Kunstsonntag

Aus der Kategorie »just people«

Vor 20 Jahren fuhr mein damaliger Philosophie-Grundkurs nach Essen, ins Folkwang-Museum; warum weiß ich gar nicht mehr. Als wir da waren rannte eine damalige Freundin durch die Räume bis sie vor einem Bild mit einem bunten Pferd stand und vor Freude juchzte.
Damals lernte ich erstens Franz Marc lieben und zweitens, dass Kunstmuseen nicht unbedingt blöd sein müssen.

Anfang dieses Jahres wurde das Folkwang-Museum nach einem Umbau neu eröffnet. Wir wollten damals schon hin, hatten dann aber irgendwie keine Lust, uns Phantasisland-like in eine »von hier an warten Sie nur noch 75 Minuten«-Schlange zu stellen und fuhren wieder nach Hause.

Heute sah’s dann besser aus und wir haben uns die Ausstellung »A Star is born. Fotografie und Rock seit Elvis« angesehen.

Wir haben gute zweieinhalb Stunden lang also Plattencover, Fotos, Fotos, nochmal Fotos, alte Melody Maker-Ausgaben und Bravo-Starschnitte und Fotos, Fotos, Fotos geguckt. Die Reihe ging von Chuck Berry über Elvis und Beatles über Queen, Bowie, die Sex Pistols und Iggy Pop bis hin zu Metallica, Franz Ferdinand und den White Stripes.
Wir haben viele, viele grandiose Fotos gesehen und mir ist der ein oder andere shiver down the spine gelaufen, als ich die vielen meiner Helden sah.

Auf dem Rückweg habe wir uns über die Auswahl der Musiker und Bands unerhalten: Sie ist sicherlich recht willkührlich, ebenso sicherlich halt ganz einfach von den ausgestellten Fotografen abhängig, aber ich fand, dass alle, die irgendwie einen Stil entscheidend in eine neue Richtung entwickelt haben da waren.

Und ich glaube, jetzt beschäftige ich mich mal ’ne Runde mit diesem New Yorker Punk-Kram rund um Iggy, Patti Smith bis zu den Talking Heads.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

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