Gitarre und Klavier ein paar Töe rauskitzeln, die so wirken, als hätte ich zumindest grundsätzliche Ahnung. Schlagzeug auch ein wenig, aber nicht wirklich.
    Was ich definitiv gar nicht kann sind (getestet) Blasinstrumente und ChapmanSticks.

  3. Wie hat sich dein Musikgeschmack entwickelt? Haben Musikangebote aus dem Internet evtl. Einfluß auf diese Entwicklung?

    Erst mal war ich Radiohörer, so mit 9 oder 10 kam dann die neue deutsche Welle – und ich entdeckte zumindest schon mal das weite Feld Popmusik. Aber immer noch so Chartszeug.
    So mit 15 hab ich HardRock, HeavyMetal und Punk entdeckt – das ging ganz gut, die entdeckten sich damals nämlich auch gerade gegenseitig – ich sag nur Anthrax.
    Und dann kam der ex-Nachbar mit Blues und Jazz und den Doors um die Ecke. Außerdem mit Peter Gabriel, Sting und U2.
    Kurz danach kam Grunge und die ChiliPeppers und ich hab dann endgültig begriffen, dass es toataler Blödsinn ist, sich auf einen Stil festzulegen.
    Weil es überall gute Musik und schlechte Musik gibt und es gar nicht darum geht, irgendwelche Dogman zu pflegen, sondern die Perlen zu finden.

    Als das Internet kam, war das eine zeitlang leichter, weil ich Radio hören konnte und bei unbekannten Titeln schnell herausbekam, was es war. das MP3 war dann meist schneller auf der Platte als das Stück im radio bis zum Ende brauchte und wenn ich zwei oder drei gute Stücke von jemand gefunden hatte, habe ich mir die CD gekauft. Was dazu führt, dass ich zwar durchaus MP3s auf der Platte habe, aber zu den meisten auch die CDs. Und doofe habe ich wieder gelöscht. Das wurde dann ja alles wieder schwerer, weil die Musikindustrie das mit dem Internet ja nun mal bekanntlich nicht begriffen hat.
    Kürzlich habe ich pandora entdeckt, das hilft mir natürlich wieder beim Musik-Finden.

  4. Bist Du mit der derzeitigen Gesetzgebung zum Thema Privatkopien vertraut?

    Eingermassen. Ich darf fast nichts mehr.

  5. Deine Platten-, CD- oder MP3-Sammlung ist dein Schatz? Gibt es besondere Schmuckstücke?

    Es gibt einen recht seltenen Japan-Import von Joni Mitchell, der ist mal über seltsame Wege in meinen Besitz gelangt. Außerdem eine lustige Picture-Disc (das verstehen jetzt die jüngeren nicht) und ein Stück weisses Vinyl.
    Was sollen denn MP3-Schätze sein? Ach so, naja, der Auftritt von Prince mit Beyonce bei den Grammies ist vielleicht nicht so sehr verbreitet wie die NoAngels-Sachen…

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