Humpert macht zu

Aus der Kategorie »just people«

Gerade – ja, wirklich gerade, wir kommen gerade aus »Inception« und ich werde nie, nie wieder schlafen (aber das ist eine andere Geschichte) – beim Westen darauf gestossen, dass Humpert zumacht.

»Humpert« war für mich – wie wahrscheinlich für Generationen anderer Schüler – eine feste Institution. Denn der Laden war vom Hintereingang des Schulgeländes aus in wenigen Minuten bequem erreichbar. Ungefähr ab der siebten oder achten Klasse trauten wir uns vom Schulgelände runter und hofften, dass unser Klassenlehrer nicht dummerweise erst zur dritten Stunde kommen musste, denn der Weg zu Humpert und sein Schulweg waren zu ca. 98% deckungsgleich – und es war natürlich streng verboten, das Schulgelände zu verlassen.
Interessierte keinen, in der großen Pause wars immer recht voll »bei Humpert«.
Die Pause dauerte zwanzig Minuten und man konnte recht bequem hinlaufen, einkaufen, zurücklaufen und die gekaufte Müllermilch auf dem Schulgelände trinken.

Irgendwann in der zwölf oder dreizehn haben der Herr TheMM (der in der Mitte) und ich dann auch noch einmal bewiesen, dass man unter Umgehung sämtlicher gängiger Verkehrsregeln und unter etwas großzügiger Auslegung der Relation von Klingelzeichen zu Ankunft im Kursraum auch in einer 5-Minuten-Pause einkaufen konnte, wenn man im Besitz eines roten R4 war.

Und wie es immer so ist in einer Kleinstadt lauern an jeder Ecke Erinnerungen. Immer, wenn ich an dem kleinen Laden vorbeikam, musste ich kurz lächelnd an unzählige Einkäufe denken – und auch an die uns anfeuernde Meute, als mein alter R4 nach sieben Minuten den Weg zur Schule wieder hinaufröhrte.

Nun also eine Erinnerung weniger.

Useless Anekdote am Rande: Die im Artikel zitierte Susanne war übrigens auch in meinem Jahrgang.


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2 Reaktionen

Am 01.08.2010 um 18:02 Uhr antwortete IsaBerlin_:

OMG! Nichts wird mehr so sein wie zuvor!


Am 01.08.2010 um 20:49 Uhr kommentierte Christian:

sachichdir.


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