Der musikalische Wochenrückblick II

Aus der Kategorie »just music«

  1. Mimi. Mimi wer? Mimi (Tochter von) Westernhagen.
    Ziemlich zeitgleich erschienen im letzten Jahr zwei Alben von zwei Töchtern von. Töchter von haben ja oft erstmal einen gewissen Bonus, gleichzeitig schaut man ihnen ja gerne besonders auf die Finger.
    Die Tochter von Sting also brachte ein Album heraus, saß beim Raab auf der Couch und kaute sich vor Nervosität die Fingernägel runter auf die Mittelhandknochen, redete Scheiß und machte ein in meinen Augen relativ überbewertetes Pop-Album, was mir einfach zu sehr nach den 80ern klang.
    Im Schatten dieses Hypes hingegen sah man Mimi, die Tochter von Marius Müller-M. relativ wenig, dafür gefiel mir das ruhige „Road to last night“ deutlich besser. Sehr unaufgeregt, sehr vielseitig, sehr reif. Schöne Musik, ich hab sie letztens nochmal wieder ausgepackt und mich erneut daran erfreut.
  2. Mike Oldfield.
    Ja, nun ja. Mike war meine erste musikalische Entdeckung nach den lustigsten Kinderliedern von Ariola – ein Lied, was sich über ein Jahr in der Schlagerralley hielt konnte doch nicht schlecht sein. Dachte mein 12-jähriges ich.
    Trotzdem hatte ich noch nie die „Tubular bells“ gehört – und das hab ich halt letztens mal nachgeholt. Geht beim Arbeiten nebenher ja ganz gut, aber bis man zwischen all den Orchestral Tubular Bells revisited bla-Ausgaben das Original gefunden hat, dauerts ja schon ein bisschen.
    Schade, dass er irgendwann offensichtlich nur noch gemacht hat, was die Kuschel-Rock-Zuhörerschaft wollte. Der tritt doch auch bei den nights of the proms auf, oder? (Nein, das ist für mich kein Qualitätsmerkmal)
  3. Herbie Hancock
    Herbie warf mir Spotify als Vorschlag in den Neuheiten-Stream – und der Vorschlag war gut. Bei der Gelegenheit hab ich mich noch erinnert, dass mir die @isaberlin_ da auch mal was gegeben hatte, das hab ich dann bei der Gelegenheit auch mal wieder rausgesucht und wieder großen Spaß dran gehabt.
    Besonders an der schönen Cover-Platte „The new standard“. Kann man gut machen.

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1 Reaktion

Am 17.10.2012 um 11:08 Uhr antwortete Flimbe:

Hoh, Mimi kannte ich nicht. Werde ich gleich mal reinhören.
Wenn man sie googelt findet man das:
http://mimiofficial.tumblr.com/


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