Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Monrose – Temptation. Die ultimative Kritik.

Ok, wir haben alle unseren Spass gehabt.
Ich habe meine Wette verloren; dat sero (hier ihre Kritik) aber auch.
Dafür habe ich Euch tagelang mit Monrose-Content geqäult, um zu gucken, wie weit man es bei Google und Co. so treiben kann – im Ergebnis: ein paar tausend neue Besucher und im Moment ca 50% mehr als sonst. Mal sehen, wer da so hängenbleibt.

Außerdem habe ich mir wieder mal meine Gedanken darüber machen könne, ob es damals richtig war, die Musikkarriere abzuschreiben und was vernünftiges zu lernen.
„was vernünftiges“, habt Ihr das gelesen …. hahaha ….
Sorry.
Geht wieder.

Trotzdem müßt Ihr jetzt noch einmal mit mir da durch und meinen Wetteinsatz durchstehen.

jawl proudly presents: Monrose – Temptation.
Die ultimative Albumkritik.

Bei der ich übrigens weder Lust habe, das Ding komplett zu dissen, weil man „sowas“ ja nicht gut finden darf, noch alles kritiklos zu loben, nur weil joerg bei dieser doofen Wette

Ach ja, vorher noch zwei Anmerkungen:
a) Du Depp, der CDDB gefüttert hat: Man schreibt Temptation in der Mitte mit einem „P“
b) Liebe Monrose-Fans: Ich greife weder Euch noch Eure Lieblinge persönlich an, wenn ich sage, dass ich vielleicht den einen oder anderen Kritikpunkt habe.

Aber kommen wir zum Album:

Zuerst mal: Wenn man im Hinterkopf hat, dass die meisten Alben normalerweise in langer, mehrwöchiger oder auch mehrmonatiger Arbeit aufgenommen werden, damit Songauswahl, Instrumente, Stimmen, Beats, Arrangements und alles zusammen passt, dann muß man zwangsläufig an diesem Album zweifeln.
Natürlich haben hier Profis gearbeitet, aber das tun sie an anderen Alben ja auch.
Und ich kenne Endmixe, die länger gedauert haben als die kompletten Sessions zu diesem Album.

So, jetzt sind wir eingestimmt, jetzt kommen wir zu den Songs:

Shame.
Kennen wir ja alle schon und ich hab auch schon ausführlich was dazu geschrieben. Allerdings stelle ich fest, dass mit bei jedem Hören dieser Synth-Bass mehr und mehr auf die Nerven geht.

Even heaven cries.
Aus den Shows auch schon bekannt. Eine wirklich schöne Nummer. Was mir auch hier auffällt ist das Arrangement. Auch wieder sehr synthetisch. Ich freu mich auf die unvermeidliche Akustik-Version.

Oh La La.
Auch wieder künstlicher R’n’B – Kram. Senna darf ein bißchen Gas geben was sehr hübsch mit dem extrem süßlichen Refrain-Background kontrastiert. Außerdem weniger Streicher, mehr Platz für Groove. Schön.

No.
Knallt gut. Mag ich. Ich kann mir zwar das Rehauge nicht vorstellen, ob und wie sie das live bringen will, aber wir lassen uns ja alle gerne überraschen.

I’m gonna freak ya.
Boah, was ein nerviger Sound im Intro. Ist das nicht von den Pussycat Dolls? Genau, jetzt weiß ichs: Pussycat Dolls – DAS ist der Sound, an den ich dauernd denken muß.

Love don’t come easy.
Uh. Die obligatorische Akustik-Gitarren-Ballade. Das mag ich nicht, wenn unter den verträumt gezupften Gitarren dann fein gebrochene Beats sind. Steht doch dazu, wenn ihr schon schnulzen wollt.
Und wenn ich mir das hier nicht eh schon mit einer vorlaut in die Welt gerotzen Wette eingebrockt hätte, würd ich ja denken, dass das die Weihnachtssingle wird. Oder die dritte. Die dritte Single muß immer eine Ballade sein. Nee, bevor hier wer einsteigt: ich lass das; das war nicht ernst gemeint.

2 of a kind.
DAS ist ein geiler Synth-Bass. War mein erster Gedanke. Der zweite: Und warum ist die Strophenmelodie so doof?
Und im Refrain dann auf einmal Paisley Park 1990 galore.
Hm.

