Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

iTunes-Stöckchen

Jippie. Ein Stöckchen, das Musik, und Statistik verbindet. Gefunden bei Kiki.

Statistik
6696 Objekte (davon 63 TV-Serienfolgen und 4 Musikvideoclips. Kein Podcast.)
Das macht 20,3 Tage und 44,73 GB.

Kürzester und längster Track (ohne Hörbücher)
Ich ‚abe doch gar keine Hörbücher. Hörbücher find ich doof …
Wirklich kurz ist »Ja die, die Elbe« mit angezeigten 0:00. Ein Track, den ich jetzt letztens beim Theater gebraucht habe, der zählt also nicht richtig, Von daher:
»Let’s Dance (Interlude)« (0:08) von Janet Jackson dürfte das kürzeste echte Musikstück sein, »Bitches Brew« von Miles Davis das längste (27:00)

Wenigsten und meisten Titel pro Genre

Nur einen Titel habe ich von ..: »Top40«: »Independent Woman« von Destinys Child.

Die meisten Titel von ..:
Wie finde ich das denn raus?
Ich nehme an, dass sich Rock, Soul und Jazz die Top drei aufteilen.

Erster und letzter Track (Titelname)
»Abgesang« von Jan Reuter. Der ist ein ehemaliger Freund und der macht gute Musik.
»55555« von der Jazzkantine ist auch hier das letzte. Äh der letzte.

Erster und letzter Track (Hinzugefügt)
Da ich meine Mediathek letztens neu importieren musste gibts keinen ersten Track.
Zuletzt kam »Ich dachte schon« (Live aus den Docks) von Selig dazu.

Erster und letzter Interpret
– A.I. (mit »Artificial Intelligence«)
– 10.000 Maniacs (mit ihrer Version von »Because the night«)

Erstes und letztes Album (Titel)
– »A’schklar« von Stoppock
– »11000 Clicks« von Moloko *räusper* Ist das überhaupt ein Album? Oder ist das mein MP3-Export der Live-DVD? Ich denke letzteres.

Die fünf meistgespielten Tracks
Sagte ich schon, dass ich erst kürzlich meine Mediathek neu aufbauen musste und dementsprechend so eine Frage eher witzlos ist?
Vorne liegt »Ching ching ching« von Nikka Costa mit schlappen 25 mal. Dann dreimal Tine Dico mit »He doesn’t know«, »Get to know you« und »In love« mit je 12mal und dann nochmal Nikka mit »Prowhoa« (11).
Aussagekräftiger dürfte mein last.fm-Profil sein, das ist nämlich deutlich älter als die aktuelle Mediathek.

Fünf Songs im Partyshuffle
Partyshuffle? Kann man den aus iTunes rausschmeissen? Wenn ja, dann hab ich das wohl getan.

Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?

Sex: 111. Großen Anteil haben die Chili Peppers mit dem Album »BloodSugarSexMagik«, auch Frau Kaas mit dem Album »Sexe fort« und Mr. Brown (»Sex Machine – the very best of James Brown«) machen mit.

Death: 2. Police mit »Deathwish« und »Death of a martian« von den Chili Peppers.

Love: 236. Die Lovekrauts ganz vorne (haha), Sting mit seinem »Sacred love« auch. bei den Titeln führt Sheryl Crow.

You: 534. Vorne liegen The Police und Roxette.

Home: 46

Boy: 44. »Space Cowboy«, Baby

Girl: 115. *räusper* Spice Girls.

Das alles ist nur sehr mittelprächtig repräsentativ, denn erwähnen muss ich neben dem kürzlich erfolgten Neuaufbau auch, dass auf einer anderen Platte noch 8GB mit Musik lagern, die nicht in der Mediathek sind. Irgendwann gegen Ende der Import-Orgie verließ mich die Lust etwas. Außerdem gibts da noch einen Meter Langspielplatten, ein paar Meter CDs und viele Meter Cassetten, aber danach war ja nicht gefragt …

Push and pull

Es gab einmal – in den 80er und 90er Jahren einen schwarzen Künstler aus Amerika. Er war ein unglaubliches Phänomen, ein wahnsinnig talentierter Songschreiber, Sänger und begnadeter Tänzer. Er revolutionierte die Popmusik, aber leider fand er sich auf einmal in einem Zweikampf mit dem späteren »King of Pop«, verzettelte sich in einem Kampf mit seiner Plattenfirma und wurde augenscheinlich etwas seltsam.
Trotzdem halte ich ihn immer noch für einen der genialsten Musiker, die da draußen so rumlaufen. (Und für einen der unglaublichsten Gitarristen, aber da erzähl ich vielleicht später mal davon)

Es gab einmal einen Kinderstar, deren Vater für Frank Sinatra schrieb und arrangierte. Sie verschwand etwas in der Versenkung und tauchte erst Mitte der 90er wieder auf. Spielte zum Beispiel zusammen mit Lenny Kravitz und machte mich so verliebt, dass ich diesen Sommer gleich dreimal zum Konzert ging, mich seit Jahren das erste Mal in einem Fan-Forum registriert habe und ihr seit Wochen der Claim hier oben im jawl gehört.

