Ich will genau das, was sie hatte

Aus der Kategorie »just people«

Drüber im Zweierpack unterhält man sich über Freundschaften zwischen Männern und Frauen.
Interessant finde ich, dass sich die Diskussion hauptsächlich darum dreht, ob Männer und Frauen befreundet sein können, ohne dass ihnen der Sex dazwischen kommt. Ist es also egal, ob ihnen die Liebe dazwischen kommt? Geht folglich zwar (natürlich!?) Sex ohne Liebe aber nicht Liebe ohne Sex?
Versuchen wir doch mal zu definieren – es gibt also die partnerschaftliche Liebe („verliebt“, „Partnerschaft“, „Beziehung“).
Dann darf man seine (am besten die alten) Freunde lieben, aber das sagt man nicht.
Geschwister und Eltern und Kinder werden geliebt – und wehe wenn nicht.
Lieben ist also einerseits hochexklusiv und andererseits stark reglementiert.

Ich merk schon, es geht dann doch im Endeffekt um den Sex.

Ach ja: Ich hab übrigens Freundinnen, mit denen ich nicht schlafen möchte.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

12 Reaktionen

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Am 20.03.2007 um 18:54 Uhr sprach Tapedeck:

Der letzte Satz ist doch etwas böse xD Ich…*überleg*…verdammt, ich hab einen zu hübschen weiblichen Freundeskreis ^^


Am 20.03.2007 um 19:29 Uhr antwortete Christian:

hm – stimmt, wenn man ihn anders liest – ich möchte in „ich hab übrigens Freundinnen, mit denen ich nicht befreundet bin, um mit ihnen zu schlafen“ ändern.


Am 20.03.2007 um 19:30 Uhr ergänzte Christian:

… was ja nicht heisst, dass in einer anderen Welt oder Zeit oder … nicht vielleicht …


Am 20.03.2007 um 19:31 Uhr wusste Christian:

obwohl natürlich … wenn man dann widerum ….


Am 20.03.2007 um 19:32 Uhr sprach Christian:

… man kann sich natürlich auch selbst in die Scheisse reden …


Am 20.03.2007 um 19:32 Uhr meinte Christian:

… je nachdem wer einen gerade so falsch verstehen möchte …


Am 20.03.2007 um 19:45 Uhr sagte serotonic:

Also ich hab ja auch einige Freundinnen, mit denen ich nicht schlafen möchte.


Am 20.03.2007 um 20:20 Uhr meinte Christian:

hättest du denn Freundinnen, mit denen ich schlafen möchte? (um das Niveau schon mal in den verdienten Feierabend zu schicken)


Am 20.03.2007 um 21:47 Uhr sprach joerg:

Ich weiß nicht ob das besser ist zu sagen „ich hab übrigens Freundinnen, mit denen ich nicht befreundet bin, um mit ihnen zu schlafen“, denn das heißt ja wohl im Umkehrschluss, dass du mit dem Rest durchaus befreundet bist, um mit ihnen zu schlafen, oder irre ich mich ;-)

Ich für meinen Teil habe Freundinnen, mit denen zu schlafen ich wahrscheinlich eher nicht in Versuchung kommen werde, ja, deren Beischlafangebote ich möglicherweise sogar ablehnen würde. Um der Freundschaft (zu ihr und/oder ihrem Lebensabschnitssgefährten) willen. Allerdings sind die in der Minderheit…

PS: da hast du deinem Commentspam-Wachhund wohl jetzt ein Schnippchen geschlagen, was?


Am 20.03.2007 um 22:39 Uhr sprach Christian:

wann genau ist die Solidarität unter Männern den bach hinunter gegangen ;-) ?
Ehrlich gesagt wusste ich auch vorher schon, dass ich mich hier völlig in die Scheisse geritten hatte …

Ps.: Sorry? Was ist mit dem kleinen Akismet?


Am 21.03.2007 um 17:12 Uhr meinte serotonic:

So, Spaß mal beiseite, ich habe leider zur Zeit auch keine solchen zur Verfügung, werter Herr Fischer ;)

Ich glaube grundsätzlich, dass Freundschaft geschlechtslos ist. Genauso grundsätzlich, wie ich glaube, dass das klassische Männer-Frauen-Bild aufgeblasen ist wie ein Zeppelin. Will sagen: Alles Quatsch. Alles Klischeebilder.

Einige meiner engsten Freunde sind Männer. Ich habe mit keinem von ihnen geschlafen, noch verspüre ich das Bedüfnis, es zu tun. Und das, obwohl ich mit ihnen so vertraut bin, dass das Wort intim fast passen würde, ich viel Zeit mit ihnen verbringe, mit ihnen quatsche, lache, schäker, mich auch einmal anlehne oder mit ihnen in einem Bett schlafe. Also alles eigentlich alles teile, was man teilen kann, bis auf körperliche Intimität.
Das alles basiert auf Vertrauen und von dem eigenen Bild, das man von der Männer-Frauen-Rollenverteilung hat. Mein persönliches Bild führt dazu, dass sich eine solche Freundschaft nicht von der mit einer Frau unterscheidet. Natürlich vergesse ich nicht, dass ich einen Mann vor mir habe – aber das spielt in diesem Kontext einfach keine Rolle. Das meine ich, wenn ich sage, Freundschaft ist geschlechtslos.

In Punkto Liebe: Dieses Gefühl ist so vielschichtig, dass ich für mich weiß: da ist genug Platz drin, um auch meine engen Freunde zu umfassen. Und es ist schade, dass dieses Wort so unverkennbar mit Sex verknüpft ist, sobald zwei Geschlechter aufeinandertreffen.


Am 21.03.2007 um 17:23 Uhr sagte Christian:

Merci. Für das zurückholen des Niveaus und der Ernsthaftigkeit. Mehr sag ich an dieser Stelle hier aus Sicherheitsgründen nicht mehr. Reiner Selbsterhaltungstrieb. Ich kenn das, wenn ich jetzt was sage, dann sagt hinterher jemand anders „Christian will nicht mit joerg schlafen“ oder so. Nee, nee. Aber trotzdem vielen Dank, auch wenn ich da jetzt hier nicht mehr so drauf einsteige.


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