Youre Love is right over me.
Uh, die Klavierballade? Auch da mag ich dieses Beats nicht drunter.
Sonst ziemlich gesichtslos. Das rettet auch die spanische Gitarre am Schluss nicht.

Work it.
Auch schon besprochen. Kann ich immer noch ganz gut hören.

Do that dance.
Scheiss Bombast-Intro. Kann aber live mit entsprechend Licht, Feuer und ein paar hundert Tänzern ganz gut kommen. Mir fehlt ein bißchen die Kraft in den Stimmen. So was rausgerotztes – hört Euch mal Nikka Costa an, dann wisst Ihr, was ich meine.
So bleibt dieses Bombast-Ding leider merkwürdig flach.

Live life get by
Noch ein Bombast-Intro. Fiel uns nix mehr ein? Neben Streichern kann man ja auch mit Chören ganz gut die fehlenden Ideen kaschieren, aber wenn mir das passiert, dann pack ich die Nummern doch nicht direkt hintereinander aufs Album
Hm. Halt so eine Midtempo-Nummer. Die Chöre nerven. Spielt das doch mal nur mit dem Klavier…

Push Up on me.
Sorry, nach den DJ Bobo – Synths am Anfang musste ich leider brechen gehen und habe die Nummer aus der Playlist gelösht.

Tja, das wars.
Mein Favorit im Moment ist „No“.
Dazu gibts ein schönes Booklet, in dem die drei Gott, ihren Eltern, Freunden, Klassen, Jugendtreffs und Kollega und natürlich Dieter, Nina und D! Soost danken dürfen.

Von zehn möglichen Sternen würde ich mal fünf geben. Das Ding tut nur an einer Stelle weh, die Beats und alles, was sich vorbereiten ließ ist solides Handwerk, ist sauber programmiert und eingespielt, allein was fehlt ist die Seele. Naja, woher soll sie kommen – die Indianer wussten ja schon: man soll ein Album nicht schneller aufnehmen, als die Seele in die Songs fahren kann.

Die drei Mädels, die ja als „die Band“ vorne stehen müssen haben sich redlich Mühe gegeben und: sie können ja schließlich singen. Bezweifelt ja niemand.
Und wenn sie es schaffen, ein paar Jahre durchzuhalten, dann kommt das auch mit der Seele in der Stimme. Nein, nicht das, was D! mit Emo meint. Ihr kriegt das schon raus.
Und vielleicht werden sie dann auch zu Musikerinnen; ich würde es ihnen gönnen.

Und das wars jetzt auch mit dem Monrose-Hype im jawl – schalten Sie auch das nächste mal wieder ein, wenn Sie Detlev Soost sagen schluchzen hören „Du bist so tight, Baby!“

Besten Dank für die Aufmerksamkeit.

Todlangweilen 1

Dies erst einmal an alle Leser, die mir das grosse G vorbeischickt.
Vielleicht kann Euch ja geholfen werden …
christian fischer
Ja, richtig, den habt Ihr hier gefunden.

kleinhirn
So heisst mein Laptop.
Du meinst bestimmt dieses, oder?

janine bauer gesang
Janine singt hin und wieder in unserem Theater, das ist richtig.
Irgendwann wird sie hoffentlich hier zu finden sein.

jawl.net
Nee, ne? Das kannst Du doch direkt in die Adresszeile eingeben.

kalte akquise
Keine Ahnung von, tut mir leid.
Ich habe Ahnung davon, wie man Menschen, die ebensolche betreiben am Telefon zur Verzeiflung bringt.

sehnenscheideentzündung
Autsch.

nordseeinsel just
Versuchs mal mit Juist.

halswirbelsäulengymnastik
Jeden Morgen, seitdem gehts.
Hilfe bringt der nächste Manualtherapeut, alle anderen sind nur Schlachter. Finde ich.

stadtteiltreff lendringsen
Lang, lang ist’s her. Da will ich auch gar nicht hinlinken.

just another day buckshot lefongue mp3 download
MP3s gibts hier nicht.
Mal ITunes versucht?

till brönner krieg der welten
S.o.

camargue wildpferden
Ja, die gibts da, die Wildpferden. Widpferden allerdings noch mehr.

nicolas cage panikattacke film
Häh?

shakespeares sisters foto
Guck mal, es gibt mehr als Google.

big brother wir sind das dorf download
Du willst die Spacken echt alle zu Dir nach Hause holen? Oh Gott …

no angels maxim fotos
Findest Du hier nicht.
Ich mag eher erotische Bilder und nicht so eine Photoshop-Kacke.

