Was schön war in dieser Woche.

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Immer, wenn die Tabletten wirkten. Nein, kein tödlicher Männerschnubben, aber irgendwie Grippendings in den Knochen und das war nicht schön.

Und gestern, endlich wieder gesund, da waren wir in Aachen und in Aachen bin ich immer sehr gerne. Obwohl meine Zivildienstzeit ja nun auch schon ein paar Jahre *hust* her ist fühlt es sich ein wenig wie coming home an, wenn wir die Autobahn am großen Brunnen runter kommen.
Diesmal waren wir im Ludwig Forum, da ist momentan eine Mies van der Rohe-Ausstellung. Die war ganz außerordentlich großartig. Seit ich in Museen aufgehört habe, etwas verstehen zu wollen, sondern sehr spontan nach „mag ich“ und „mag ich nicht“ zu entscheiden ist das immer sehr entspannt und schön.
Bei dieser Sonderausstellung war das vorherrschende Gefühl: Versteh’ ich nicht unmittelbar, aber wow, wie inspirierend. Also: WOW. WIE inspirierend. Das arbeitet noch ziemlich in meinem Kopf nach.

Danach haben wir in dem gleichen Restaurant wie vor neunzehn Jahren bei unserem ersten gemeinsamen Städtetrip zu Mittag gegessen. Sie fanden das total süß und haben fix sogar noch ein Kerzchen für unseren Tisch organisiert.

Und dann sind wir anders zurück gefahren als sonst, vermuteten plötzlich, dass wir doch gerade durch einen Tagebau fahren und hatten damit vollkommen recht.
Wir fanden einen Aussichtspunkt und das war sehr, sehr sehr beeindruckend.

Pünktlich zur Winterzeit habe ich auch die Bassbau-Saison wieder eröffnet und mich wieder mal an den weißen Jazzbass begeben. Den, bei dem ich berfürchtet hatte, ich hätte das Griffbrett beim Einbau des neuen Sattels versaut. Hab ich wohl doch nicht. Das gab doch gleich neue Energie fürs Weitermachen.


Schlese was vor. Und zehn andere auch. Kommet zuhauf!

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#mimimimi am 11.11.

(Mehr Infos: Klickstu hier.)


Was schön war in dieser Woche.

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Nachdem ich begriffen habe, dass man ja auch auf Wochen statt auf Tage zurückblicken kann, hat mich das Konzept „was schön war“ überzeugt. Ich Schlaubi, ich.

Ein Blick in den Kalender zeigte mir, dass ich am Montag keine fixen Termine vorfand – und da die Liebste noch Herbstferien hatte sind wir spontan losgefahren. Wir machen das ja öfter, einfach irgendwo hin fahren. Diesmal nach Düsseldorf. Und obwohl es da grau und niselig war haben wir uns in Ruhe ein paar schräge Häuser angeguckt und sind auf den Fernsehturm gefahren.
Das war geschätzt 167m außerhalb meine Komfortzone und mein Hirn drehte auch irgendwie die ganze Zeit im Schädel hin und her aber trotzdem, nein, vermutlich gerade deswegen war es gut, es getan zu haben. Außerdem hab ich ein paar – wie ich finde – ganz gute Bilder von den Menschen vorm Landtag gemacht von da oben.

Abends trafen wir Freunde die wir ganz erschreckend viele Jahre nicht getroffen hatten, obwohl sie gerade mal zehn Minuten übern Berg weit weg wohnen und er und ich auch gelegentlich zusammen arbeiten. Freunde treffen ist so wichtig.

Dienstags platzte ein Arbeitsknoten in meinem Kopf. Einer der mich richtig schlecht hatte schlafen lassen. Puh.

Die Frau liebäugelt mit einem neuen Auto und anstatt den alten Wagen beim örtlichen Händler am Straßenrand (Preisangebot: x €) oder beim Fachhändler (Preisangebot: x+100,- €) zu lassen, habe ich einen dieser neumodischen Internetdienste versucht. Preisangebot: x+900,- €. Yeah.

