Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Noch ein Satellit

 

Mehr von ihr in ihrem YouTube-Channel.

 

(edit)
… zum Beispiel dieses wunderbare Stückchen Musik, das ich beim weiteren Stöbern gefunden habe. Hach.

11 Antworten zu “Noch ein Satellit”

  1. Chikatze sagt:

    Joaaaaa. Musikschul-Niveau. Sorry.

  2. Christian sagt:

    Von Musikschulen halte ich ja gar nichts – jedenfalls nicht bei Menschen über … sagen wir mal: 12 Jahren.
    Ich spreche Musikschulen jegliches Gefühl für andere Werte neben „technisch sauberer“ Beherrschung des Instrumentes ab.

    Von daher: Wie meinste denn das?

  3. Chikatze sagt:

    Das ist ja absoluter Quatsch. Wobei ich für den Pop-Rock-Bereich auch glaube, daß man da keine Musikschule hat. Das Zeug dafür hat man oder eben nicht…

  4. Christian sagt:

    äh ja, sorry: Ich blende den klassischen Bereich immer gedanklich aus – ergänz das doch bitte im Kommentar oben gedanklich :)

  5. Chikatze sagt:

    Tsssüüh! Du weißt aber schon, was ich beruflich mache, oder? ;) *grins*

  6. Christian sagt:

    Ich erahne es :)
    Und ich hoffe, dass Du für die klassische Richtung und/oder die unter 12-jährigen zuständig bist, denn sonst könntest Du Dich ja persönlich angegriffen fühlen.
    Was ja natürlich gar nicht so gemeint wäre.

    Falls Du aber den 16-jährigen Rockmusikern das Gitarrespielen beibringen würdest, dann müsstest Du mich schon davon überzeugen, dass mein (natürlich auf total empirischer Beobachtung aus langen Jahren Rockmusik beruhendes) Urteil nicht stimmt :)

    Aber mal im Ernst: Ich denke, dass man für Pop/Rock deutlich mehr Gefühl braucht als für deine einigermaßen passable Interpretation klassicher Werke (und ich weiß, dass das Gefühl in der Interpretation dann den Unterschied zwsichen passabel und gut ausmacht)
    Trotzdem: Rockmusiker stehen einsamer auf der Bühne und transportieren eher andere Dinge.

    Und ich behaupte: Die Technik, um eine Emotion zu transportieren, die kann man immr lernen.
    Aber die Emotion, die sich evtl. mit einer Technik transportieren lässt, die kann man eben nicht lernen.
    Daher meine schlechte meinung über Musikschulen ;)

  7. Chikatze sagt:

    Puh. Sowas kann nur einer schreiben, der von Klassik keine Ahnung hat.
    Ich nehme dir das nicht übel.
    Aber ich bin bestimmt nicht klassische Musikerin geworden, weil ich denke, daß man mit Rockmusik mehr Gefühl transportieren kann. Ich kann das mit der klassischen Musik und nichts berührt mich mehr tief in meinem Inneren als klassische Musik.
    Sorry, aber da ist wohl jeder Mensch anders.
    Dafür hab ich von Rock/Pop nicht viel Ahnung und unterrichte das auch nicht. Bin aber der Meinung, daß man dafür keine besonderes Ausbildung braucht, da gebe ich Dir recht. ;)

  8. Christian sagt:

    Ich glaube schon, dass Klassik genauso viel Gefühl transportiert, wie jede andere, wenn sie mit Gefühl gespielt wird. (Ich hab halt nur die Orchesterspieler vor Augen, die mit Stoppuhr bis 5 Minuten vor Einsatz in der Kantine rumhängen und dann reingehen. Und mit dem Tag der Rente ihr Instrument verkaufen. Denen nehme ich keine Emotionalität ab.)

    Eine Diskussion darüber, welche Musik emotionaler erlebt wird ist ja völlig unmöglich – und dass sich das hierhin bewegt hat ist ja nun blöd.
    Also zurück: Und wenn ich bisher Pech gehabt habe weil ich nur Musikschüler kennen gelernt habe, die technisch ok waren aber keinerlei Ahnung davon hatten, was und warum sie das spielten – ja: Dann hab ich vielleicht Pech gehabt.
    Aber meine Erfahrung ist eben, dass in Musikschulen Technik gelehrt wird; dass das im Endeffekt in jeder Musikrichtung doof ist, ist klar.

    Ich glaube aber, dass eine uninspiriert – aber technisch korrekte – Klassikdarbietung vom Otto-Normal-Hörer eher als „gut“ wahrgenommen wird als eine uninspirierte – aber technisch korrekte – RockPop-Darbietung.
    Ob dass dann wieder am niedrigen Niveau des Publikums liegt ist vielleicht eine andere Frage …

    (Und dann fangen wir an, uns über Jazz zu unterhalten ;) )

  9. Chikatze sagt:

    *lach*
    Ich glaub, wir lassen das jetzt lieber. Könnte man sich besser mal bei einem Bierchen drüber unterhalten.
    Wo wohnst Du eigentlich? Magste nicht zu meinem Bloggetreffen im Juli vorbeikommen? ;)
    Ich kenne viele (gute) Orchestermusiker. Von denen würde keiner jemals sein Instrument freiwillig verkaufen und mit dem Schritt in den Graben/ auf die Bühne ist auch das Gefühl da, da kannst Du Dir sicher sein (okay,… es gibt bestimmt auch solche, wie Du sie beschreibst- die kenne ich aber zum Glück nicht).

  10. Christian sagt:

    … ich hab mich mal in Dein Doodle-Dings eingetragen – und den Rest klären wir dann :)

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