Auch ne Art Medienkompetenz

Aus der Kategorie »just people«

Ich gestehe – früher wars ntürlich einfacher. Meine Eltern hatten eine Telefonnummer. Und wenn man mich sprechen wollte rief man da an und sagte so freundlich, wie es die Eltern einem beigebracht hatten: „Guten Tag, hier ist …, kann ich wohl bitte einmal den Christian sprechen
Und wenn ich nicht da war, war ich nicht da; wenn ich telefonierte war besetzt.
Aber selbst meine Eltern haben inzwischen zwei Nummern, eine Faxnummer und beide ein Handy.

Und sehr viel komplizierter ist es bei mir eigentlich auch nicht. Eine private Nummer. Eine im Büro, eine fürs Fax. Ein Handy sowie eine private und eine geschäftliche eMail-Adresse. Das Geschäftstelefon wird übrigens auf das Handy weitergeleitet, das macht einiges einfacher.
Ach ja, wer im Forum Kontakt mit mir hat, findet die alte @gmx.net-Adresse.

Schwierig? Nein, oder?
Bleibt die Frage, warum ich über ein Jahr nach der Trennung vom ehemaligen Geschäftspartner auf einmal Post an die alte Adresse bekomme, warum mich abends auf unserem privaten Anrufbeantworter geschäftliche Anrufe überraschen, warum Forenmitglieder an die Geschäftsadresse schreiben – und was eigentlich daran so schwer ist. Auch der Besetztton scheint aus der allgemeinen Erinnerung zu schwinden – letztens warf mir wer vor:“Bei Dir war ständig besetzt!“ Muss daran gelegen haben, dass ich telefoniert habe.

Und Ihr glaubt nicht, wie froh ich bin, dass die alte @usa.net-Adresse keiner mehr, die @web.de, die @gmail.com und die bei @t-online.de noch nie jemand gekannt hat.
Was wohl dann hier los wäre …

Aber mal im Ernst – ist das so schwer? Bin ich der einzige, der sein Adressbuch im Thunderbird pflegt? Und mit dem Palm und Handy abgleicht?


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