Computer sind nichts für Menschen

Aus der Kategorie »just read«

Seit heute morgen steht ein Laptop neben mir, das nicht mehr starten will. Und dessen Besitzer leider nicht mehr weiter wusste, nachdem ihm die drei Möglichkeiten „normaler Start“, „abgesicherter Start“ und „letzte bekannte Konfiguration“ nicht weiter geholfen haben.
Wie auch?
Meine Knoppix-CD und die jetzt seit Stunden laufende Datenrettung kommt ihm schon wie Zauberei vor – und ich weiss wie ich mich fühlte, als ich mal einen Guru an einem FreeBSD-Rechner sitzen sah.

Da passt es doch ganz gut, dass mir die Tage mal wieder eines meiner Computer-Lieblingsbücher von einem meiner Lieblings-Autoren in die Hände fiel:
Die Diktatur des schönen Scheins von Neal Stephenson

Die Diktatur des schönen Scheins ist ein Manifest, eine Hommage an Freiheit, Offenheit und Wissen um die Computer, die unseren Alltag immer mehr bestimmen. Nur wenn wir die technischen Mittel kennen und verstehen, die unser Leben zunehmend planen und vernetzen, können wir auch entscheiden, ob uns die Optionen auf den bunten Bildschirmen genug zu bieten haben.

Dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen.
„Lesebefehl!“ würde ein anderer deutscher Blogger sagen.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

5 Reaktionen

Am 27.09.2007 um 10:31 Uhr ergänzte Pjöni:

Was ich in meinem Leben als Computernutzer gelernt habe ist, dass Computer einem alle Wünsche erfüllen können.
Allerdings tun sie nur was man ihnen sagt und nicht was man will.


Am 28.09.2007 um 7:36 Uhr wusste Christian:

Und da der Durschnitts-User manchmal nicht weiss, was er ihm sagt …


Am 28.09.2007 um 11:38 Uhr antwortete Beachball:

Ist das am Ende jener Herr Stephenson, der auch „Snowcrash“ und „Cryptonomicon“ geschrieben hat? In dem Fall könnte ich guten Gewissens den Lesebefehl mit in die Welt hinausgröhlen.


Am 28.09.2007 um 14:57 Uhr wusste Christian:

… eben genau jeder Herr Stephenson.
Der in dem Buch auf wunderbare Art und Weise beschreibt, was er mit Computern erlebt hat, warum UIs seltsam sind und vermutlich auch, warum er inzwischen seine Bücher mit dem Füller schreibt :)


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Auch anderswo wird darüber gesprochen …

[...] Dass diese Spielereien wirklich verwirren können habe ich letztens wieder fast schmerzlich erfahren: Ich ertrage ja das Standard XP-Aussehen nicht und so ist einer der ersten instinktiven Handlungen bei einer Neuinstallation ja zumindest mal der silberne Skin. Oder, wenn ich den Menschen mag und ihm was schönes antun will auch die Installation des Zune-Themes. Letztens hatte ich mal wieder ein Laptop eingerichtet – aber da kam jetzt vom Besitzer die Rückmeldung, er fände sich nicht mehr zurecht. Das sei ja jetzt alles schwarz, da fände er die Sachen nicht mehr. [...]