Ein paar Filme in irgendeinem Zeitraum

Aus der Kategorie »just movies«

Alle Ein paar Filme – egal ob im Kino, auf DVD oder im Fernsehen im Dezember 2013 der letzten Zeit.

  • We’re the Millers (Wir sind die Millers) (IMDB)
    Unitymedia VOD
    David Clark ist ein kleiner Drogendealer, der sich beklauen lässt und deswegen für seinen Boss ein paar Tonnen Stoff aus Mexiko holen soll. Er engagiert seine Nachbarn – eine Stripperin und einen Nerd – sowie ein Mädchen von der Straße um mit ihnen die harmlose Camper-Familie zu spielen und so über die Grenze zu kommen. Natürlich gibt es die ein oder andere Verwicklung.
    Jennifer Aniston und Jason Sudeikis spielen die Hauptrollen. Und ich muss schon wieder etwas positives über einen Film mit Jen sagen: Der Film ist echt ok. Stellenweise richtig lustig, meist ziemlich. Wenn man kein filmisches Meisterwerk erwartet, dann wird man ganz gut unterhalten
    Bechdel-Test: Nope. Stripperin und Pseudotochter unterhalten sich nur über ihren Fake-Papa. Und das, obwohl Jen als frisch aus der Wohnung geklagte Stripperin, die jetzt bitte auch als Prostituierte arbeiten soll durchaus auch eine Geschichte hätte.
    ★★★★★★☆☆☆☆
  • World War Z (IMDB)
    Unitymedia VOD
    Gerry Lane, ein ehemaliger UN-Mitarbeiter muss in Philadelphia mit ansehen, wie eine Zombie-Pandemie ausbricht. Er entkommt und wird von seinem früheren Chef evakuiert und übernimmt den Auftrag, die Quelle der Infektionen zu suchen. Die Suche führt ihn quer durch die Welt, denn die Pandemie hat bereits Großteile der Menschheit befallen.
    Brad Pitt spielt Gerry Lane und das war auch der Grund, warum wir – ohne den Hauch einer Ahnung, auf was wir uns einließen – den Film guckten. Das war dann erst etwas überraschend, aber alles in allem fand ich das ziemlich solide gemacht.
    Mit Frau serotonic unterhielt ich mich danach über die Unlogiken, die man in so einem Film bereit ist, in Kauf zu nehmen. Es gab derer nämlich einige, aber bei mir waren sie im tolerierten Rahmen. Bei ihr nicht.
    Bechdel-Test: Nope. Gerrys Frau sitzt auf einem Flugzeugträger, hat Angst um ihn und ruft ihn purzelchenmäßig im falschen Moment an. Die Zombies sind zwar – glaube ich – quer durch alle denkbaren Geschlechter infiziert, aber die sprechen nicht.
    ★★★★★★★★☆☆
  • Lovelace (IMDB)
    Unitymedia VOD
    1972. Linda Boreman, ein konservativ erzogenes Mädchen lernt Chuck Traynor kennen, der sie unter dem Namen Linda Lovelace ins Porno-Business bringt. Sie dreht der Film »Deep Throat«, einen Porno, der das Image des Films in den 70ern komplett verändert. Nach diesem Film steigt sie aus dem Business aus und erzählt die Wahrheit über die Zeit.
    Der biographische Film erzählt die Geschichte erst aus der Sicht von Traynor, die damals wohl auch zuerst die offizielle Variante war. Dann sieht man die gleichen Szenen noch einmal aus Lindas Sicht. Die Gewalt, die sie erlebt und ihre Einsamkeit damit in der ach-so-lockeren 70er-Jahre Szene wird dadurch sehr fühlbar.
    Bechdel-Test: Nicht wirklich. Linda spricht zwar ein paar Mal mit einer Freundin, aber da sie sich selbst schon vor Traynor komplett über Männer definiert finden dort keine anderen Themen statt. Und im weiteren Verlauf des Films geht es dann halt quasi nur um ihre Beziehung und wie sie wieder rauskommen kann.
    ★★★★★★★★☆☆
  • The Hobbit: The Desolation of Smaug (Der Hobbit – Smaugs Einöde) (IMDB)
    Kleinstadtkino, 3D
    Teil 2 von Jacksons Verfilmung: Bilbo und die 12 Zwerge ziehen weiter, um den Drachen aus dem Berg zu verscheuchen. Gerade den Orks entkommen, geraten sie in die Gefangenschaft von Spinnen und dann Elben. Sie können entkommen und ziehen zum Berg und treffen dort erst die verbliebenen Menschen und dann den Drachen.
    Herr Jackson, das hat gesaugt, aber richtig. Ganze Handlungsstränge zu erfinden, um zu zeigen, was für tolle CGI-Spezialisten man beschäftigt und was für tolle Kampfszenen man choreographieren kann ist doof, wenn man ein Buch verfilmt.
    Doof-hölzerne CGI-Szenen statt einer liebevoll erzählten Geschichte ins Kino schicken, wenn man mal den Herrn der Ringe gemacht hat, ist auch doof.
    Bechdel-Test: Es gibt keine Zwergenfrauen aber die erfundene Elbenfrau darf recht gleichberechtigt mitreden und -kämpfen. Trotzdem bleibt sie Sidekick.
    ★★☆☆☆☆☆☆☆☆
  • Rush (Rush – Alles für den Sieg) (IMDB)
    Im Superkino in Altena
    Niki Lauda erzählt die Geschichte seiner Rivalität zum Konkurrenten James Hunt. Seit den ersten Treffen auf einer Formel 3-Bahn bis zu Nikis Unfall und dem Comeback wenige Wochen später wird die Geschichte der beiden unterschiedlichen Kontrahenten erzählt.
    Wow. Die Geschichte, die eigentlich schon spannend genug sein könnte ist sehr wow umgesetzt. Auffallend gute Kameraführung, perfekter Schnitt und Musik bauen eine wirklich packende Atmosphäre auf und unterstützen sowohl die legendäre 70er-Rennfahrer-Stimmungen als auch die Spannung in den Rennszenen.
    Niki Lauda mag ich nach dem Film noch weniger; wobei positiv zu vermerken ist, dass Daniel Brühl ihn so spielt, dass ich Daniel Brühl ertragen habe (was selten ist).
    Bechdel-Test: In den 70ern hatten Frauen im sog. »Rennzirkus« nichts zu sagen (Haben sie es heute?). Nope.
    ★★★★★★★★★★

Was ist eigentlich dieser Bechdel-Test? Guckstu hier.



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5 Reaktionen

Am 01.01.2014 um 21:02 Uhr schriebttepasse:

(Es gibt das Bild von Gloins Frau und Gimlis Mutter; als echte Zwergenfrau mit leichtem Bart ausgestattet. Aber ja.)


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