Die Filme im April 2014

Aus der Kategorie »just movies«

Alle Filme – egal ob @Kino oder @home im Februar 2014.

  • Tangled (Rapunzel neu verföhnt) (IMDB)
    @home
    Die alte Gothel findet eine Zauberblume, die sie verjüngt. Nach jahrelangem Gebrauch gerät die Blume jedoch auch noch an Rapunzel, die übernimmt die Zauberkraft, dafür übernimmt die Alte dann Rapunzel, sperrt sie in einen Turm und es dauert achtzehn Jahre bis jemand vorbei kommt.
    Animationsfilm von Disney, den ich leider nicht bis zum Ende ausgehalten habe, so uninteressant fand ich ihn.
    Hübsch animiert (ein Stern) und bestimmt war die Auflösung super und ich hab sie verpasst (noch ein Stern).
    Bechdel-Test: Jup.
    ★★☆☆☆☆☆☆☆☆
  • The counselor (IMDB)
    @home
    Ein Counselor wird von einem Drogenbaron in ein Drogengeschäft hineingezogen. Alles geht aber irgendwie ein bisschen schief.
    Ridley Scott hat hier Regie geführt und ich hatte an der ein oder anderen Stelle das Gefühl, dass er vorher ein bisschen viel Tarantino geguckt hat. Die Leute reden stundenlang miteinander, manch einer mag es auch schwafeln nennen und zwischendurch passiert heftige, sehr skurrile Gewalt.
    Und irgendwo dazwischen marschiert Cameron Diaz her und ist sehr cool.
    Und ich mag sowas.
    Bechdel-Test: Ich denke nicht.
    ★★★★★★★★★☆
  • Silver Linings (IMDB)
    @home
    Pat Solitano Jr. (Bradley Cooper) kommt gerade aus der psychiatrischen Klinik – er hatte dort einige Zeit verbracht, nachdem er den Liebhaber seiner Frau Nikki ins Krankenhaus geprügelt hat. Er hätte seine Frau gern zurück, darf sich ihr aber – mit einer einstweiligen Verfügung gestützt – nicht nähern. Bei einem Abendessen lernt er Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen, die nach dem Tod ihres Mannes auch heftige psychische Probleme hat. Die bietet ihm erst Hilfe an, wieder mit Nikki zusammen zu kommen, aber irgendwie werden dann auch die beiden Freunde.
    Jennifer Lawrence hat für ihre Rolle den Oscar gewonnen. Zu Recht. Aber auch alle anderen und die sehr schräge Story und überhaupt der ganze Film sind sehr grandios.
    Bechdel-Test: Nope.
    ★★★★★★★★★☆
  • Zack and Miri Make a Porno (IMDB)
    @home
    Miri und Zack, zwei Freunde, die sich seit der High School kennen und auch zusammen wohnen, sind eh andauernd pleite – und eines Abends hat man ihnen Strom und Wasser abgestellt. Um an Geld zu kommen beschließen sie, einen Porno zu drehen. Außer sich selbst als Hauptdarsteller finden sie noch ein paar Freunde, die ihnen helfen. Die Idee scheint gut, die Freunde sind begeistert und der Beginn der Dreharbeiten setzt bei allen viel Energie frei – doch irgendwie haben die beiden ewigen platonischen Freunde übersehen, dass sie sich sehr mögen.
    Ich bin durch Zufall in die ersten drei Minuten reingezappt und hängen geblieben, weil das alles so liebevoll und schön gemacht war. Zack und Miri sind zwei sympathische Loser, die nicht begreifen, wie sehr sie sich lieben und auch wenn das Ende absehbar ist (Naaa? Ob sie sich wohl kriegen??) ist das ein sehr, sehr hübsches kleines Filmchen.
    Extrem traurig finde ich zu lesen, dass in Amerika teilweise der Titel geändert wurde, um das Wort „Porno” zu vermeiden und dass es verschiedene Filmplakate gibt – eines mit einer Strichzeichnung – um jeden Schmuddelverdacht weit genug von sich zu weisen.