Wenn man auf facebook einfach mal den Mut zusammen nimmt und bei den Menschen, die man gerne auf der Bühne sieht und hört (oder deren Bücher man gern liest oder whatsoever …) eine Freundschaftsanfrage losschickt, dann kann man da sehr nette Kontakte knüpfen. Und dann kann man auch mal fragen: hey, darf ich zu Deinem Soundcheck kommen und Fotos machen? (Oder was auch immer den persönlichen Präferenzen entspricht)
Gestern spielte Synje Norland in Dortmund und das war aus vielen Gründen sehr schön: Zum einen wohnt Synje viel zu weit im Norden und kommt eher selten bis hier herunter. Dann hatte ich eben genau diese Frage mal in den Messenger geworfen und so konnte ich eben gestern Bilder machen (hier schon mal eins, mehr folgen). Und last but um Himmels Willen not least war das ein ganz arg großartiges Konzert. Was Synje da inzwischen für Klangbilder in den Raum baut, das ist ziemlich unfassbar schön. Ich werde da auch noch ein paar Worte zu schreiben müssen.

Eine liebe Freundin schickte mir ein Bild mit einem Ring, den sie bekommen hat. Großes Mitfreuen.


Synje Norland: Who says I can’t?

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Endlich mal wieder eine CD-Besprechung!

Ganz ganz treue Leserinnen werden sich erinnern, dass ich Synje Norland zuerst auf einer Bühne sah. Da war sie als Support von Helgi Jonsson mit ihm auf Tour, es ist über den Daumen fünf Jahre her und ich war sehr begeistert.

Dummerweise ist es damit auch gute fünf Jahre her, dass Synje neue Musik in Form von CD oder Download veröffentlicht hat. 2014 war sie noch einmal auf Tour und da hat sie auch schon ein oder zwei neue Stücke gespielt und dann hats aber trotzdem noch bis jetzt gedauert. Naja, zwischendurch war sie ja auch noch mit einer möchtegern-Piratentruppe auf See. Aber jetzt: Frau Norland hat eine neue CD veröffentlicht und morgen Abend spielt sie auch noch in Dortmund!

img_5807Heute lag die vorbestellte CD in der Post (ab dem 21. gibts sie auch regulär überall zu kaufen, downloaden usw) … – und seitdem läuft sie auch im Kreis. Und? Hat sich das Warten gelohnt?
Spoiler: Jup. Ich hatte ja damals schon angedeutet, dass Synje zwar eine blonde Frau ist, die sich eine Gitarre umhängt und ihre eigenen Songs schreibt, dass sie und ihre Musik aber meilenweit weg vom üblichen niedliches-Singer-Songwriter-Mädchen-mit-Gitarre-Klischee einzuordnen ist.
Ich bin (leider?) vollkommen raus aus den gängigen Kategorien, die großen musikalischen Schubladen kann ich immer noch benennen, aber … und es ist ja auch eigentlich vollkommen egal. Ist es Singer-Songwriter? Pop? Klassik oder Jazz? Alles manchmal. Und wenn ich mich bei diesem Album jetzt wirklich festlegen müsste, dann würde ich mich mit „Filmmusik“ retten. Und anfügen: Musik, die Filme im Kopf macht.
Genau: Songs, die Bilder im Kopf entstehen lassen, Atmosphäre aufbauen, mich an einsame dänische Strände versetzen, wo mir nur Wind und Meer klar machen, dass sie groß und ich klein bin. Und dann ist es egal, ob das das klassisch anmutendes Cello-Solo-Stück „Escape““ ist oder der tanzbare four-to-the-floor-Beat von „Bigger and Better“.

Neben der eher strengen Single „Who says I can’t“ kannte ich das unfassbar große „The ruler of the golden age“ schon, das hat sie Ende 2014 schon einmal mit dem passenden großen Orchester live gespielt. Kann man gut mal richtig laut hören:

Auch „Riverside“ hatte sie vor zwei Jahren schon gespielt – wenn ich mich richtig erinnere hatte sie es eine Aufarbeitung der Jahre auf dem Schiff genannt. Hihi.

