Ich mach jetzt auch mal so einen Wochenrückblick. (XII)

Aus der Kategorie »just people«

Liebes Tagebuch,

es ist Dienstagmorgen, fünf nach halb drei, das Drecksgewitter hat mich geweckt, der Ventilator hält mich wach – wann, wenn nicht jetzt sollte ich mein Auge wohlwollend über die letzte Woche schweifen lassen?

Gehört:
Tina Dico mal wieder mehr. Aus Gründen, die sehr schön waren und zu denen ich später noch komme. Und dann noch ein bisschen deutschen HipHop aus der Zeit, als das Wörtchen »aggro« noch nicht erfunden war. Die war ja stellenweise ganz lustig, diese Zeit.
Mehr Wochencharts hier.

Gesehen:
Die Kriegerin – was ein so sehr intensiver Film war, dass ich ihn problemlos und gleichermaßen gepackt am Tag darauf noch einmal in der Wiederholung gucken konnte, weil die Liebste am Erstausstrahlungsabend nicht da gewesen war.
Drive angry, der mich lange dadurch fesselte, dass ich nicht herausfinden konnte, ob das nun Satire oder Ernst sein sollte. Ich zitiere Daniel Haas aus dem Spiegel: »So gesehen ist Nicolas Cage der beste Schauspieler der Welt, weil er mit eiserner Disziplin den Wahnsinn darstellt in Filmen, die wahnsinnig peinlich und unsinnig sind.«

Gemacht:
Sehr spontan zu einem ganz wunderbaren Konzert gefahren. Auf Grund von Anstrengung, Wetter und Befindlichkeit hatten wir das schon beinahe abgeschrieben, hatten sogar nicht mal Karten gekauft. Dann geriet ich am letzten Wochenende noch sehr kurzfristig auf die Gästeliste, trotzdem war das alles sehr zweifelhaft. Bis wir am Mittwoch gegen fünf beschlossen, am Mittwoch um acht in Aachen zu sein. Tina Dico spielte diesmal mit ihrer Band dort und es war ein ganz wunderschöner Abend.

Ausgemistet. Falls also jemand ein weißes MacBook, die komplette Süddeutsche-Cinemathek oder irgendwelche Staffeln »24«, »Lost«, »Sex and the City«, »Desperate Housewives« oder die coole Palette mit allen »King of Queens«-Folgen kaufen möchte: Gerne hier entlang. Wir gehen gut mit unseren Dingen um, vieles davon ist sogar noch eingeschweißt, weil wir’s dann irgendwie doch nie geguckt haben.

Gegessen:
Salat. Salat. Milch. Milch. Milch. Viel Wasser.

salad

Gelesen:
Nüscht besonderes. Immer noch Toons.

Gefreut über:
Den eigenen Mut zur Spontanität. Tina. Helgi. Dennis.
Das neue Auto, das so wunderbar durch die Nacht fährt wie noch keins.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

2 Reaktionen

Am 06.08.2013 um 16:23 Uhr meinte Dentaku:

Hmmm, mit der Kriegerin konnte ich irgendwie nicht so viel anfangen. Die letzten 10 Minuten (und die Geschehnisse rund um den „Unfall“) waren tatsächlich intensiv, der Rest stolperte so dahin, wahrscheinlich im Versuch der Darstellung unendlicher Trostlosigkeit.
Die aber habe ich in anderen Filmen schon trostloser gesehen.


Am 07.08.2013 um 22:31 Uhr kommentierte Christian:

Ja, vermutlich ist es sehr subjektiv, ob man von dieser Trostlosigkeit gepackt wird oder nicht. Wie bei allen anderen Darstellungen von irgendwas auch :)


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