Filme und Serien im August 2014

Aus der Kategorie »just movies«

Alle Filme und Serien – egal ob @Kino oder @home im August 2014. Und weil es diesmal so viel ist, schreib ich einfach heute schon einen Eintrag. Ist ja mein Blog, ich darf das.

  • Fantômas se déchaîne (Fantomas gegen Interpol) (IMDB)
    Film, 1965, @home
    Zweiter Teil der Ende letzten Monats begonnenen Trilogie. Ein Jahr, nachdem Komissar Juve Fantomas vertreiben konnte, taucht der geniale Verbrecher wieder auf. Er entführt einige Wisenschaftler und will mit ihrer Hilfe ein Gerät konstruieren, mit dem er die Gedanken anderer fernsteuern kann.
    Wird Juve ihn diesmal stellen können?
    Nachdem der erste Teil und vor allem Louis de Funès sehr erfolgreich gewesen waren erschien ein Jahr später der zweite Teil. Louis ist schon etwas klamaukiger aber immer noch überwiegt der langsame Charme, mit dem die Geschichte und jede einzelne Handlung gezeigt werden. Besonders verliebt war man damals wohl in die verschiedenen Masken, unter denen Fantomas auftritt und die Tom Cruise Jahre später dann in den M:I-Filmen wieder ausgrub.
    Bechdel-Test: Nope, Frauen sind weiterhin nur Beiwerk.
    ★★★★★★☆☆☆☆
  • Fantômas contre Scotland Yard (Fantomas bedroht die Welt) (IMDB)
    Film, 1967, @home
    Der dritte Teil der Trilogie. Fantomas hat sich überlegt, die Reichen der Welt zu erpressen und beginnt beim alten Adel Schottlands. Ein dort lebender Lord, der auch schon Besuch vom Verbrecher in der blauen Maske erhalten hat, bittet Komissar Juve zu Hilfe. Das eingespielte Trio Juve, Fandor und Hélène reist also los und das Verwirr- und Versteckspiel beginnt.
    Aber irgendwie macht es keinen Spaß mehr, ales wirkt lieblos zusammengestückelt, es fehlt der rote Faden, oder der „Glue”, wie wir Musiker bein Endmix sagen.
    Bechdel-Test: Nope, die eine Frau spielt zwar immerhin jetzt so etwas wie eine Rolle aber alle anderen dürfen nur beiwerken.
    ★★★★☆☆☆☆☆☆
  • Non Stop (IMDB)
    Film, 2014, @home
    Bill Marks ist erstens Air Marshall und zweitens eine ziemlich kaputte Type. Bei einem Job erhält er kurz nach dem Start auf seinem abgesicherten Diensthandy eine Nachricht. Der Absender, der gar keinen Zugriff auf diese Nummer haben dürfte stellt sich als Erpresser heraus, der damit droht, alle 20 Minuten jemanden zu töten, wenn er nicht furchtbar viel Geld bekommt. Jetzt ist es natürlich schwer, in einem Flugzeug unauffällig jemanden zu töten, doch der Plan …
    … Ja, der Plan hat es in sich. Wir saßen ziemlich gebannt auf der heimischen Couch, weil dieser Film einfach unfassbar spannend ist.
    Der komische letzte Stern unten in der Wertung soll ein halber sein, denn ein halbes Sternchen Abzug gibts für ein par der Story geschenkten Logikbrüche und für den etwas überhasteten Schluß. Da wären 5 Minuten mehr sehr viel mehr gewesen und wir haben beide etwas blöd geguckt.
    Bechdel-Test: Nope, Frauen sind Sidekick und dürfen zuarbeiten. Mehr nicht.
    ★★★★★★★★★✪
  • Broen (Die Brücke – Transit in den Tod) (IMDB)
    Serie, 2014, @home
    Die Liebste stieß auf die Serie, die wir dank maxdome und Chromecast dann schauen konnten wann wir und nicht wann der Lerchenberg es wollte.
