Jam Session

Aus der Kategorie »just TV«

Ich weiß, der Blogger an sich guckt ja nur Unterschichtenfernsehen, um sich dann im Blog oder live gemeinsam bei twitter darüber aufzuregen.
Das ist natürlich super-cool und total sophisticated, aber gelegentlich gibts da doch mehr.

Ich habe ja gerade das Glück im Unglück, dass mich der verdorbene Magen zwar geweckt hat (was nicht so schön ist), aber auch dass er mich zur rechten Zeit geweckt hat, dass ich auf arte (kennt Ihr?) die Wiederholung der »Jam Session mit Manu Katché« gucken kann. Was sehr schön ist.

»Der was mit wem?« höre ich da hinten jemanden fragen.

Merke auf:
Manu Katché ist erst einmal ein Schlagzeuger. Zum ersten mal so richtig in weltweite Erscheinung trat er auf Peter Gabriels »So«, (In your eyes kann man sich gut anhören, um zu hören und sehen, was er da so machte) danach bei Sting und danach bei zig anderen Platten.

Eine Jam Session ist, wenn verschiedene Musiker aufeinandertreffen und miteinander spielen. Nein, nicht proben, einen Song lernen, eine Choreo üben und dann in einem Möbelhaus vor den vorbeilaufenden Kunden herumhüpfen, sondern einfach miteinander spielen. Ohne Probe, ohne Netz und doppelten Boden und nur mit der Gabe, sich zuzuhören.

Und die Sendung auf Arte hat das Konzept, dass Manu Musiker einlädt und ermuntert, zusammen zu jammen. Am besten möglichst verschiedene Musiker, dann wirds nämlich spannender.

Das Studio soll zu einer echten Begegnungsstätte werden. Alles wird von A bis Z gefilmt. Man sieht das Studio und den Techniker, der sich mit dem Ton abquält, man erfährt etwas über die Betriebsgeheimnisse und die Spannungen. Hier wird hinter die Glitzer- und Glamourfassade geschaut, die im Allgemeinen auf dem Bildschirm erscheint.
(arte.tv)

Die Sendung läuft Donnerstags Abends wenn keiner gucken kann und wird Sonntags Nachts wenn erst recht keiner gucken kann wieerholt und ist jedes Megabyte auf der Festplatte oder jede Minute vor der Arte-Mediathek wert.

Have Phun.


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