I apologize

Aus der Kategorie »just links«

Ich muss – und es fällt mir einigermaßen schwer – an dieser Stelle öffentlich Abbitte leisten. Warum? I’ll tell ya:

Kennt Ihr das? Ihr stoßt auf ein Blog, beginnt zu lesen und regt Euch auf, quasi sofort. Das Blog ist schön, die Themen an sich interessant, die Schreiberin offensichtlich nicht dumm, aber irgendetwas im Tonfall stört. Irgendetwas regt Euch auf.
Was macht man also klugerweise? Genau, Einfach weitergehen.

Dummerweise stoßt Ihr in der nächsten Zeit immer öfter auf dieses Blog. Es ist hier und da und dort verlinkt, die Autorin wird immer mal wieder in Eure Twitter- oder facebook-Timeline hinein retweetet oder zitiert und Ihr denkt jedesmal »Mal gucken, scheint ja etwas dran zu sein« und jedesmal regt Ihr Euch wieder auf.

Bei mir ging das letztens soweit, dass ich das Blog um das es geht irgendwann in meinen Bookmarks gespeichert hatte – um zu sehen, ob ich mich wieder aufregen konnte; es aber niemals öffentlich in meine Blogroll aufgenommen hätte. Nennt es leicht obzessiv, das ist ok.

Soweit, so doof also.

Dann hat dieser gehassliebte Blogger dummerweise letztens ein StartUp gegründet, ein StartUp auch noch, das ganz gute Kritiken bekam und auch hier und da erwähnt wurde; ein StartUp, über das er auch fleißig bloggte und das in seinen Kommentaren den schönen Satz »Egal was es ist, es ist von Marcel also wird es gut« erzeugte. (Ratet, ob mich diese fundierte Meinung eher aufgeregt hat oder eher nicht.)

Ich hab das StartUp also tapfer ignoriert, obwohl ich ja sonst eher gerne ganz vorne mit dabei bin. Habe dann irgendwann einen Referrer von dort gefunden und immerhin mal draufgeklickt. Aha. Nur mit Einladung. Ach ja, hatte ich ja gelesen.
Also Zähne zusammenbeissen und ignorieren.
Noch ein Referrer. Egal.

Dann bekam ich eine Einladung quasi auf dem Silbertablett angeboten, habe meinen Stolz quasi über Bord geworfen und mich angemeldet.

Und was soll ich sagen: Es ist ein ganz wunderschönes kleines Web-Dings. Die Mails sind voller Liebe. Die User die dort sind auch, sie haben eine Sinn für Schönheit und Klugheit und ich bin gerne dort. Es ist eine kleine heile Insel im lauten, doofen Internet.

UARRR, I apologize. Ich reg mich immer noch meist auf, wenn ich Dein Blog lese, aber quote.fm ist wunderschön. Mach es bitte genau so weiter.


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Wer? Was? Warum?

Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

5 Reaktionen

Am 27.11.2011 um 23:03 Uhr meinte Johannes:

Hm. Ich bin gerade auf vorgelagerten Stufe deiner Empörungsgeschichte, als im fünftletzten Absatz. Mal gucken, wann Referrer und/oder Invites ankommen…


Am 27.11.2011 um 23:04 Uhr wusste Johannes:

Da fehlt ein „o“ im zehnten Wort.


Am 28.11.2011 um 10:46 Uhr kommentierte rebhuhn:

*g das ist so ziemlich genau mein empfinden mit/für UARRR/Marcel über die letzten monate[/jahre?]… witzig. hatte ihn z.b. auch mehrfach abonniert und wieder ent- und so weiter und so fort.

allerdings hab‘ ich keinen zugang zu quote.fm – und will eigentlich auch meine web-zeit noch weiter reduzieren… :-| du findest quote.fm aber also auch gut. hm.


Am 28.11.2011 um 17:35 Uhr wusste Christian:

ja, es ist wunderschön. Und ich fürchte, dass es unter anderem daran liegt, dass man nicht so einfach reinkommt.


Am 01.12.2011 um 8:52 Uhr sagte Hanseat-Unikat:

So ist es mit Personen die irgendwie geartet im Fokus stehen – man kann sie halt nicht vollständig ignorieren! Hab die Sache stets wie @Rebhuhn geregelt, d.h. gelacht gefolgt, geärgert gebannt. Lustig, dass das Phänomen auch hier bei dir auftritt! ;)


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