Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Musik am Freitag

Mir wurde auf facebook vorgeworfen, ich wäre etwas eindimensional in meinen Musiktipps.
Deswegen hier mal wer anderes:

Steely Dan fanden sich Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre in Amerika zusammen. Ihr Stil ist mit nichts zu vergleichen, was ich kenne – eine Mischung aus scheinbar leichtem easylistening-Westcoast-Rock mit hoch anspruchsvoll komplexem Funk, Jazz, Blues. Oder anders ausgedrückt: Man kann das prima nebenher plätschern lassen und es ist vollkommen kompatibel zu langen Autofahrten auf denen man Hintergrund-Geplätscher braucht. Wenn man aber richtig hinhört oder versucht, es nachzuspielen, begreift man …

Ihr Sound, ihre Arrangements und ihre Produktionen waren schon seit der ersten Platte absolut perfekt (ich nehme „Everything must go” ihre letzte CD von 2003 gerne, wenn ich in Hifi-Läden Boxen anhören gehe und die Verkäufer ärgern möchte). Um mal kurz die Wikipedia zu zitieren, die da jemanden zitiert:

Der Gitarrist Dean Parks bezeichnet in der Fernsehserie Classic Albums über das Aja-Album den Produktionsstil von Steely Dan als „one step beyond perfection“: Man arrangierte einen Titel bis zur absoluten Perfektion, um ihn dann nochmals zur Gänze von vorne einzuspielen, damit er eine gewisse Lockerheit bekam („to loosen it up a little bit“). Es kam nicht selten vor, dass Gastmusiker, auch aufgrund der oftmals gnadenlosen Kritik von Becker und Fagen, entnervt das Studio verließen.
(Wikipedia: Steely Dan)

Inzwischen sind beide – Walter Becker und Donald Fagen, der Kern der Band – natürlich komische alte Musiker:

Es gibt neun Studioalben und ich kann alle empfehlen: Can’t Buy a Thrill, Countdown to Ecstasy, Pretzel Logic, Katy Lied, The Royal Scam, Aja, Gaucho, Two Against Nature und Everything Must Go (affiliate-Links)

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