noderney mit hund
Macht bestimmt ziemlich Spass.
Ich fürchte allerdings Du wolltest wissen, wo Dein Liebling an den Strand darf und wo es geignete Unterkünfte gibt. Keine Ahnung, sorry.

swimsuit pics of nikka costa
Reicht Swimoberteil?

fischermischer
Mein Gott, das habe ich aber lange nicht gehört.
Das war mein Name, als damals noch HipHop in Menden gemacht wurde. Als ich noch für ein paar Auftritte am Mischer stehen durfte, als die Armen Ritter ihre ersten Versuche machten, ein paar Häuser zu rocken.
weil die HipHopper ja nicht einfach Stefan Müller oder max Mutzke oder so heissen dürfen.
Und ihre Mischerleute auch nicht.

Das wars für heute, schalten Sie auch nächsten Monat wieder ein, wenn es heisst: "Christian schaut in seine Referrer"

3 Wünsche auf einmal (can’tneverdidnothin‘)

3 Wünsche auf einmal klappt ja sonst nur in der Werbung.
Oder wenn man morgens ins Büro kommt und auf dem Tisch liegt ein kleines Päckchen. Aus Amerika! Mit einer CD! Mit der CD!
Endlich ist Nikka Costas neue CD Can’tneverdidnothin‘ da.

Nikka scheint in Deustchland mit der letzten Platte Everybody’s got their something so irre erfolgreich gewesen zu sein, dass can’t never… erst gar nicht in Deutschland auf den Markt kommt.
Oder anders gesagt: Außer mir hat sie keiner gekauft.
Ist ja auch egal, wir haben ja Internet und so geht nebenbei auch noch ein zweiter Wunsch in Erfüllung: Meine erste richtige Importplatte.

Peinlich eigentlich für jemanden, der sich Musikfan schimpft, aber wahr.
…und endlich mal wieder eine mit explicit lyrics – Aufkleber.

Vor allem aber endlich mal wieder eine richtig dreckige Funk-Platte. Mit geilen Grooves, ziemlich viel Sex in Stimme und beim Zuhören auch in den Hüften. Eigentlich egal, über was die Gute singt, es klingt immer wie eine Einladung, einen guten Abend mit ihr zu verbringen.
Ich habe das an dieser Stelle schon öfter getan, tue es aber immer wieder gerne: Auf der offiziellen Website gibt es diverse Videos, darunter auch ein paar Live-Mitschnitte, auf denen man sehen und hören kann, was ich meine.
Wenn man auf Schweineorgel, WahWahGitarre, FenderRhodes-Piano, scharfe Bläser, viel Spass und … nun ja: auf Sex steht.

Und für die männlichen unter den Leserinnen: Ja, da ist auch was fürs Auge dabei. Es macht auch Spass, ihr zuzusehen.

Nika Costa live

Und wieder 38 Minuten Stream von Nikka Costa.
Wer also mal sehen will, warum ich auf die Frau so abfahre, der hat hier dazu Gelegenheit:
Nikka Costa on KCRWs „Morning comes eclectic“.
Songs aus dem letzten und von ihrem neuen Album can’tneverdidnothin‘ performed live im Studio bei KCRW.

can’tneverdidnothin‘

Na endlich …

www.nikkacosta.com ist wieder online!
Das Warten hat sich gelohnt.
Die bunte Flash-Orgie von früher ist … äh, nun ja: einer weniger bunten Flash-Orgie gewichen…
Viel wichtiger: geblieben sind die ausführlichen Videos – z.B. ein 38-minütiger Live-Auftritt in Amsterdam das schon auf der letzten Site zu finden war oder das EPK zur neuen Single.
Und noch ein paar weitere neue.

Und: es gibt sogar eine Art Tagebuch – mal sehen ob das auch noch gepflegt wird, wenn sie erst auf Tour ist.
Und die Musik ist wie immer über jeden Zweifel erhaben. Funk at its best…

Funk.

Nikka’s back.
» Listen to the first single, „I Don’t Think We’ve Met„, from Nikka’s forthcoming album can’tneverdidnothin‘ with the links below.«

Nachdem endlich …

– meine Nikka Costa – CD wieder da ist
– mein Rechner wieder läuft

… bin ich im Remix – Fieber.
Bis später!

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