Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Fornika für alle (1)

Ein wenig aufgedreht durch Kaffee, zwei Stunden Nachtfahrt und vor allem ein ziemlich überwältigendes Konzert hier die Kurzfassung:
Eupen ist hübsch. Das Capitol ein wunderbares altes Kino, mit Platz für geschäzte 1000 Zuschauer. Jeder kennt jeden über 6 Ecken – ich weiss seit ein paar Monaten, dass ich Smudo um eine Ecke kenne. Die Vier kamen gerade aus dem Bus, als wir ankamen. Vom Künstler mit Handschlag gegrüßt werden macht neidische Blicke. „Wir stehen auf der Gästeliste“ sagen auch. Einen Platz auf dem Balkon kriegen auch. Aftershow-Tickets kriegen auch. Balkon-Plätze sind geil. „Yeah Yeah Yeah“ ist ein geiler Opener. Danach sehr guter Querschnitt, viele neue Stücke, alle Klassiker (Populär, dicker Pulli, Sie ist weg, Picknicker, Troy, MFG, Krieger). Lieblingsmoment 1: Bei Picknicker fällt die P.A. aus, die Crowd fängt an, „Was geht“ zu singen und die vier holen sich ihre Megaphone und ziehen das Stück gemeinsam mit dem Publikum voll durch – unterstützt vom akustischen Schlagzeug und dem Bassamp auf der Bühne. Dafür geht man zu Konzerten, hell yeah. Ich bin stockheiser. Lieblingsmoment 2: Smudo, der ohne Vorwarnung und mit vollem Anlauf in die Crowd springt und sich Populär durch die Halle tragen lässt. „Ernten, was wir säen“ ist ein geiles Konzertende. Gute zwei Stunden Vollgas machen alte Rapper müde – die Party fiel aus. Vom Künstler mit Handschlag verabschiedet werden macht neidische Blicke. Dabei wars beide Male purer Zufall, dass wir genau gemeinsam vor der Tür aufeinanderstiessen.
Danach von den Schildern noch durch Aachen geleitet worden. Ich mag die Stadt. 2 Stunden durch die Nacht. Mein Golf fährt 210, die Polizei hats nicht geseh’n.

Grossartig.

Vielen, vielen Dank!

6 Antworten zu “Fornika für alle (1)”

  1. serotonic sagt:

    *strahl* Was ich mich für dich freue!
    (und wie neidisch ich jetzt dreinblicke! ;))

  2. joerg sagt:

    Ja, das mit dem Händeschütteln und Gästeliste-Sagen fetzt, das kann ich bestätigen. Bei mir kam dann noch Zusammen-Wodka-Trinken hinzu. (Am Eingang auch gleich geärgert, dass außer der Security grad niemand in der Nähe war der mich den Satz mit der Gästeliste sagen hören konnte ;-)

  3. […] Die Vier bei der Rheinkultur. Umsonst und draußen! Warum soll man sich nicht dreimal im Jahr eine gute Party geben? Geht wer hin? […]

  4. […] Lustigerweise hätte ich lange Jahre auf die berühmte Frage „Was hörst denn Du für Musik?” die Vier erst einmal nicht genannt. Vermutlich immer noch aus irgendwelchen Credibility-Gründen. Oder weil ich die Vier halt „auch” gehört habe. Trotzdem hab ich mir troy jede neue Platte gekauft und rannte – nachdem ich begriffen hatte, dass sie mit einer echten Band auftreten – irgendwann zu jeder Tour und hüpfte „Pop-Pop-Populär!” – brüllend auf und ab. Das im übrigen so konsequent, dass die Vier heute mit Abstand auf Platz eins der meisbesuchten Konzerte stehen. Ich sah sie unplugged in der Balver Höhle, ich sah sie ganz schön plugged auf einer Geheimtour in der völlig überfüllten Zeche Bochum und im Frühjahr wäre ich ja sogar auf einer Aftershowparty gelandet, wenn die Herren nicht zu müde gewesen wären. […]

  5. […] Das schönste Konzert? Eindeutig die Fantastischen Vier, die ich in einem kleinen Club in Eupen nach persönlicher Begrüßung durch den Herrn Smudo auf dem VIP-Balkon erleben durfte. Da stimmte alles – das war so, wie man es sich vorstellt, wenn man zu einem Konzert geht. […]

  6. […] Ok. Neben mir standen ein paar Honks, die ihren Popo nur bewegten, um sich weiter vor mich zu schieben. Das ist halt doof. Aber ich glaube, das größere Problem ist: Ich hab schon zu viele gute FantaVier-Konzerte gesehen. War in der Höhle beim Unplugged dabei, hab mal einen Geheimgig unter falschem Namen und mit aufregenden gefälschten vor der Halle spontan gekauften Tickets erlebt, ich war vor drei Jahren bei dem unglaublichen Touropener in Eupen (Smudo wird sich nicht erinnern, dass er mich begrüßt hat. Ich schon). […]

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