Trax

Aus der Kategorie »just people«

Oh, ein Musik-Stock. Lag bei Anke rum.

  1. Ein Lied aus deiner frühesten Kindheit:

    Waterloo von Abba. Ich kenne es nur aus der Familienfeier-Geschichte. Aber die berichtet, dass ich vor dem Urlaub in Grömitz nicht sprach. Zu faul. Einfach keine Lust.
    Nach dem Urlaub und vor allem nach der Eisdiele sprach ich – unter anderem in dem ich vehement »Waterloo« einforderte. Also Eis. Weil das da wohl im Kreis lief.

  2. Ein Lied, das du mit deiner ersten großen Liebe assoziierst:

    Da gibt es zwei. Beide recht unromantisch. Zum einen Eye of the tiger, weil ich nach dem ersten Korb nach Hause kam und als einzig öffentlich rechtliche Ablenkung Rocky lief.
    Wir kamen aber dann doch noch zusammen.
    Und als sie dann doch irgendwann wieder Schluss machte, tat sie es wegen Halbstark von den Toten Hosen.
    Aber das ist eine eigene Geschichte.

  3. Ein Lied, das dich an einen Urlaub erinnert:

    Killer von Seal.
    Das lief einen sehr schönen Dänemark-Urlaub lang im Kreis – Ihr wisst schon, einen von diesen Urlauben, wo man sich seine Clique und ein paar Füll-Leute ins Auto setzt, in der absoluten Nebensaison nach Dänemark in ein Poolhaus am Strand fährt und da für 500,- Mark die Woche zu zehnt wohnt. Und ohne alte, dafür aber mit neuen Freunden nach Hause kommt. Und mit neuen Feinden.

  4. Ein Lied, von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es eigentlich ganz gerne magst:

    Hit me one more Time und überhaupt die frühen Britney Spears Stücke. (Gibt es späte?)

  5. Ein Lied, das dich – geplagt von Liebeskummer – begleitet hat:

    Äh, vermutlich Killing in the name von Rage against the machine. Ich neige da eher zu lauter Ablenkung.

  6. Ein Lied, das du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast:

    Solsburry Hill. Weil die Cassette mit der Plays Live ca. ein Jahr lang nicht den Player verlassen hat. 3 mal am Tag und dazu diverse Oberstufenparties und Disconächte dürfte für einen soliden Platz eins reichen.

  7. Ein Lied, das dein liebstes Instrumental ist:

    Hm, die Frage lautet also: Was ist Dein Lieblingsstück von Miles Davis? Und das kann ich nicht beantworten. Sorry, lieber Popmusik-affiner Fragenschreiber, wenn der musikalische Horizont über Pop und Rock hinausgeht ist ein Instrumental nichts besonderes. Und mein liebstes Lied überhaupt könnte ich auch nicht bestimmen.

  8. Ein Lied, das eine deiner liebsten Bands repräsentiert:

    Round midnight kennen dann auch viele angeblich militante nicht Jazz-Hörer.

  9. Ein Lied, in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst:

    Jeremy von Pearl Jam. Fragt nicht.
    Wobei ich denke, dass ein wirklich gutes Lied einen immer irgendwo erwischt, immer den Eindruck erweckt, nur für einen selbst und die aktuelle Situation geschrieben zu sein. Sorry, Herr Bohlen, das ist der Teil, der nie klappt.

  10. Ein Lied, das dich an eine spezielle Begebenheit erinnert (& welche das ist):

    Mir fallen eh nur Frauen-Begebenheiten ein – so das erste Date mit S., an das ich immer bei Geht ab von der Jazzkantine denken muß, also erzähl ich auch noch kurz die unterhaltsamere Geschichte, die ich oben schon angerissen hatte:
    Meine erste Liebe hatte eine beste Freundin. So wie Mädchen das ja gerne haben, aber dass das so ist und was das bedeutet, das war mir damals nicht so klar.
    Die beste Freundin hatte einen Freund. Auch das kommt vor.
    Der Freund hatte ein Mofa. Auch das kam damals noch häufiger vor.
    Ich hatte kein Mofa, fand Mofafahrer eh doof und musste, als ich diesen Typen mit seinem Oberlippenfussel und dem dicken Helm auf der Zündapp sah sofort in einem totalen Lachflash immer wieder Halbstark, oh Baby, Baby halbstark, halbstark nennt man sie… im Kreis singen.
    Und lernte am nächsten Tag, »dass wir wohl doch nicht zueinander passen« Und dass beste Freundinnen mit 16 immer weiter oben stehen als man selbst.
    Learnt it the hard way.

  11. Ein Lied, bei dem du am besten entspannen kannst:

    Das ist kein Lied, das ist die Ascenseur Pour l’Echafaud von Miles.

  12. Ein Lied, das für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht:

    Alive von Pearl Jam und Ana begins von den Counting Crowes.
    Ersters war einfach eine gute Zeit und zweiteres war S. und mein »Wir kommen uns endlich näher« – Lied.

  13. Ein Lied, das momentan dein Lieblingssong ist:

    Killer in der Version von Frau Morisette kann ich mir sehr gut sehr oft anhören. Ich mag das Stück eh sehr gerne und ihre Version ist recht geil.
    Außerdem hat mir der Ex-Nachbar letztens eine Version von Games without frontiers mitgebracht, die mich jedesmal wieder umhaut und deswegen im Kreis läuft. So hätte es immer klingen müssen, denke ich. Nicht, dass ich es vorher nicht gemocht hatte, aber …

  14. Ein Lied, das du deinem besten Freund widmen würdest:

    You’ve got a friend von Carole King. Meines Erachtens die schönste in einem Song verpackte Liebeserklärung an einen Freund ever.

  15. Ein Lied, bei dem du das Gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört:

    Lied? Schon mal versucht, das Holz zu hören?

  16. Ein Lied, das du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst:

    Weiss nicht. Peter Gabriel schafft es immer wieder, kleine Bilder in seine Texte einzubauen, die aufstrahlen und mich direkt in der Seele treffen – und die ich mir auch immer wieder nur wegen dieser Stellen anhören kann. Zum Glück ja nicht nur deswegen.

  17. Ein Lied, das weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt:

    Mein Gott, das ist hier aber alles durch die Charts-Brille gesehen.
    Ich habe kein dezidiertes Lieblingslied von Patricia Kaas. Ich mag fast alles, was sie so macht.
    Bis auf die reinen Blues-Sachen. French shouldn’t do the Blühühüs.

  18. Ein Lied, bei dem du dich bestens abreagieren kannst:

    Nachdem ich sie oben erwähnte, hab ich fix bei ITunes endlich mal die erste Rage against the machine – CD gekauft. Dabei kann ich mich gut abreagieren. Ja. Sehr gut. Mein Gott, über 10 Jahre später und immer noch so viel Kraft.

  19. Ein Lied, das auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte:

    It is a good day to die von äh… such… Robbie Robertson.

  20. Ein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest:

    Ach… da gibt es so viele Sichtweisen, warum ein Lied das beste sein sollte.
    Da gibt es sicherlich – mir fällt natürlich zuerst Mr. Miles »Ich habe 5 mal die Musik revolutioniert und was machen Sie hier?« Davis ein – einiges von Miles. Pharaos Dance vielleicht, weil es so revolutionär war.
    Killing in the name, weil es seit Jahrzehnten das aggressivste, überraschendste war.
    Sledgehammer weil es zu Recht jahrelang in den ME/Sounds Charts war.
    Wendekreis des Steinbocks weil es so eindrucksvoll beweist, was mit einem Akkord passieren kann.
    Und Deine Lieblingsstücke natürlich auch, klar.


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