Jahres-Charts 2014

Aus der Kategorie »just music«

Wie gute Traditionen es erfordern habe ich mich auch dieses Jahr auf den Weg zu last.fm gemacht und habe dort die Jahrescharts aufgerufen. Ich habe doppelte Interpreten rausgeworfen, all die Musik, die ich nicht gehört, sondern zum Play-along-Bass-Spielen genutzt habe ebenfalls großzügig übersehen und den Rest für Euch hier aufgeschrieben und in eine schicke Spotify-Playlist gepackt.
Ja, so bin ich zu Euch.

  1. Tina Dico – The Woman Downstairs
    Vollkommen überraschenderweise findet sich auf Platz eins Tina Dico. Wer hätte das gedacht? Meine Liebe zu ihrer Musik habe ich hier schon diverse Male ausgeführt, ich will Euch damit nicht langweilen. Dass „The Woman Downstairs” vorne liegt, überrascht mich hingegen gar nicht – ich habe das neue Album, das im Herbst erschien sofort sehr, sehr sehr geliebt.
  2. Aura Dione – Glass Bone Crash
    Eher bekannt für „I Will Love You Monday” oder „Geronimo” hat mich der zarte Opener ihres 2008er Albums vollkommen umgehauen, als ich – wie immer Jahre zu spät – auf Aura stieß. So ein wunderschönes kleines Stück. Überhaupt gilt auch hier: Wer nur die Chart-Songs oder die etwas provokativen CD-Cover kennt, sollte ruhig mal reinhören.
  3. U2 – The Miracle (Of Joey Ramone)
    Dieses Jahr schenkte uns U2 in Zusammenarbeit mit Apple ein Album. Wir alle schenkten U2 dafür die benötigte Aufmerksamkeit, als wir uns darüber empörten, beschenkt zu werden und dass diese bösen konservativer Estabilshment-Kommerzrocker dafür etwas innovatives ausprobierten.
    Ich fand das Album übrigens recht angenehm und vermutlich ist dieser Song hier in den Charts, weil er der Album-Opener ist.
  4. Me And My Drummer – Don’t Be So Hot
    Eines der Dinge, die an Spotify sehr mag ist es, den Playlists anderer Menschen folgen zu können. Die eh ganz wunderbare Tina hat zum Beispiel eine Playlist „Musik zum Dabeiarbeiten”. Und neben der vollkommen korrekten Wertung, die dieser Name ausdrückt mag ich auch die Playlist sehr gern. Und auch diesen Titel, der sie eröffnet.
  5. Tobias Fröberg – The Frantic Walk
    Tobias wer? Ehrlich gesagt keine Ahnung. Der Song aber ist Teil des Soundtracks zum Film „Someone You Love”, zu dem Tina Dico auch einen Teil beigetragen hat – ein perfekt atmosphärischer, meist sehr ruhiger Soundtrack der mich einigermaßen neugierig auf den Film gemacht hat.
  6. Heather Nova – Sugar
    Ach guck, ein Oldie. Heather liebe ich sehr, ich finde, man kann ihr immer noch anhören, dass sie auf dem Meer aufgewachsen ist und das geht mir aus bekannten Gründen natürlich direkt durch mitten ins Seelchen.
  7. Wayne Krantz – It’s No Fun Not To Like Pop
    Eine lustige kleine Funk-Jazz-Nummer, be der ich absolut keinerlei Ahnung mehr habe, wie sie in mein Spotify geriet. Wayne lag auf jeden Fall eine ganze Weil im Ordner „maguckn” rum und gefiel vor allem beim Autofahren immer sehr.
  8. Wallis Bird – River Of Paper
    Wallis habe ich vermutlich auch wieder mal deutlich zu spät – als Gast bei Anke Engelke entdeckt. Dieser Titel ist eher untypisch ruhig, aber das macht ja mal überhaupt nichts.
  9. Mike Stern – After All
    Noch ein Oldie. Mike Stern habe ich so rund ums Abi kennen gelernt, als wir alle versuchten uns in die weite Welt des Jazz hinein zu hören. Meine Versuche hatten bekanntermaßen als Ausgangspunkt meist Miles und Mike war einer derjenigen, die eine Zeit lang beim Prince Of Darkness gespielt haben. Ein schönes Beispiel, was man aus einem gar nicht so komplizierten musikalischen Thema machen kann, wenn man sich nur mal sieben Minuten Zeit nimmt.
  10. Rainbirds – Not Exactly
    Die Rainbirds – also die frühen Rainbirds mit Rod und Beckmann – sprangen mir irgendwann auf einem Foto mit vielen LPs in Kosmars Facebook ins Auge und ich erinnerte mich, dass ich doch damals an den beiden Alben viel Spaß gehabt hatte. War immer noch so.

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