Media Monday #45

Aus der Kategorie »just movies«

Media-Montagmorgen, 7:00 und ich bin schon fertig. Wow.

  1. Der beste Film mit Robert De Niro ist für mich …
    Ok. Das ist jetzt nicht so leicht, die Reihe ist ja lang. Mein Auswahlkriterium war jetzt, mich durch die Filmographie zu lesen und den auszuwählen, bei dem ich spontan die positivsten Erinnerungen bekam – und das waren dann Wag the dog und Heat.
    Wobei ich lustigerweise bei erstem noch quasi jeden der wunderbar absurden Handlungsfäden wusste und bei zweiterem nur ein gutes Gefühl habe und auch nach dem Lesen der Handlung bei der Wikipedia absolut keinerlei Erinnerung kommt. Bleibe ich also lieber bei der tiefschwarzen Öffentlichkeitsarbeits-Satire um Albanien. Kennt ja eh keiner.
  2. Robert Rodriguez hat mit From dusk till dawn seine beste Regiearbeit abgelegt, weil
    der Film auch nach den vielen Jahren immer noch ein ganz herausragendes Stück Spaß ist, mit allen Erwartungen und Genre-Schubladen bricht und einfach überrascht. Und Filme, die mich überraschen, die mag ich. Und diese texanisch/mexikanische Stimmung, die auch Tarantino so draufhat, eh. Außerdem war da diese Tänzerin … nur Spaß.
    Und: Ich habe mir gerade die Liste der zur Auswahl stehenden Filme angesehen und abgesehen davon, dass From dusk till dawn eh einer meine All-time-favorites ist ist auch die Auswahl sonst ja gar nicht so groß – also ich meine: Spy Kids??
  3. Der beste Film mit Julianne Moore ist für mich …
    Auch hier schwanke ich zwishen zwei Filmen, bei denen ich mich an den einen sehr gut, bei dem anderen quasi gar nicht erinnere, bei dem ich aber auch ein gutes Gefühl habe. Es handelt sich um The big Lebowski und Boogie Nights. Bleibe ich doch hier dann auch lieber auf dem sicheren Terrain des Erinnerns und frage, wer dem Dude den Teppich ersetzt.
    Erwähnte ich mal, dass ich so absurd unwichtige Listen in der Wikipedia liebe? Also, ich meine: Wer macht sich die Mühe nachzuzählen, wie oft Dude oder Man gesagt wird?
  4. Ich mag Zeitreisen-Filme,
    weil ich ein zum einen großer Verehrer der von Douglas Adams beschriebenen Grammatik-Verwirrungen bin (habe-gewezz), zum anderen weil mich ganz wirklich die Probleme und Möglichkeiten sehr interessieren. Was ist die Zeit für ein Konstrukt? Ist sie so linear wie wir sie wahrnehmen? Kann es Wesen geben, die so durch die Zeit gehen wie wir durch den Raum? Ändert sich die Zukunft, wenn wir in der Vergangenheit etwas ändern? Gibt es überhaupt nur eine Zeit oder ist eine Handlung nur ein Abbiegen in eine Zeitlinie?
    Sehr spannend das alles, ich mag immer wieder darüber nachdenken und ein gut gemachter Film regt mich dazu an.
  5. Am Donnerstag startet die Kinoadaption von 21 Jump Street, der Serie mit der Johnny Depp seine Karriere begründet hat. Wie ist eure Meinung zu dem Remake? Toll, überflüssig oder einfach nur egal?
    Egal. Ich habe keine einzige Minute der Serie gesehen und deswegen keine Meinung.
  6. Die beste Krimi-Serie
    ist 24, wenn man das mal großzügig als Krimiserien durchgehen lässt. Dummerweise bekomme ich gerade beim Nachdenken darüber, was denn eigentlich eine Krimiserie ausmacht den letzten Bullen nicht mehr aus dem Kopf, und den verabscheue ich so sehr, dass es wohl nochmal ein eigener Blog-Eintrag werden wird – ich bleibe also Genregrenzen-verwischend bei Jack Bauer.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war die Rotkäppchenverschwörung und der war so lala , weil
    ich schon die Animation nicht mochte. War das alles noch 2005 so hölzern und ist der Film deswegen ein gutes Beispiel dafür, dass die Jagd nach mehr Realismus in der 3D-Animation eine Farce ist, die jeden Film schon Monate nach seinem erscheinen veraltet aussehen lässt? Oder war der halt einfach scheiße? Egal, ich habs nicht gemocht. Das Gesicht von Rotkäppchen übrigens auch nicht, die Stimme von Olm auch nicht. (Ich war aber auch schlecht gelaunt.) Die Idee ist ja schließlich eigentlich ganz witzig, aber so wirkliche Chancen hatte der Film gestern Abend nicht bei mir.

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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

2 Reaktionen

Am 07.05.2012 um 17:50 Uhr meinte Schlombie:

Ja, mit „Spy Kids“ ist Rodriguez so stark im Mainstream angekommen, dass ich es damals kaum glauben wollte. Schön auch Deine Antwort zu Frage 4 (ist bei den meisten zwar gut beantwortet, aber Deine liest sich durch Dein Interesse am Thema so wohl überlegt. *g) Und die Rotkäppchen-Verschwörung hat meiner Meinung nach eine großartige Idee verspielt, in dem sie sich dem Publikum zu sehr angebiedert hat. Aber guckbar fand ich sie schon. Ich finde jedoch nicht, dass eine schwächere oder überholte Animation das Sehvergnügen eines Zeichentrickfilms hemmen kann.Dafür müsste sie schon richtig schlecht sein, so wie im alten Münchhausen-Animationsfilm oder der alte Pinocchio mit dem blauen Pinocchio (bekannte Beispiele fallen mir leider grad nicht ein).


Am 07.05.2012 um 19:26 Uhr wusste Christian:

:Ich finde jedoch nicht, dass eine schwächere oder überholte Animation
:das Sehvergnügen eines Zeichentrickfilms hemmen kann.Dafür müsste sie
:schon richtig schlecht sein, so wie im alten Münchhausen-Animationsfilm
:oder der alte Pinocchio mit dem blauen Pinocchio

Bei dem Film gestern fand ich das sehr seltsam – der schien mir irgendwie so zwischen den zeiten zu klemmen – nocht nicht richtig Pixar-gut, aber auch nicht so schlecht, wie es früher halt war – und das stieß mir auf. Ich fühlte mich so an die Barbie-Sachen erinnert, die man mittags bei Toggo/Super RTL sehen kann. Und das war kein gutes Gefühl :)


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