Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Menschen, die nachts am Computer Tagebuch schreiben sind einsam und unsozial

Blogger dagegen treffen sich gerne mal.
Die äußeren Anzeichen waren so schlecht, wie sie es nur sein konnten: Weil…

  1. … ich ja gestern nicht in Bonn war (was mich nach dem Kennenlernen, der entsprechenden Bloggerkollegin noch mehr ärgert – was wäre dass ein netter Nachmittag geworden)
  2. … S. dann mit dem Auto alleine in Bonn war
  3. … ich mit dem Zug von Unna nach Köln zum Blog-Geburtstag fahren wollte (die Verbindungen von Menden aus sind unter aller Sau)
  4. … Unna schlauerweise die jährliche Kirmes auf den Bahnhofsvorplatz stellt
  5. … Unna, um den Begriff „Parkplatznot am Bahnhof“ auch wirklich mit Leben zu füllen, das Parkhaus am Bahnhof am Wochenende schließt
  6. … ich dann also den Zug verpasste und das zweite Fischer-Mobil nach Köln bewegte

… konnte ja nur noch alles besser werden.

Wurde es auch.
Generell läßt sich sagen, dass das ein ganz, ganz feiner Abend mit ein paar wunderbaren Menschen am VIP-Tisch – und noch vielen hundert weiteren Party-Gästen, die ich leider gar nicht alle kenenlernen durfte – war.
Im einzelnen läßt sich festhalten:

  • Draussen nur Kännchen „Wenn Sie nur was trinken wollen kriegen Sie aber nicht so viel Tisch“
  • Muß man unhöflichen Kellnern Trinkgeld geben, wenn man gar nicht will, dass die was trinken? Nö, oder..?
  • Blogs fangen entweder ganz uninteressant an – oder mit …
    Blogger: „Ich hab damals bei XY gelesen und dachte …“
    Alle anderen „Bei XY? Oh Gott!“
  • Blogger gehen immer zusammen aufs Klo
  • Werbeplätze auf Damen-T-Shirts – so mit Schriftzug quer über die Brust – werden nicht nach Zugriffen abgerechnet
  • Damals™ kannten wir uns wenigstens noch alle
  • Wer podcastet ist nur zu blöd zum Schreiben
  • Blogpausen sind im allgemeinen zu Ende, wenn man sie ankündigt. Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • „Dann fallen doch wieder alle über mich her“ – „Na sicher“ – „Das sollst Du nicht sagen!“ – „Aber Du sagst es doch selbst?“ – „Du sollst das nicht sagen!“

Und so weiter und so fort:

Johannes Daily Shot? Sero
S. Pia Johannes

Inzwischen gibts auch Bilder in Farbe – bei Flickr. Wo sonst?
Ach, noch was: Frau Pias Einschätzung bezüglich der „geheimnisvollen Frau Serotonic“ möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklichst anschliessen. Sagte ich, dass ich mich über die verpasste Fahrt nach Bonn ärgere?

7 Antworten zu “Menschen, die nachts am Computer Tagebuch schreiben sind einsam und unsozial”

  1. Tobias K. sagt:

    Ach SIE war das… *lach* Jaja, die ist schon klasse. :-)

  2. serotonic sagt:

    So, JETZT habe ich einen hochroten Kopf :D

    Wirklich ganz wunderbar war das, watt happich gelacht! Und auch ich finde es jetzt noch einen großen Tacken bedauerlicher, dass unser Freitag-Ausflug ins gesundheitliche Wasser gefallen ist. Vielleicht holen wir das zumindest teilweise nach, das würde mich sehr freuen :)

  3. liljan98 sagt:

    Der Spruch zum Podcasten gefällt mir :)

  4. Christian sagt:

    @ serotonic: gerne. Sehr gerne.
    das kriegen wir hin – es soll ja noch einmal einen Tag Sonne geben, um Fotos zu machen und Kafee in der Sonne zu trinken…
    Nur die Vernissage – die ist wohl gelaufen.

  5. Eleonora sagt:

    Menschen, die nachts am Computer Tagebuch schreiben sind weder einsam noch unsozial. Was sollen diese dummen Vorurteile?

  6. Christian sagt:

    Und Menschen, die drei Jahre später noch auf alte Beiträge antworten verstehen wohl Ironie nicht, hm? ;)

»