Ein bisschen Angst

Aus der Kategorie »just work«

Mein Gehirn beunruhigt mich manchmal etwas. Etwas sehr sogar.

Da gibt es zum Beispiel diesen einen Job. Er lungert seit … ja, seit wann eigentlich? Seit längerem auf jeden Fall hier herum. Irgendwann im letzten Jahr werde ich – wenn ich mich richtig entsinne – die Anforderungen für eine mehrsprachige MODx-Programmierung bekommen haben. Ich wusste, dass das geht, was der Kunde sich wünschte, aber ich wusste nicht wie. So ist es ja manchmal.

Durch verschiedene Umstände zog sich der Job. Immer wieder. Und die Angst vor der unbekannten Herausforderung wuchs.(Also: Angst ist natürlich ein etwas groß geratenes Wort. Angst habe ich vor dem Zahnarzt oder vor Nadja Abd el Farrag – aber: Sie wissen schon)

Vogestern gabs jetzt ein Kick-Off-Start-The-Job-Dings-Meeting und der Job soll nun endlich ein Ende finden. Ich musste mich also meiner Angst (Anmerkungen siehe oben) wieder stellen.
Und habe prompt erst einmal den ganzen Tag verprokrastiniert.

Heute Morgen wachte ich auf und meine ersten bewussten Gedanken (also die nach „Wer bin ich?“ und „Warum habe ich Fell im Mun… ah, hallo Joschka!“) waren doch tatsächlich folgende:
„Der bisherige Ansatz ist falsch. MODx bringt alles mit, statt da selbst den Artikelbaum zu durchsuchen kannst Du Ditto nehmen und einen Filter setzen. Dann hast Du’s in 15 Minuten runtergeschrieben“

Ich hab das dann schnell aufgeschrieben, dann prompt vergessen und jetzt gerade diesen Zettel wieder gefunden. An sich großartig.

Aber es macht mir auch etwas Angst. Mehr als zum Beispiel Nadja Abd el Farrag.

(Ich bin jetzt übrigens unglaublich gespannt, ob das wirklich geht, was mein Kopf sich da heute Nacht ausgedacht hat)

(Edit 10:21: Es geht. Absolut problemlos und perfekt. Ich mache mir Sorgen)


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

9 Reaktionen

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Am 17.06.2009 um 9:14 Uhr wusste Pia:

Na, wenigstens hast Du es aufgeschrieben. Ich nehm‘ mir das immer vor und vergesse dann selbst das.


Am 17.06.2009 um 9:26 Uhr schriebChristian:

Stell Dir vor, ich hätts nicht aufgeschrieben und mich dann irgendwann erinnert, DASS ich eine Lösung hatte aber nicht mehr WIE sie war ….


Am 17.06.2009 um 9:56 Uhr wusste Mandy:

Mir geht es immer wie Pia, sehr ärgerlich in manchen Fällen. Was mir noch zum Thema Träume einföllt: ich träume manchmal in einer Sprache, die ich weder kann noch Kontkt mit ihr habe. Als ich letztens die mir gemerkten Brocken googelte, war ich ganz erschrpcken, dass es die Wörter wirklich gibt… Nur der Zusammenhang, der fehlt noch immer (weil ich nicht direkt nach dem Aufwachen aufgeschrieben hab).


Am 17.06.2009 um 10:40 Uhr sagte Ben:

Ich wache ja auch ab und zu morgens auf und habe die Lösung. Allerdings fällt mir das Problem nicht mehr ein.


Am 17.06.2009 um 11:01 Uhr sprach Christian:

So lange wir alle überhaupt morgens aufwachen ist ja schon mal eine sehr solide Grundlage da ;)


Am 17.06.2009 um 11:24 Uhr sagte Dentaku:

Ich habe mal nach Feuchtfröhlicher Party was fertigprogrammiert. In C. Es hat funktioniert, aber ich habe zwei weitere Wochen gebraucht um zu verstehen warum.


Am 17.06.2009 um 11:52 Uhr sagte Christian:

@Dentaku: Gäbe es die Möglichkeit, Kommentare zu favorisieren hätte ich jetzt auf das gelbe Sternchen gedrückt. Das ist ja großartig!


Am 17.06.2009 um 12:14 Uhr antwortete Pjöni:

Mir kommen oft die Lösungen zu kniffligen Problemen oft auch morgens im Bad.


Am 17.06.2009 um 15:33 Uhr schriebTheMM:

und die moral von der geschicht‘: man sollte mehr zeit mit schlafen verbringen, gerade als „kreativer“…!


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