Freiheit? (Teil 1)

Aus der Kategorie »just people«

Die Wikipedia erklärt mir einen Unterschied zwischen positiver und negativer Freiheit: Negative Freiheit ist der Zustand, in dem keine äußeren Zwänge ein eigenes Verhalten einschränken (Freiheit von …) ? positive Freiheit hingegen den Zustand, in dem die negative Freiheit auch tatsächlich genutzt wird (Freiheit zu …)
Sagt jedenfalls Kant. Aber was weiß der schon.

Wenn wir heute von Freiheit reden, dann meinen wir meistens die negative Freiheit:
Jugendliche fühlen sich zum Beispiel frei, wenn ihre Eltern sie aus irgendeinem Grund (nicht mehr) kontrollieren ? also zum Beispiel wenn die im Urlaub sind (Freiheit, die Musik laut zu drehen) oder wenn man 18 wird (Freiheit endlich ohne Quengeln selbst zu allen Partys zu fahren). Und so weiter.
Die Nachrichten sprechen von Freiheit, wenn Geiseln wieder in derselben sind ? also zum Beispiel nicht mehr von irgendwelchen Uzi-behängten Fanatikern daran gehindert werden, die Berghöhle im Hochland von irgendwo zu verlassen.
Und eigentlich ist uns allen ? mal von solchen Ausnahmesituationen wie dem Alter unter 18 oder einer Geiselhaft unser freies Leben schon sehr, sehr selbstverständlich geworden. Ok, wir alle (fast) müssen irgendetwas arbeiten, aber wenn man beginnt darüber nachzudenken gerät man ja fast schon in umstürzlerische Gedankengänge, und das will ja nun wirklich niemand.

In der Schule habe ich irgendwann im Philosophiekurs einmal etwas über Anarchie gelernt. Ich habe nicht mehr viel im Gedächtnis und der Internetanlaufpunkt Nummer eins, die Wikipedia kommt mir jetzt auch erst einmal mit dem Kollektivbesitz von Arbeitsmitteln und damit hab ich?s ja nun echt nicht („MEIN Laptop, Finger weg!“)

Was ich da so gelernt habe erfahrt Ihr morgen.

Teil 1 – Teil 2Teil 3Teil 4


Ähnliche Artikel lesen?

Außerdem schrieb ich zum gleichen oder ähnlichen Themen auch noch …

Ich finde den Artikel super!

Das freut mich natürlich sehr.

Du kannst den Artikel weiter verbreiten
Du meinst, der Artikel könnte auch anderen gefallen? Dann findest Du etwas weiter oben auf dieser Seite, direkt rechts unten am Artikel ein paar Buttons. Damit kannst Du den Artikel per eMail, Twitter, facebook oder google+ weiter verteilen. Ich würde mich darüber freuen.

Mir ein Geschenk machen? Uiuiuiui.
Gefallen Dir meine Artikel immer wieder, schöder Mammon ist Dir aber zu doof? Dann mach mir doch eine Überraschung: Hier findet Du meine amazon-Wishlist mit ausgesuchten und garantiert Freude spendenden Präsenten zwischen fünf und zweitausenfünfhundert Euro – da ist bestimmt was passendes dabei.

Geld? Wow.
Ist Dir mein Artikel darüber hinaus sogar noch etwas wert, dann findest Du bei den Icons zum Verbreiten des Artikels einen flattr-Button. Jeder Euro, der darüber reinkommt geht direkt weiter an netzpolitik.org.

Wer? Was? Warum?

Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

Dein Kommentar:

Du möchtest auch so ein hübsches Bild am Kommentar haben? Die Bilder gibts bei gravatar.com
Die Bedingungen für das Buchen eines kommerziellen Kommentars findest Du hier.