Macht neun für mich neue Songs also, alle einzelne kleine große Kunstwerke, vielseitig im Stil, hervorragend komponiert und auch produziert. Und alle nicht nur aber auch wunderbare Plattformen für Synjes große Stimme, die anscheinend über in den letzten Jahren noch wuchs und vielseitiger geworden ist. Vom glockenklaren Einschmeicheln bis hin zu gänsehaut-bösen düsteren Tönen. Alles dabei, alles im richtigen Moment eingesetzt und … ach, ich komm’ jetzt gar nicht so gut in sachlich-neutrales Schreiben, macht ja aber auch nix, das ist ja ein Blog und kein Musikfachmagazin.
Hörts Euch an.

Das ist eine wirklich tolle Platte, Frau Norland; ganz großes Kino.

Und ich sollte vielleicht endlich mal aus dem Quark kommen, hier liegt im Ordner „musik/remixes“ eine angefangene Version von Ishmael. Auch schon seit viel zu lange


Programmhinweis: Wie verbreite ich meine Bilder im Social Web?

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Ein paar Menschen haben mich nach dem technischen Teil meines kleinen fotografischen online-Lebens gefragt. Also nicht nach Kamera und Objektiven, sondern wo und vor allem wie ich denn meine Bilder so im Web verbreite. Und das habe ich drüben im Fotoblog beantwortet.


Ich verstehs ja, aber … aka. Bestandsaufnahme

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Und dann sehe ich um mich immer mehr den Rückzug ins Private. Gut kochen, die richtigen Serien auf Netflix schauen und man arbeitet ja auch genug und der Ton im Internet ist ja nun wirklich unaushaltbar geworden.

Versteh’ ich.

Und dann sehe ich auf der nicht-mittig / nicht-rechten Seite (oder wie auch immer frau und man sich da gerade positionieren), wie sich um Kleinigkeiten gegenseitig zerfetzt wird. Man ist sich uneins, zefrisst sich in Grabenkriegen und Logikknoten und wird dabei immer extremer, so dass nur noch die ganz extremen Positionen an die Öffentlichkeit dringen.
Bitte googeln Sie an dieser Stelle den Konflikt zwischen der judäischen Volksfront und der Volksfront Judäa, Du Spalter!

Nicht gut.

Und dann sehe ich wie die breite Masse, bis hin zu Freunden von mir langsam aber sicher immer mehr Positionen von ganz rechts übernehmen. Weil die sich vertraueter anfühlen als das kranke Gekeife aus dem uneinen „linken“ Haufen. Und weil es dummerweise keine Mitte mehr gibt. Die guckt nämlich gerade Netflix und der Ton im Internet ist ja nun auch wirklich unaushaltbar geworden.

Und das ist alles zu groß für mich und ich will hier weg – oder wenigstens was gutes kochen und ’ne schöne Serie auf Netflix dazu.


WMDEDGT Oktober 2016

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WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens.

Fünf Uhr fünfunddreißig
Wach. Ich erinnere gerade noch, dass ich im Traum gerade gegen Jürgen Hingsen Hammerwerfen musste und bin dementsprechend gerädert.
Dann erinnert, dass die hochgeschätzte Frau Brüllen ja heute wmdedgt ausgerufen hat und ich mal wieder mitmachen wollen. Dabei festgestellt, dass ich vor einem Jahr das erste mal dabei war und mich gefreut. Sowohl Serien als auch Jubiläen machen mir Freude.

Außerdem fing mein Hirn sofort an, eine Arbeitsproblematik zu wälzen. Ende letzter Woche habe ich für eine langjährige Kundin Ihre Website relaunched und nun gibts noch ein Problem. Es ist ein inhaltliches, nicht so leicht zu lösen und ich habe es gestern zunächst mal meinem Hinterkopf anvertraut.
Oft klappt das bei mir überraschend gut: Gar nicht bewusst über Dinge nachzudenken, sondern einfach einen hinteren Teil des Hirns die Arbeit machen zu lassen, während ich vorne lecker Eis essen gehen kann.
Der Nachteil ist: Mein Hinterkopf wacht dann halt auch mit diesen Gedanken auf. Ohne Lösung, leider. Vielleicht mach ich doch später mal ’ne MindMap oder so.

