Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Media Monday #36

Es ist fast noch Montag, so here we go:

  1. Der beste Film mit Ethan Hawke ist für mich
    Reality Bites. Das hat auch mal wieder eher persönliche Gründe, die man kurz zusammengefasst so beschreiben könnte: Vor vielen Jahren schauten die eher strebsame Studentin S. und der eher träumerische, unorientierte Student Christian zusammen in diesen Film zu, wie sich die eher strebsame Winona und der eher unorientierte Ethan verliebten. Und dieser Abend änderte alles, da kommt dann einfach kein anderer Film dran.
    Ich habe Reality Bites aber auch schon vorher sehr gemocht; fand ihn ein wirklich schön erzähltes, passendes Bild einer (Allgemeinplatzalarm!) zerissenen Generation. Und ich war es auch gewesen, der ihn – ohne jede Hintergedanken – für den Abend vorgeschlagen hatte.
    Und wie es so ist habe ich sehr große Angst, ihn noch einmal zu sehen. Er steht hier aus genannten Gründen im Regal und bleibt da auch vermutlich stehen.
  2. Kevin Smith hat mit Dogma seine beste Regiearbeit abgelegt, weil
    ich – wie an anderer Stelle schon erwähnt – diesen Film zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zähle. Praktischerweise kenne ich dann von seinen anderen Werken nicht zu viele, so dass die Entscheidung leicht fällt. Möp.
  3. Der beste Film mit Marisa Tomei ist für mich …
    Entschuldigung, wer?? Peinlich. Kenne ich nicht. Auch keinen der Filme.
  4. Den epischsten Weltuntergang gab es meiner Meinung nach in …
    Hihi, schöne Frage! :)
    Spontan fällt mir da zuerst Emmerich mit seinem Beitrag zum amerikanischen Unabhängigkeitstag ein – der ist ja schon recht detailverliebt. Aber auch ein ganz kleines bisschen zu bombastisch.
    Und auch wenn es kein Weltuntergang im klassischen Sinne ist, mag ich die Erzählweise bei Contagion lieber. Da geht die Welt (für die Betroffenen) so alltäglich unter. Nicht mit so großem Trara, was eigentlich nur ein beunterhemdeter Bruce Willes retten kann.
  5. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Jennifer Aniston gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass
    ich auch diesen Film wieder ansehen werde. Weil ich Friends so geliebt habe. Und weil ich sie sehr schön anzusehen finde (ein super Grund, hm?).
    Und mir ist auch klar, dass ich wieder sehr enttäuscht werden werde, weil sie entweder ein sehr, sehr unglückliches Händchen bei der Filmauswahl hat oder aber in Wahrheit keine auch nur annähernd so gute Schauspielerin ist, wie ihre Gagen vermuten lassen könnten. Und dass sie sich schlimmstenfalls in Friends nur selbst gespielt hat und ich das endlich einsehen müsste (aber nicht will).
  6. Schaut ihr euch so eure liebsten Filme an, woran würdet ihr festmachen, dass ein Film euch nachhaltig und mehrmalig begeistert?
    Er muss mich unterhalten und er muss mich irgendwie überrascht haben. Oft äußert sich das in einer gewissen Schrägheit – siehe zB Dogma oder Fargo – aber auch in unkonventionellen Herangehensweisen an das Medium „Film“ überhaupt – da taucht dann Herr Tarantino auf.
    Außerdem mag ich Road Movies. Ob Convoy, Paris, Texas oder Thelma & Louise – ich liebe sie alle. Ich nehme an, es ist das Motiv der Suche, das mich fasziniert.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war The Lazarus Project und der war echt sehr ok aber nicht perfekt , weil
    er sehr atmosphärisch dicht eine Geschichte erzählte, die auch gerne in billigen, lauten Thriller hätte abgleiten können. Leider hat mich das Ende nicht überzeugt: Das kam alles etwas Hopplahopp und lieferte mir zu wenig Erklärung. Ich möchte fast unterstellen, dass die Macher selber keine Ahnung hatten, warum ausgerechnert Ben in diesem Experiment gelandet war.

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