Monrose – Shame (Die Single) Pt.2

Aus der Kategorie »just music«

Ich hatte es in einem anderen Beitrag über Monrose schon angekündigt – ich habe mir die Single „Shame“ bestellt.
Heute liegt sie also endlich im CD-Player.

Bei Dir noch nicht? Hier die Single „Shame“ von Monrose bestellen.

Monrose - Shame - das Cover der Single

Den Song selbst kannte man ja schon aus den letzten Popstars – Sendungen, aber ich war doch sehr gespannt, wie es jetzt zur Single arrangiert worden ist.
Zuerst mal: mir gefällt der Song an sich.

Außerdem hat er alles drin, was so eine Popstars-Single haben sollte:
Am Anfang erst mal einen ruhigen Teil, der Platz läßt für die vielen Emotionen, die Senna, Bahar und Mandy gelernt haben, in ihren Gesang zu legen. Dann einen Refrain, der im Gegensatz zur Strophe schon ganz gut losgeht.
Nach der zweiten Strophe dann noch einen … hm… ja einen gesprochen Teil (nein nicht gerappt) und eine Bridge, in der leider die Stimmen durch den berüchtigten Cher-Effekt gedreht wurden.
Warum dürfen die drei nicht singen? Und warum braucht man so einen gruseligen Effekt, der schon vor Jahren scheiße war? Ich denk, die drei sind ausgewählt worden, weil sie so gut singen können?
Naja, es gibt bestimmt Gründe.

Track 2 ist „Work it“.
Schöne Nummer.
Wirkt nicht ganz so durchgeplant wie „Shame“ und erinnert ein bisschen an die Nummern vom No-Angels-Album, die Vany damals mitgeschrieben hatte.
Ein bisschen schwärzer, disco-funkiger, auch wenn das leider in der Bridge schnell gebremst werden muß.

Dann gibts noch die Video-Edit-Version auf der Single, den Unterschied zum Radio-Edit hab ich nicht gehört, sorry.
Und ein Instrumental. Wer hat hier Füllmaterial gerufen? Zum Üben für die nächsten Popstars natürlich.

Fazit: Schönes Stück, ziemlich durchkalkuliert (naja klar) aber ich finde, man hört die fehlende Zeit.
„Fällt mir nichts für die Strophe ein, dann pack ich ein paar Streicher rein“, sagt man manchmal in Musikerkreisen. Und Streicher gibts – neben Synthbässen – eine Menge. Zu wenig Zeit, denke ich eben.
Eine gute Studioaufnahme braucht eben etwas mehr Zeit. Und wenn ich – neben den Hinweis auf die „Shame-Klingeltöne“ lese, dass das Album in vier Tagen folgt, dann fürchte ich, dass ich den letzten Satz in fünf Tagen noch einmal schreiben muß.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

6 Reaktionen

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Am 04.12.2006 um 16:02 Uhr sprach andreas:

Ich bin alles andere als der Musik-Profi, aber der Streicher-Spruch ist etwa so böse wie der, dass man sowas wie „Baby baby“ oder „Ooh-ooooh“ einfügt, wenn man keinen passenden Reim auf Lager hat. Ausserdem sind im Radio Edit weniger böse Streicher drin. ;)

Aber der Cher-Effekt ist echt böse. Als ich zum ersten Mal das Gekrächze bei Monrose gehört habe, dachte ich an einen technischen Deffekt… da bleibe ich lieber bei meiner älteren und exotischeren Musik.


Am 04.12.2006 um 16:14 Uhr sagte Christian:

Hey, ich hab den Spruch nicht erfunden … :-)


Am 05.12.2006 um 1:56 Uhr meinte Pepino:

Und? hilft die massive Werbung?


Am 05.12.2006 um 7:57 Uhr kommentierte Christian:

jup. ist super, ich hab schon … warte, lass mich gucken … *klickt sich im anderen Tab bei amazon rein* …. einen Moment, habs gleich …. exakt: gar nix eingenommen :-))
Was ein Spass.


Am 05.12.2006 um 12:30 Uhr schriebPepino:

Bei mir war’s exakt 1 Bestellung… die vermutlich wieder storniert werden wird…


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Auch anderswo wird darüber gesprochen …

[...] Shame. Kennen wir ja alle schon und ich hab auch schon ausführlich was dazu geschrieben. Allerdings stelle ich fest, dass mit bei jedem Hören dieser Synth-Bass mehr und mehr auf die Nerven geht. [...]