    In der ersten Staffel suchen Saga Norén und Martin Rohde, eine schwedische Polzistin und ihr dänischer Kollege einen Verbrecher, der eine Leiche exakt auf die schwedisch-dänische Grenze auf die Öresundbrücke gelegt hat und weitere Morde ankündigt.
    Die Serie ist schwedisch und dänisch, es ist ein Krimi und folgerichtig ist es meist dunkel.
    Aber erstens ist es unfassbar schön anzusehen dunkel (also jetzt mal im Ernst: schwedisches Design, Alter; es haut mich immer wieder um) und zweitens ist die Story komplex genug, die Charaktere interessant genug um voller Freude zuzusehen und nicht wie bei deutschen Produktionen oft dem amerikanischen Standard nachzujammern.
    Bechdel-Test: Mehrere Frauen ja, ich fürchte aber sie reden selten miteinander.
    ★★★★★★★★★☆
  • Begegnung im All
    Doku, 2012, @home
    Die Doku begleitet den niederländischen Astronauten ein bisschen auf der ISS und den Deutschen Alexander Gerst bei seinen Vorbereitungen auf den Flug ins All.
    Seit Gravity und den Dokus, die wir damals dazu geguckt haben geht eine hübsche Weltraum-Doku immer gut. Nett gemacht, Weltall, ein paar wunderschöne Erd-Aufnahmen und alles ist fein.
    ★★★★★★★☆☆☆
  • Lucy (IMDB)
    Film, 2014, @the movies
    Lucy (oder wie auch immer sie heißt) lebt irgendwo in Asien und stolpert in eine Drogen-Kurier-Geschichte hinein. Dummerweise platzt der ihr eingepflazte Beutel und die folgende Überdosis pusht ihr Gehirn in ungeahnte Leistungsbereiche hinein. Während sie auf die 100%ige Nutzung des vorhandenen Potentials (wir erinnern uns: Angeblich dümpeln wir alle bei 10%) zusteuert, verfolgen sie die Bösen, denen die die Drogen gehören.
    Luc Besson hat sich ja schon im fünftem Element ausgiebig damit auseinander gesetzt, was die Menschheit so treibt. Ebenfalls da nutzte er eine wortkarge schöne Frau, für den Blick von außen. Ich mag die Gedanken, die er sich macht und ich mag auch wohin sie ihn führen und ich mag seine Bildsprache. Deswege gucke ich auch über die ein oder andere etwas flache Figur großzügig hinweg und denke über die Philosophie nach. Und finde es schade, dass Lucy ab dem ersten 10% Gewinn ziemlich kommentarlos alles plattmacht, was sich ihr in den Weg stellt.
    Bechdel-Test: Nein. Außer Scarlett spielen eigentlich nur noch Männer in sprechenden Rollen mit mehr als einem Satz mit.
    ★★★★★★★★☆☆
  • Stand by me (Stand by me – Geheimnis eines Sommers) (IMDB)
    Film, 1986, @home
    Der Schriftsteller Gordon Lachance erinnert sich daran, wie er mit zwölf mit seinen drei besten Freunden aus der Kleinstadt Castle Rock hinaus in die Wälder los zog, um die Leiche eines verunglückten Jungen zu sehen.
    Ja, das ist schon die ganze Geschichte. Eine wunderschöne, ruhig erzählte Geschichte über das, was King am besten erzählen kann: Kinder auf der Schwelle zwischen Kindheit und Jugend. Die Vorlage ist eine Novelle von Stephen King, die in der Sammlung „Frühling, Sommer, Herbst und Tod” veröffentlicht wurde. Nein, es ist weder eine Horrorgeschichte, noch ein Horrorfilm. Aber es ist eines meiner all-time-favorite Bücher und der Film ist der Vorlage würdig – was gerade bei King sehr selten der Fall ist.
    Bechdel-Test: Nein. Die Geschichte spielt im Amerika der späten 50er und da spielen Frauen nahezu keine Rolle.
    ★★★★★★★★★★

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