G?schichten vom Dorf (5)

Aus der Kategorie »just people«

Wir schreiben das Jahr 1978.
Christian wird von seinen Erziehungsberechtigten dazu gezwungen, ihnen aufs Dorf zu folgen. Da er noch lange nicht volljährig ist, bleibt ihm nichts anderes übrig.
Ebenfalls 1978: Ganz Deutschland ist von Menschen besetzt. Ganz Deutschland? Nein. Ein kleines, von unbeugsamen sauerländer Bauern besetztes Kaff wehrt sich standhaft gegen die zivilisatorischen Einflüsse, die Neuankömmlinge so mitbringen.
Aber das Leben ist hart für die neuzugezogenen ?

Schauen wir uns dieses Dorf doch mal aus der Luft an. Google bietet da ja ein sehr hübsches Werkzeug.

das Dorf

Aber wie wir sehen, sehen wir so gut wie nichts. Das ist dem Dorf zwar durchaus angemessen, in diesem Fall aber schade.

Ich schalte als mal die Strassenansicht ein, damit man sich das etwas besser vorstellen kann:

das Dorf hat Strassen

Das sieht jetzzt ziemlich grosskotzig aus, ich lade mir das mal im Photoshop und mache alles, was Feld- oder Waldweg und nicht Strasse ist braun:

so viele Strassen hat das Dorf nun auch nicht.

Wie wärs mit einem Maßstab?

Klein ist es, das Dorf

Ich glaube, ich beschrifte das alles mal eben. Geht ja schnell.
Home is where the heart is

So, ich denke, das wars.
Seid aber auch das nächste mal dabei, wenn es heisst »G’schichten aus einer katholischen Privatschule«


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2 Reaktionen

Am 16.04.2006 um 19:45 Uhr schriebCountZero:

harte kindheit, alter, harte kindheit. ich habe alle fünf teile verfolgt, hast es wahrlich nicht leicht gehabt in der tiefsten provinz ;)
da lob ich mir doch meine kindheit in einer „kleinstadt“ (per 1980 wurden zwei dörfer, die sich spinnefeind waren, zu einer stadt zusammengelegt), da gabs das gymnasium direkt am ort, und man war nicht direkt aussätzig, weil man dahin ging statt auf die realschule nebenan ;)


Am 18.04.2006 um 11:36 Uhr sprach serotonic:

Herrje, und ich dachte schon, ICH wäre dörflich aufgewachsen! Ha! Haha, sach ich da! Sehr amüsant zu lesen, das. Zu leben wohl weniger; du hast mein Mitgefühl.

Zur Zeit erlebe ich Dorfgeklüngel hautnah, ich Städter zog anscheinend sehr blauäugig an den Feldrand – es ist erstaunlich, welche Hintergrundinformationen man über Nachbar XY ungefragt zugeflüstert bekommt, wer wann welche Ländereien an wen und aus welchen Gründen … die Mitgift von Nachbarin ZV dient dem als Druckmittel undsoweiterundsofort … Es wäre herrlich, wäre es nicht so schäbig.


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