    Bechdel-Test: Nicht ganz, denke ich.
    ★★★★★★★★☆☆
  • Unknown identity (IMDB)
    @home
    Der Amerikaner Dr. Martin Harris, ein Biologe, landet mit seiner Frau in Berlin um auf einem wichtigen Kongress zu sprechen. Nach einem Autounfall liegt er vier Tage im Koma und als er wieder aufwacht weiß niemand mehr wer er ist. Seine Frau erkennt ihn nicht, auf dem Kongress läuft ein Dr. Martin Harris herum und er soll verhaftet werden.
    Auf Basis einer der klassischen Alptraum-Situationen entwickelt sich ein spannender Thriller mit einem ganz soliden Auflösung. Konnte ich mir gut angucken.
    Bechdel-Test: Nope.
    ★★★★★★☆☆☆☆
  • The Amazing spiderman 2: Rise of Electro (IMDB)
    @SuperDuperKinoInAltena
    Peter Parker ist ein HighSchool-Schüler und im Nebenjob der Superheld „Spiderman”. Dieser Job beeinträchtigt hin und wieder seine Beziehung zu seiner Freundin Gwen. Der kleine Oscorp-Angestellte Max fühlt sich unbedeutend und ewig übersehen und wird bei einem Unfall zu einem Dings mutiert. Der Dings beschließt, böse zu sein und will sich aus Gründen an Spiderman rächen. Nachdem der alte Oscorp-Chef gestorben ist, braucht sein Sohn und Nachfolger, Harry, Spidermans Hilfe – der muss ihm die aber verwehren. Harry beschließt, sich zu rächen.
    Obwohl das alles ja weder neu noch bisher nicht schon mal verfilmt gewesen wäre also eine Menge zu erzählen – und man ging auch mit viel irgendwas dran. Irgendwas wurde leider nicht genauer definiert und so fand ich das atemberaubendste an dem Film, wie er alle Handlungsfäden kurz aufnimmt um sie dann gekonnt vollkommen zu vergessen und schnell irgendetwas anderes (nicht) zu erzählen. Als Handlungsersatz gibts viele stille Momente mit Großaufnahmen von traurigen Gesichtern oder Wände anschreiende, Dinge werfende Protagonisten. Ich fürchte, das soll gehaltvoll sein.
    Auf facebook schrieb ich: „Die habe auf dem Kinoplakat was vergessen – der Film muss »The amazing much to long spiderman« heißen.” Und damit ist alles gesagt.
    Bechdel-Test: Überraschenderweise auch das nicht.
    ★★★☆☆☆☆☆☆☆
  • Außerdem habe ich, Stromberg durch. Großer Spaß.
    Und bei Mad Men* bin ich in der vierten Staffel angekommen. Ebenfalls ganz großes Kino.
    Ach ja: Im Fernsehen läuft Homeland und The Blacklist und das sind auch noch mal zwei Serien, die wirklich Spaß machen und nicht von ProSieben totgesendet werden (da muss ich auch dringend mal was drüber bloggen).
  • Und ganz dringend ans Herz legen möchte ich Euch noch Sing my song, eine wunderhübsche Sendung Dienstags Abends auf vox, in der Xavier Naidoo sich Sandra Nasic, Sarah Connor, Sascha, Andreas Gabalier, Roger Cicero und Gregor Meyle eingeladen. In jeder der sieben Folgen steht eine oder einer der sieben im Mittelpunkt und die anderen sechs singen jeweils eines der Lieder des siebten. Und die ersten beiden Folgen waren ganz wunderbar, weil alle sieben wirklich großartige Musiker sind, die mit großem Respekt und großer Freude an die Hits der anderen gehen. Wenn man Musik mag, dann lohnt das wirklich sehr.

Was ist eigentlich dieser Bechdel-Test? Guckstu hier. Banner und Links mit Sternchen führen zu iTunes und sind affiliate-Links



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