Internet ist doof (früher war alles besser)

Aus der Kategorie »just music«

Früher – also vor dem Internet wie wir es kennen – war alles besser. Ich saß auf dem Dorf, hatte viel Zeit, hörte viel Radio und hatte mir vom Dorfelektriker einen sogenannten Din-Stecker an meinen Fernseher schrauben lassen. Damit konnte ich den Ton vom Fernseher über meine Stereoanlage meinen Ghettoblaster hören und: Ich konnte auch aus dem Fernsehen aufnehmen.

Alles zusammen führte dazu, dass ich eine ganz nette Musiksammlung aufbauen konnte – darunter auch einige Stücke, die sonst niemand hatte weil sie eben nur einmal im Fernsehen gelaufen waren.

Ich war da sicher nicht der einzige auf der Welt, aber in meinem weiteren Bekanntenkreis reichte es als Alleinstellungsmerkmal, wie man heute ja so schön sagt.

Eines dieser damals auf Cassette aufgenommenen Lieder war die Live-Version eines 80er-Jahre-Synthesizer-Hits eines gewissen Howard Jones. Das Lied kannten die meisten irgendwie, aber diese nur-ein-Mann-und-sein-Klavier-Version, die 1985 beim Live Aid-Konzert entstand war etwas besonderes und meist freuten sich die Menschen, denen ich es auf Mixed-Cassetten, später auf Mixed-CDs aufnahm und brannte.

Bei Maike habe ich jetzt das entsprechende Video gefunden. Abgesehen von der Freude, dass auch andere dieses wunderbare kleine Stückchen Musik zu schätzen wisssen und ich mich freue, die Bilder mal wieder zu sehen bleibt nur zu sagen: Alleinstellungsmerkmal am Arsch.
Scheiß Internet.

Howard Jones – »Hide and seek« beim Live Aid-Konzert 1985 im Wembley-Stadium.


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