Filme Januar 2012

Aus der Kategorie »just movies«

Alle Filme – egal ob Kino, DVD oder Fernsehen im Januar 2012:

  • Kill the Boss (IMDB)
    Unitymedia sei Dank im Kino on demand gesehen.
    3 Freunde leiden unter ihren Chefs und beschließen, sie zu töten. Sie stellen sich aber eher doof dabei an und so läuft alles etwas quer. Vom Klamauk-Faktor her hat man wohl versucht, »Hangover« zu werden, aber dazu hat’s dann nicht gereicht.
    Jennifer Aniston ist einer der drei Chefs und Jennifer Aniston hat ja nun ehrlich gesagt nicht so ein glückliches Händchen bei ihrer Filmauswahl. Trotzdem mag ich sie und deswegen reichts für ein paar Gnadensternchen.
    Bechdel-Test nicht bestanden.
    ★★★★☆☆☆☆☆☆
  • The girl with the dragon tattoo (Verblendung) (IMDB)
    Wir waren im Kino, yeah!
    Der Unternehmer Henrik Vanger sucht im hohen Alter noch einmal den Mörder seiner Nichte Harriet. Dazu engagiert er den Journalisten Mikael Blomkvist. Der arbeitet bald mit der Hackerin Lisbeth Salander zusammen, die ihn vorher im Auftrag Vangers überprüft hatte.
    Lisbeth – das Mädchen mit dem Tattoo – ist vielleicht wahnsinnig, vielleicht auch nur etwas eigen. Die Recherchen bringen einen ganz normalen Wahnsinn einer Unternehmer-Großfamilie ans Licht und der Film spart nicht mit sehr direkten Szenen. Soweit die Fakten.
    Darüber hinaus: Mein Gott, was ein geiler Film. Ich kannte auch die schwedische Verfilmung von 2009, habe die auch sehr gemocht, aber dieser Film hat das alle noch einmal verdichtet. Wow.
    Selbst Filmtitel-tragende Frauen dürfen nicht mit anderen Frauen sprechen. Bechdel-Test nicht bestanden.
    ★★★★★★★★★☆
  • Mission: Impossible III (IMDB)
    Im Fernsehen geguckt, weil ich den Film komplett vergessen hatte.
    Ethan Hunt rettet die Welt. Weil er sich dummerweise verliebt hat, ist er ausnahmesweise fast so verletzlich wie normale Menschen.
    Ich mag Tom Cruise einfach nicht. Aber ich mag einfach, wie J.J. Abrams Filme macht. Und wenn man die weißen Tauben aus Teil zwei noch im Kopf hat, dann ist eh alles prima, wo der Pathos nur bis auf den Boden und nicht bis in den Keller fließt.
    Echte Helden reden nicht mit Frauen, sie lassen sich anhimmeln. Bechdel-Test also verkackt.
    ★★★★★☆☆☆☆☆
  • Did you hear about the Morgans? (Haben Sie das von den Morgans gehört?) (IMDB)
    Im Fernsehen geguckt, weil es Sonntag Abend ist.
    Sarah Jessica Parker und Hugh Grant leben eigentlich in Trennung und beobachten eines Abends einen Mord. Die Polizei steckt sie ins Zeugenschutzprogramm und sie müssen sich zusammen auf dem flachen Land mit den neuen Herausforderungen des Landlebens abseits ihrer New Yorker Bequemlichkeiten arrangieren.
    Ich habe leider gegen 20:10Uhr das Wort »Horseface« benutzt und den Film von der Terasse aus gesehen.
    Das Landleben wäre natürlich eine nette Gelegenheit Frau Parker mal was anderes spielen zu lassen als Carrie B. Hugh Grant hat leider schon früher bewiesen, dass ihm die Umgebung vollkommen egal ist, er spielt halt immer Hugh Grant. Es gibt zwar den ein oder anderen ganz lustigen Spruch, aber ich denke an dieser Stelle kann ich mal noch schnell einen Link in den Text werfen und dann aufhören. Der Link geht übrigens zur Meldung, dass der Film für eine Goldene Himbeere nominiert war.
    Bechdel-Test? Ich kann mich nicht erinnern, dass Sarah wirklich mal mit ihrer »Gastmutter« sprach, also: Nö.
    ★☆☆☆☆☆☆☆☆☆
  • The transporter (Le Transporteur) (IMDB)
    Im Fernsehen geguckt, weil die Liebste im Theater ist.
    Jason Stetham spielt einen Ex-Soldaten, der mit etwas speziellen Transportdiensten sein Geld verdient. Und außerdem eine extrem coole Sau ist.
    Als er bei einem Transport seine eigene Regel »öffne nie das Paket« bricht und dabei eine junge Frau in seinem Kofferraum findet, beginnt eine ziemlich wilde Jagd mit ebenso vielen schön choreographierten Autojagden wie Martial-Arts-Szenen.
    Die sind alle gut gemacht, die Story drumrum ist echt ok, der Kommissar gibt einen netten Gegenpol und zu Jason Stetham hat Pia schon alles gesagt.
    Bechdel-Test? Frauen? Ach, ja, die im Kofferraum. Nee, die hat ja Gaffa vorm Mund. Die spricht mit niemand.
    ★★★★★★★★☆☆


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