Information, Entertainment, Community & Kommunikation

Aus der Kategorie »just people«

Gestern Vormittag sattelte ich mein treues Pferd machte ich mich auf den Weg Richtung Norden.
Um es kurz zu machen fuhr ich dort – weil ich den Blick so liebe – über die große Brücke in die Stadt, klingelte bei einem Menschen, den ich im Internt kennen gelernt hatte, um ein bisschen etwas am Internet zu arbeiten und einen Kuchen zu essen, den dieser Mensch im Internet gefunden hatte.
Dann fuhr ich hektisch – wir hatten uns weil es so nett war völlig fest gequatscht – quer durch die Stadt.

Dort traf ich schon vor der Tür einen Menschen, den ich bei einem Treffen von Menschen aus dem Internet letztes Jahr kennen gelernt hatte, dann den nächsten Menschen, den ich aus dem Internet und auch schon länger in echt kenne, dann kam noch ein Mensch aus dem Web um die Ecke und wir umarmten uns freudig, dann winkte aus dem inneren die Frau mit der ich seit Herbst sehr angenehm zusammenarbeite obwohl ich sie nur aus dem Web kenne. Diese Zusammenarbeit entstand übrigens, weil ihr Mann bei facebook gefragt hatte, ob »hier jemand WordPress kann«.
Ein paar Menschen aus dem Web lasen ein paar Geschichten vor, später saßen wir noch zusammen und erzählten uns was und überhaupt war alles rundherum gelungen.

Warum ich das erzähle? Naja, zu einen ist diese Häufung von »im Internet« natürlich eine Menge aber andererseits auch für eine Menge Menschen einfach völlig normal. Weil sich niemand darüber aufregt, wenn jemand nach zehn Jahren Fortbildung an der örtlichen Volkshochschule einen netten Abend mit seinen Bekannten von der VHS verbringt, wir aber immer noch schräg angeguckt werden, wenn sich so ein Abend ergibt. Und ich spreche nicht von meinen Eltern, ich spreche von Menschen meiner Generation.

Jamie sagte gestern abend irgendwann sinngemäß, das Web wäre für sie – in beliebiger Reihenfolge – Information, Entertainment, Community & Kommunikation. Machte eine kurze Pause und ergänzte »das Leben halt«
Und ich bin froh, dass ich die letzten beiden Tage jetzt als Extrem-Beispiel benutzen kann.
Und ich bin froh, Euch alle getroffen zu haben.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

6 Reaktionen

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Am 06.05.2011 um 20:34 Uhr meinte mona_lisa:

*puschel* Und ich bin noch ein wenig mehr nicht froh, dass ich nicht dabei sein konnte gestern.


Am 06.05.2011 um 21:01 Uhr ergänzte Nessy:

Diesen fantastischen Schokoladenkuchen hat Frau Gröner also für Sie gebacken? Grundgütiger. Beneidenswert.


Am 06.05.2011 um 21:14 Uhr meinte Christian:

das sag ich Ihnen.


Am 06.05.2011 um 21:40 Uhr wusste Maximilian Buddenbohm:

Ich finde ja, wer nicht zu Lesungen geht, könnte wenigstens Kuchen vorbeischicken. Nur mal so als Anregung für gewisse Damen aus dem Internet.


Am 06.05.2011 um 23:29 Uhr meinte isabo:

Was Herr Buddenbohm sagt. Und was ich sage.


Am 07.05.2011 um 7:44 Uhr meinte Christian:

vielleicht hat sie ja versucht, den Kuchen zu mailen und der liegt in Ihrem Junkfood-Ordner?


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