Die Jahres-Charts 2013

Aus der Kategorie »just music«

Dank last.fm kann ich ja genau nachhalten, was für Musik ich in diesem Jahr so gehört habe – ziemlich praktisch, wenn die Zeit der großen Jahresrückblicke beginnt.

Dies ist also meine TopTwenty. Die ganzen Jahres-Charts gibts bei last.fm und nett wie ich bin, habe ich aus den Künstler-Charts gleich noch eine Playlist für das Jahr 2013 gemacht, auf Spotify veröffentlicht und zum multimedial kombinierten Lese- und Hörgenuss hier auch eingebettet:

  1. Tina Dico
    Nicht überraschend. Irgendeins von Tinas neun Alben geht immer, ihre Musik berührt mich immer und so haben wir hier also einen deutlichen Platz eins.
  2. Dido
    Überrascht mich. Dido mag ich, auch ihre Alben sind immer angenehm zu hören und laufen prima nebenher, aber Platz zwei? Da hätte ich nicht mit gerechnet.
  3. Yoav
    Eine meiner Neuentdeckungen 2013. Die beiden Alben liegen im Ordner „Singer/Songwriter”, aber das trifft auch nur bedingt. Sehr akustische, sehr eigene Musik. Spotify schlug ihn mir vor, weil ich ja viel Tina Dico höre. Merci, Spotify, gut gemacht.
  4. Jamie Lidell
    Noch so eine Spotify-Empfehlung. Jamie macht Funk, Soul, Pop, Krach; teilweise erinnert das mal an den frühen Prince, mal nur an experimentelle Klangcollagen. Fünf Alben liegen im Ordner „FunkyHipJazzDanceHopSoul” und werden alle gerne gehört.
  5. Alanis Morissette
    Ich erfuhr irgendwann, dass Alanis Musik für depressive Mädchen macht, die beim Teetrinken ihren Weltschmerz pflegen. Mir ist das sehr egal.
  6. Zaz
    Ach? nach der Zaz-Welle letztes Jahr hätte ich nicht gedacht, dass sie hier nochmal aufaucht; ich dachte, ich hätte sie mir früher satt gehört.
  7. Snoop Lion
    … hieß mal „Dog” und mal „Doggy Dog” und hat unter diesem lustigen Namen ein sehr entspanntes Reggae-Album gemacht.
  8. Heather Nova
    … hat auf dem Meer gelebt (aber das wusstet Ihr alle vermutlich) und macht deswegen Musik, die das Meer in sich trägt. Das höre ich natürlich sehr gern. Dieses Jahr vor allem das Album „300 days at sea”
  9. Dave Stewart
    …hatte ich lange vergessen. Dann erinnerte ich mich an den Soundtrack zu „Lily was here” und schaute nach, ob es vielleicht noch ein bisschen Solomusik gäbe. Es gab mehrere Alben, die mir alle viel Spaß machten. Großartiges Songwriting an Klavier oder Gitarre, leicht schräge Rockmusik im Ergebnis.
  10. Dandylion
    … ist ein Viertel der großartigen Katzenjammer. Ich habe sie im Rahmen einer leicht monothematischen Woche hier im jawl schon einmal ausführlich vorgestellt.
  11. The BossHoss
    Ich nehme an, rund um „The Voice of Germany” wollte ich dann wohl mal hören, was die Jungs so selber für Musik machen. Und ich denke, ich würde sehr gerne mal ein Konzert von ihnen sehen, auch wenn das auf Dauer nicht meine Musik ist.
  12. Trolle Siebenhaar
    … hat mir auch Spotify vorgeschlagen. Wikipedia nennt es TripHop, das mag sein. Die beiden kommen aus Dänemark und machen typisch nordisch melancholische Melodien. Und die mag ich.
  13. Katzenjammer
    Wie ich die vier kennen gelernt habe, schrieb ich hier schon ausführlich. Und auch wenn sie dieses Jahr auf den Bühnen nicht so omnipräsent waren – sie waren afaik nicht faul, haben zwei Kinder und eine Menge neue Songs in die Welt gesetzt und werden nächstes Jahr vermutlich wieder voll da sein.
  14. Maxim
    … war mit seinen „Soldaten” in den Charts und ich freute mich über jedes Lied und jede Stelle, die die wunderbare Judith Holofernes beigesteuert hat.
  15. Dear Reader
    … hat mir Herr Mees empfohlen und ich mochte sie gern genug, dass sie hier auftauchen.
  16. Bill Withers
    Ich habe eine Playlist mit Songs, zu denen ich gerne Bass spiele und natürlich ist das „Ain’t no sunshine” dabei. Irgendwann habe ich mir auch den Rest der „Best of” ein paar Mal angehört.
  17. Zero 7
    … sind ein britisches DJ- & Producer-Duo, die mal Tina Dico als Sängerin dabei hatten.
  18. Kylie Minogue
    … hat in den Abbey Road-Studios ein ganz wunderbares Album mit vollkommen neuen, fast durchgängig unglaublich besseren Versionen ihrer Songs gemacht. Ich warte sehr auf das Video.
  19. Robert Glasper
    Ein amerikanischer Jazz-Pianist, der sehr angenehm zwische traditionellem Jazz und modernem experimentellem Zeugs pendelt.
  20. Betty Davis
    … ist eine amerikanische Sängerin, die mal mit Miles Davis verheiratet war. Man sagt, sie habe ihm Sly Stone und Jimi Hendrix gezeigt und ihn so zu „Bitches Brew” inspiriert. „Well done!”, kann ich da nur sagen. Sie selber macht Musik, mich sehr an die heißgeliebte Nikka Costa erinnert. (Vermutlich sollte dieser Satz natürlich exakt anders herum formuliert sein)

Wer jetzt fertig gelesen hat und weiter hören möchte: Hier entlang.


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