Der musikalische Wochenrückblick

Aus der Kategorie »just music«

  1. Alanis Morissette? Ja. Alanis Morissette.
    Alanis – genauer: »You oughta know« hörte ich zuerst an einem ziemlich guten Disko-Abend, fands sehr geil und kaufte mir das Album. Das war auch geil und verließ das Autoradio länger nicht.
    Außerdem hat Flea von den Chili Peppers den Bass bei »Oughta know« gespielt und wir haben das mal gecovert und … puh. Hard Stuff.
    Dann spielte Alanis auch noch in dem wunderbaren Filchen »Dogma« Gott und katapultierte den Film damit ganz weit nach oben in meine everlasting TopTen. Muss frau ja auch erst mal schaffen. Möp.
    Erst später lernte ich, dass man Alanis nur gut finden kann, wenn man ein pubertierendes, weltschmerzendes Mädchen ist und zwischen Rooibos-Tee und Räucherstäbchen weinend und alleine in seinem Zimmer sitzt – aber wisst Ihr was? Scheiß drauf. Ich mags immer noch und hab mich sehr über das neue Album gefreut. Und was habt Ihr eigentlich gegen pubertierende Mädchen? Seid doch froh, wenn es keine pubertierenden Jungs sind.
    Alanis Morissette – havoc and bright lights
  2. Tina Dico.
    Muss ich nicht viel zu sagen, oder? Tina hat auf jeden fall ein neues Album herausgebracht, vorher ist so noch endlich mit ihrem Langzeit-Soulmate Helgi zusammen gekommen, zusammengezogen, hat im Keller ein Studio gebaut, eine neue Platte geschrieben und produziert und hat nebenbei auch gleich ein Kind bekommen. Die Platte ist wie immer erst ein bisschen sperrig und bei jedem Hören etwas toller.
    Das Mädchen mit der Gitarre hat nämlich diesmal viel den Helgi am Klavier sitzen lassen und hat viel mit Studiotechnik herumgspielt – also jedenfalls »viel« für jemanden, den man sonst eben eher als Mädchen mit der Gitarre beschreiben würde.
    Und als ich den Text von »True North« gehört und begriffen habe, habe ich nur noch denken können »Mein Gott, wie großartig es sein muss, von dieser Frau geliebt zu werden.« Viel Glück, Helgi, behandel sie gut. Ich brauche ihre Musik nämlich zum Leben.
    Tina Dico – Where do you go to disappear?
  3. Dave Stewart? Ja, ich war auch überrascht.
    Dave Stewart war die eine Hälfte der Eurythmics. Dave Stewart war sicherlich die unspektakulärere Hälfte der Eurythmics, aber sicher nicht die weniger geniale.
    Ich hatte ihn nochmal kurz auf dem Schirm, als er mit der Saxophonistin Candy Dulfer (note2me: mal gucken, was die so macht) den wunderbaren Soundtrack zu dem mir total unbekannten Film »Lily was here« gemacht hat – ein Soundtrack, den man heute nicht mehr hören kann, weil er so grauenhaft nach den 80ern klingt, dass man sofort ein pastellfarbenes T-Shirt unter den Armani-Anzug ziehen möchte. Und das will ja keiner.
    Aber ich gleite ab.
    Dave wurde mir als Neuerscheinung von Spotify vorgeschlagen und ich erinnerte mich und hörte rein und hörte – Überraschung! – ein ziemliches Country-Album. Aber ein nettes. Von daher Platz drei in der letzten Woche.
    Dave Stewart – The ringmaster general

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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

4 Reaktionen

Am 17.09.2012 um 12:41 Uhr antwortete flimbe:

hey. nun hab ich dein blog auch wieder auf dem schirm. und zwar auf allen kanälen. :) finde ich toll, dass es so musiklastig ist. :)


Am 17.09.2012 um 13:00 Uhr wusste joerg:

Unser Schlagzeuger sagt, Alanis Morissette ist automatisch cool, weil Taylor Hawkins da getrommelt hat. Auch’n Argument ;-)


Am 17.09.2012 um 14:29 Uhr schriebChristian:

@joerg: Klingt total logisch :)


Am 17.09.2012 um 14:30 Uhr sagte Christian:

@flimbe: welcome :)


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