Sechs Uhr dreißig
Im Feedreader war ein Artikel von EyeEm. EyeEm ist ein Foto-Dings-Dienst, den ich seit einiger Zeit nutze; recht begeistert nutze, um genau zu sein. Denn neben dem üblichen Angebot (Fotos posten, Freunde finden, Kommentare schreiben und Herzchen verteilen) kann ich dort furchtbar viel lernen und rund ums Fotografieren ist Lernen im Moment meine liebste Beschäftigung.
Zum einen werden Bilder dort von Menschen kuratiert. Ich kann meine Bilder in einen Shop geben und langweilige Bilder fliegen aus dem Shop raus. Gute hingegen werden zusätzlich weitergereicht in die sog. „Collection“ – und schon an dieser Wertung kann man ja nur wachsen.
Außerdem gibts regelmäßige Challenges, die mich dazu bringen, mich mal mit bestimmten Themen zu befassen.
Und jetzt gerade entdeckte ich die EyeEm School of Photography und habe mich mal angemeldet. Zehn Wochen mit zehn Lektionen und zehn Challenges – das klingt exakt wie etwas, was ich in den nächsten anderthalb Monaten gerne tun möchte.

Zwölf Uhr dreißig
Die letzten Stunden hab ich bei zwei verschiedenen Therapeutinnen verbracht – einmal, um mir das Seelchen und einmal den schmerzenden Halswirbel wieder einrenken zu lassen. Das ist durchaus nicht ganz wörtlich zu verstehen, weil ich auf „Renken“ nämlich gar nicht so stehe – wohl aber auf sanfte Unterstützung in die richtige Richtung. Beide waren durchaus zufrieden mit mir und ich habe jetzt einfach unfassbar gute Laune.
Im Auto zwischen den beiden Terminen hab ich außerdem noch mit der ehemaligen Bürokollegin aka serotonic telefoniert – auch das ist nahezu immer besser statt schlechter für die Laune.
Läuft also.
Ich denke, wer um halb sechs wach war, darf jetzt ein Mittagsschläfchen halten (Bitte entschuldigt, liebe Mütter und Väter. Ich weiß meine diesbezüglichen Privilegien sehr zu schätzen.)

Fünfzehn Uhr dreißig
Das Mittagsschläfchen dauerte ein nettes Stündchen und wurde durch eine schmusewillige Katze versüßt. So darf das sein.
Danach gings ins Büro hoch, da lagen noch drei offene Enden – unter anderem das heute Morgen im Halbschlaf durchdachte. Das erste Ende ist sorgfälig vernäht, um im Bild zu bleiben, das zweite gebar zwei neue Probleme, die ich jetzt in den Hinterkopf verbannt habe und das dritte wird jetzt in Form einer MindMap gelöst. Beziehungsweise: Ich schreibe mal alle Möglichkeiten auf und dann darf das gern die Kundin entscheiden.
Außerdem ist der aktuelle Plan, gleich noch was rauszugehen und mich mit der aktuellen EyeEm-School-Challenge „dramatic angles“ zu beschäftigen. Wenn Ihr also gleich einen Mann unterm Kirchturm liegen seht, dann bin ich das. Also natürlich nur, wenn Ihr in der richtigen Stadt seid.

Einundzwanzig Uhr
Unter der Kirche lag ich nicht. Als ich kaum 5 Minuten unterwegs an rief die Liebste an, die schon nach Hause gekommen war und wollte mit. Zusammen waren wir dann an diesem Kreuz auf dem Berg (och jo). Und im Stadion (Reinfall). Und heute Morgen, das hatte ich ja fast vergessen, war ich schon unter der Autobahnbrücke im Nachbarort. Ich denke, das ist ein Anfang.

xtremeangles

Was ich an dieser – und überhaupt an jeder Challenge dieser Art wirklich liebe, das ist, dass ich mich mit Dingen auseinander setzen muss – vieleicht Dingen, an die ich bis jetzt so noch nicht gewacht habe, vielleicht auch welchen, die way out of my comfortzone sind.

