Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Nimm das!

Take that also. Man muß nur ein bisschen Geduld (ok, ich hör auf mit den Wortspielereien) haben und die kommen auch wieder zusammen.

Als Take That das erste Mal auf der Bildfläche erschienen war ich noch der festen Überzeugung, man müßte Boybands prizipiell hassen.
Darum ist eine Menge des damaligen Hypes an mir vorbeigegangen.
Als es Robbies Weggang dann in die seriösen Nachrichten schaffte und die Bravo das Sorgentelefon einrichtete hab ich das kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen und auch die Trennung hat mich dann nicht so überrascht.

Man könnte also auch sagen, meine persönliche Take That Geschichte begann erst nach dem Split.
Ich wohnte damals – ich glaube ich erwähnte es schon einmal – mit einem schwulen Freund zusammen. Und der hatte wiederum sein Badezimmer zum Take That – Gedächtnisschrein umfunktioniert. Oder anders gesagt: Man sah kaum Fliese, Tapete oder Deckenputz, denn alles war mit Postern oder Zeitungsschipseln bedeckt.

Mir hat das einmal zu unsterblichem Ruhm und Ehre hier in der Stadt verholfen, als ich als einziger beim wöchentlichen Kneipenquiz das Trennungsjahr von Take That wußte und wir so als erste alle Fragen richtig beanworten und so den Jackpot knacken konnten.
Kein Problem für mich, direkt neben der Toilette hing die große TT-History mit allen wichtigen Daten. Natürlich las ich da ein paar Mal am Tag mehr oder weniger unfreiwillig drüber.

Dummerweise brachte mir dieses Badezimmer auch noch eine andere Dauererinnerung, denn wenn man in der Badewanne lag, schaute einem ein – den Waschbrettbauch smart entblößten – Mark Owen auf den Schwanz. Sein spöttisches Grinsen hat mir da leider einen dauerhaften Schaden eingebracht.

Was wollte ich sagen: Ach ja. Ich mag die neue Single. Und der Auftritt bei der ansonsten unerwähnenswerten Bravo-Geburtstags-Show war sehr sehr lässig.

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