Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Momentaufnahme: Das Fotografieren und ich

Viele von Euch wissen, dass ich schon länger fotografiere. Also as in: Mit einem gewissen ästhetischen Anspruch Bilder mache, die mehr als Schnappschüsse sind; auch wenn das dazugehörige Fotoblog „Snapshots“ heisst.

Nichtsdestotrotz ist das Fotografieren für mich immer (noch?) ein immer wieder spannender Prozess. Selten gelingt es mir, eine Idee für (ein) Foto(s) zu haben, das Motiv zu entdecken, (ein) Bild(er) zu machen, sie evtl noch im Lightroom zu bearbeiten und dann am Ende genau das heraus zu bekommen, was ich mir zu Beginn mal vorgestellt hatte.

Oft passiert das gar nicht. Manchmal passieren mir unterwegs andere Bilder, oft ziehe ich auch nur vollkommen ideenlos offen für alles los und lasse mich überraschen.
Manchmal habe ich das Glück, dass ich mehrfach wiederkommen kann, so wie zB bei den Serien aus dem Theater, bei denen ich immer und immer wieder bei den Proben und Aufführungen dabei war und alles immer wieder ausprobieren konnte.
Auch ein paar Stunden bei einem Soundcheck sind lang genug um zwischendurch inne zu halten und vieles auszuprobieren.

Vielleicht – auch diese Möglichkeit ziehe ich als Hobbyfotograf in Betracht – ist mein Anspruch da ja auch vollkommen überhöht.

Wie auch immer: Vorgestern Abend setzte ich mich eigentlich ziellos ins Auto; dort aber formte sich schnell die Idee: „Wenn ich Glück habe, sind an der Uni noch wenige Leute bei der Arbeit. Ich möchte düstere Bilder, in denen jeweils ein oder wenige Büros in sonst dunklen Gebäuden leuchten.

Wenns Euch interessiert: Bitte hier entlang …

Nachtrag:
Um meinem Ideal näher zu kommen, habe ich übrigens für nächsten Monat Foto-Coaching gebucht; auch wenn ich interessanterweise vor dem Schreiben dieses Artikels noch nicht genau wusste, dass DAS mein Ziel ist. Ich werde berichten.

5 Antworten zu “Momentaufnahme: Das Fotografieren und ich”

  1. Franzi sagt:

    Ich muss dir jetzt mal Danke sagen. Du bist nämlich indirekt dafür verantwortlich, dass ich mir, nachdem ich letztes Jahr meine Canon 700d verkauft habe, vor zwei Monaten eine neue Kamera gekauft hab (die Sony Alpha 6000) und wieder angefangen habe zu fotografieren. Deine Bilder haben mir gefallen und du hast da nicht so ein Gedöns drum gemacht. Und die Gelb-Serie gefällt mir abgesehen von dieser hier unheimlich gut. Auf jeden Fall hat mich das alles irgendwie ein bisschen inspiriert und jetzt fotografiere ich wieder regelmäßig, es werden weniger Fotos mit dem Handy geknippst und ich hab vergangenes Wochenende einen 3-tägigen Workshop mitgemacht, der mich nochmal davon überzeugt hat, dass meine Entscheidung richtig war, dieses Hobby weiterzuführen.

    Was mir auch klar geworden ist: Fotografieren macht achtsamer und bewusster und das tut mir langfristig gesehen unheimlich gut. Ich werde da vielleicht auch noch einen längeren Text zu schreiben.

    Jedenfalls: BITTE WEITERMACHEN und nochmal DANKESCHÖN :)

  2. Christian sagt:

    Das freut mich sehr, vielen Dank für die netten Worte!
    … und viel Spaß beim Weitermachen :)

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