Als wir wieder drin waren gabs die Rest-Champignons an Bratkartoffeln -hihi- und danach drei Folgen Modern Family.
Und jetzt lieg ich im Bett. Vielleicht guck ich gleich noch kurz bei der RTL-Nackte-Menschen-auf-einer-Insel-Sendung rein. Ich hab gehört, da ist ein Mädel dabei, die ich aus seeligen wer-wird-popstar-Zeiten kenne (die treuen Leserinnen erinnern sich).
Ich fürchte, die muss ich ein bisschen beweinen, dass sie tatsächlich bei diesem Format angekommen ist.
Vielleicht schlafe ich aber auch vorher ein, wer weiß das schon.
Vielleicht reg ich mich aber auch über Oli geißen auf, der da irgendwie eine Erziehungsshow macht.


Du sollst Dir kein Bild machen

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… denn hinterher glaubste Deinem Bild noch.

Aus Gründen habe ich gerade in der Wikipedia darüber gelesen, was für verschiedene Kartenprojektionen es so gibt. Also: Was für Möglichkeiten, unsere runde (ja, wirklich) Erde auf einen Blatt Papier oder einem Bildschirm darzustellen.

Vermutlich kennen wir alle diese Karte:

01_800px-miller_projection_sw

Problem: Diese sog. Miller-Zylinderprojektion ist leider nicht flächentreu – oder in anderen Worten: Man kann sich leider nicht darauf verlassen, dass einzelne Länder im Verhältnis zueinander so groß sind, wie wir es sehen.
Das könnte ja aber auch mal ganz interessant sein, vor allem, wenn man bedenkt, dass unser blödes Stammhirn größere Dinge als wichtiger wahrnimmt.

Möglichkeit eins, damit umzugehen: Man versucht, das ganze anders zu zeichnen und konzentriert sich dabei nur auf die korrekte Abbildung der Flächen. Abstände und damit Entfernungen zueinander gehen, soweit ich das verstanden habe ziemlich flöten:

02_1000px-peters_projection_date_line_in_bering_strait-svg

Sieht seltsam aus, diese sog. Peters-Projektion, aber Afrika, mein Gott, wie groß ist denn eigentlich Afrika? Und wie klein unser Leader of the free world?

Wenn es nicht so seltsam aussehen soll, kann man auch eine Karte auseinander schneiden. bei dieser hier, der Goode-Projektion gibts zwar dann irgendwie Löcher im Meer, aber alles sieht ein bisschen gewohnter aus und man kann besser damit arbeiten:

03_1024px-goode_homolosine_projection_sw

Schon spannend.

Wie ich drauf kam? Ich lag zappend vor einem meiner offentlich-rechtlichen digitalen Lieblingskanäle, als mir auffiel, mit welchen subtilen grafischen Methoden dort ein ganzer Teil der Welt unwichtig gemacht wird. Kann man auch mal drüber nachdenken.

img_5404

Mich würde zB mal interessieren, nach welchen Kriterien ausgewählt wurde, welche Länder in den Vordergrund gerückt sind …

Weitere, alles auch nicht unspannende Möglichkeiten gibts natürlich in der Wikipedia.

Nachtrag:
Giardino hat sich kürzlich eine Karte mit noch einer weiteren Eigenschaft bestellt, die auf sehr angenehme Art und Weise unsere Sehgewohnheiten auf den Kopf stellt (pun intended!):

Diese und andere ungewöhniche Karten gibts auf manywaystoseetheworld.org – danke für den Hinweis!

Bilder:
1) Miller projection von Strebe unter CC-Lizenz
2) Peters projection von Watchduck (gemeinfrei)
3) Goode homolosine projection von Strebe unter CC-Lizenz