Hier spielen die beiden zusammen: Nikka Costa zu Gast bei Prince. Push & pull. Wow.

Keep pushin! Keep pushin!

Ja, ich habs tatsächlich wieder getan. Habe mir noch eine Freundin – eine die auch in Dortmund dabei und entsprechend begeistert genug war – ins Auto gepackt und bin noch einmal zu Frau Costa gefahren.
Wir haben uns nett erst zur falschen Luxemburger Straße führen lassen (Hey Kölner, es ist NICHT lustig, Straßennamen doppelt zu vergeben!), haben dann aber an der richtigen Straße schon nach der ersten Runde um den Block geparkt, in Sichtweite ein Fachhandelsgeschäft für Rohfisch-auf-Reisröllchen gefunden, sind eigentlich viel zu spät ins angenehm übersichtlich gefüllte Luxor gekommen, haben uns vorne hingestellt und fast genau dann kamen wieder die vier Herren in den schwarzen Hemden und mit der leichten GreenDay-Attitude auf die Bühne und dann Frau Costa in der knallengen Hose und auf den meterhohen HighHeels und mit den seltsamen Schulterpolstern und sie war so schön wie beim letzten Mal und so sexy und sie war so gut drauf wie beim letzten Mal und es war angenehm voller und gute Stimmung und wir sahen:
Es war gut.

Nikka Costa am 9.6.2101 im Luxor

Und dann erzählte sie, sie habe den ersten Abend in Deutschland vor knapp zwei Wochen im Vorprogramm von Pink gespielt vor gefühlten 56.000 Menschen und das wäre doch recht groß gewesen und sie wären alle recht schüchtern gewesen, hätten sich an ihren Instrumenten festgeklammert und hätten versucht, sich zu erinnern, was sie denn bei den Proben so geprobt hätten. Aber dann hätten sie den ersten Clubgig gespielt – in einer Stadt, die sie nicht mehr aussprechen könne – und da wären dann wohl nur so ca 56 Menschen gewesen, aber meine Herren, die hätten gerockt und sie hätten 2 Stunden mit denen Party gefeiert, mit den Bergleuten da und danach wärs dann alles gut gewesen, auch im Vorprogramm von Pink. Und da haben wir beide gejubelt und gehüpft und ge-highfived und wir wussten:
Es konnte nie mehr besser kommen.

Keep pushin‘!

Bei facebook nerve ich ja seit einer Woche alle Beteiligten mit der selbst ausgerufenen Nikka Costa-Woche – und das nicht ohne Grund: Denn heute Abend spielte Frau Costa im FZW in Dortmund.

Die Reaktion sowohl bei facebook als auch in der RealWorld waren vorher meist relativ ähnlich:»Wer iss’n das?«
Keiner kennt sie, außer ein paar Musikern.

Tja. Selbst schuld. Geht bei YouTube gucken, die Live-Filmchen sind repräsentativ. Im Gegensatz zur »ChingChing«-Single, die sich ja im Moment durch EinsLive heavy-rotiert, die ist etwas glatter als das, was sie live macht. Etwas.

Nikka Costa hat mich heute Abend daran erinnert, warum ich mal angefangen habe, Musik zu machen. Rock’n’Roll, das war damals der Grund. Dreckiger Rock’n’Roll.
Nikka hat undankbarerweise vor gezählten 57 Menschen spielen müssen und sie hat sich dabei ihren wohlgeformten Arsch aufgerissen.
Sie hat sich weit nach vorne in die ewige Konzert-Bestenliste geschoben. Vielleicht sogar auf Platz eins, aber da muss ich nochmal drüber nachdenken, wenn die Hormone wieder ein bisschen runter sind, denn: Ich habe heute auch verstanden, warum Groupies Musikern willigst hinter die Bühne folgen, wenn die mit den Fingern schnipsen.

War geil. Sehr geil.

Die wahre sexiest woman in music business*

„Ich weiß noch, wie ich einmal im Bett lag und aufgewacht bin, weil unten jemand ziemlich laut Klavier gespielt hat. Ich bin runtergegangen und da saß ein Typ am Klavier, der knallrote Stretchhosen und ein Micky-Maus-T-Shirt trug; außerdem hatte er einen riesigem Afro! Ich habe gesagt, er solle leiser spielen, weil ich nicht schlafen könne. Das war Sly Stone.“
Nikka Costa veröffentlicht endlich ihr drittes Album Pebble to a pearl und gibt dem SZ-Magazin ein Interview.

*) Glaubst Du nicht? Guckst Du hier.

jawl-Masters: Musik für die einsame Insel

(Total aus der Reihe fallender Eintrag, der auch nur entstehet, weil ich gerade über das Video gestolpert bin)

Nikka Costa verbindet fast alles, was ich an Musik mag – den Funk, den Sex, den Rock’n’Roll, den Blues.


