better to burn out?

Aus der Kategorie »just people«

Sie waren sieben. Er stand vorne und war laut. Er war Rock’n’Roll.
Nichts gegen die anderen sechs, die Chemie in dieser Band stimmte definitiv, aber ohne ihn wäre es wohl nur noch eine Bluesrockband aus der Nachbarstadt gewesen. Aber er stand mit offener Hose und offener Seele vorne und brachte uns dazu, wie blödsinnige Groupies zu jedem Auftritt zu pilgern, der in Reichweite des alten R4 und Papas Tank-Karte lag. Und uns von der schlimmen, schlimmen extrabreiten Halle bis zur kleine Feld-, Wald- und Wiesenbühne alles anzutun, wo sie rockten.

Irgendwann kannte man sich ein bisschen und kurz bevor ich wegzog hatte ich ihn dann nochmal eine Fahrt lang im Auto. Er freute sich über die Doors- und Hendrix-Texte, die wir an den Dachhimmel geschrieben hatten und ich lernte für einen kleinen Moment noch etwas mehr von ihm kennen. Danach hätte ich gerne mehr kennen gelernt; dabei weiß ich noch, dass ich einen Höllenrespekt davor hatte, den angehimmelten auf einmal im Auto zu haben. Mußte ich gar nicht.

Gestern Nacht habe ich noch eine kleine Runde durch die Blogs gemacht und ich fürchte – auch wenn wir uns Jahre nicht gesehen haben – muss ich mich verabschieden.
Five to one, baby, one to five.
Noone here gets out alive.


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