Find more videos like this on Nikka Costa

Übersprungsblogging

… das kommt davon, wenn man versucht, ein WordPress zum CMS zu pimpen – man sammelt Stöckchen auf.

  1. 4 Jobs, die du in deinem Leben gerne getan hättest:
    Bassist in einer einigermaßen erfolgreichen Soulband
    Toningenieur
    …hm?
    (ich tu den Job, den ich gerne getan hätte)
  2. 10 Filme, die du immer wieder anschauen kannst:
    Dogma
    Kill Bill 1 & 2
    Wasser
    Peter Gabriel Growing Up live
    Nikita
    Pulp Fiction
  3. 5 Städte, in denen du gerne leben würdest:
    Hamburg
    Köln
    London
    Norderney
    New York
  4. 4 Plätze, in denen du im Urlaub warst:
    Norderney
    Schweden (in der Nähe von Varberg)
    Frankreich (in der Nähe von Montpellier)
    Fuerteventura
    Dänemark (mehrfach, immer Nordsee, je nördlich, desto besser)
  5. 4 deiner Lieblingsserien:
    Scrubs
    Friends
    Alias
    Simpsons
  6. 4 Plätze, wo du jetzt gerade gern wärst:
    In der Milchbar in Norderney
    Irgendwo in Frankreich am Atlantik
    In Skagen an der Landspitze
    Darf ich korrigieren: Vor der Milchbar.
  7. 3 Bücher, die du immer wieder lesen kannst, oder gern gelesen hast:
    Das Hotel New Hampshire
    Microsklaven
    Den Herrn der Ringe
  8. 14 CDs die du immer wieder hören kannst:
    The Brecker Brothers – Heavy Metal BeBop
    Nikka Costa – Everybody got their something
    Sheryl Crow – Sheryl Crow
    Dido – No Angel
    Miles Davis – Tutu
    Faithless – Sundy 8PM
    Freak Power – Drive Thru‘ Booty
    Guano Apes – Open your eyes
    Peter Gabriel – Up
    Immaculate Fools – The toy shop
    Amanda Marshall – Everybody’s got their story
    Bruce Springsteen – Live 1975-1985
    Tab Two – Sonic Tools
    Paul Weller – Wild Wood

    ShuffleLife

    Kaum schmeisst mir einer einen Wattebausch zu, mach ich ja mit, da kenn ich ja nix …
    Pia sagt: Wenn Dein Leben ein Film wäre, wie würde Dein Soundtrack klingen? So geht?s:

    1. Öffne deinen Musikplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
    2. Stelle es auf Shuffle/Random/zufällige Wiedergabe
    3. Drücke ?Play?
    4. Schreibe für jede Kategorie (siehe unten) den Song, der gerade gespielt wird, auf.
    5. Drücke für jede neue Kategorie den ?next? Button.
    6. Lüge nicht!

    Na gut:
    Vorspann:
    Hope it felt good von Nikka Costa

    Aufwachen:
    Gimme what you got von Keb‘ Mo‘

    Erster Schultag:
    Happy Birthday von Stevie Wonder

    Das erste Mal:
    Slave to the River von Patrice

    Kampflied:
    Hey Mama von den Black Eyed Peas

    Schluss machen:
    Summertime (gesungen von der wunderbaren, aber leider vollständig aus meinem Leben verschwundenen Kirsten)

    Leben:
    Smoke on the Water von Senor Coconut

    Nervenzusammenbruch:
    Tag am Meer von den Fantastischen Vier

    Autofahren:
    My lovely man von den Red Hot Chili Peppers

    Flashback:
    Sick and tired von den Cardigans

    Wieder zusammenkommen:
    A tousand Miles von Vanessa Carlton

    Hochzeit:
    Who knew von Pink

    Geburt des ersten Kindes:
    Beautiful World von Take That

    Endkampf:
    Tears in Heaven (schon wieder von Kirsten gesungen)

    Todesszene:
    B-Boys and Flygirls von Boomfunk MC’s

    Beerdigungslied:
    Liebesbrief von den Fantastischen Vier

    Abspann:
    Easy von Faith no More

    Interessant, was für eine Bedeutung Lieder bekommen können, wenn man sie von vorneherein in eine bestimmte Situation steckt – aber bis auf die Todesszene find ich das alles ganz gut. Vor allem Smoke on the Water in dieser schrägen Latino-Version find ich klasse.

    Ich habe übrigens iTunes angeschmisssen, habe erst einmal blind irgendwo in die 1789 Songs runtergescrollt um auch zufällig anzufangen und mich dann brav an die Regeln gehalten. Bis auf die eine Ausnahme, als ich das Lied nicht kannte, was lief. ja, ich hab viele Lieder auf dem Stammhirn liegen, die ich nicht kenne.

    Know it sounds funny, but I just can’t stand the pain …

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